Himmel und Hände

Plakat zu "Himmel und Hände"
Die Schauspieler Klaus Steinbacher und Janosch Fries auf einer Leiter
Schauspieler Klaus Steinbacher am Boden liegend und Schauspieler Janosch Fries auf einer Leiter
Die Schauspieler Klaus Steinbacher und Janosch Fries auf einer Leiter
Die Schauspieler Klaus Steinbacher und Janosch Fries auf einer liegenden Leiter
Der Schauspieler Klaus Steinbacher am Boden im Sand grabend und Schauspieler Janosch Fries auf einer Leiter
Der Schauspieler Klaus Steinbacher am Boden sitzend und Schauspieler Janosch Fries auf einer Leiter
Schauspieler Janosch Fries am Boden
Die Schatten der beiden Schauspieler Klaus Steinbacher und Janosch Fries
Pressestimmen

„Auf allen Ebenen überzeugt das Stück, selbst die Kostüme (Ursula Bergmann) sind farblich auf Himmel und Sand abgestimmt. Die Musik (Till Rölle) ist sparsam, aber immer treffend. [...] Himmel und Hände, der Denker und der Macher, das A und O." (Kultur in München, Mai 2018)

„Carsten Brandau erhielt für „Himmel und Hände“ 2016 den Mülheimer Kinderstücke-Preis und dies zu Recht, ist ihm doch ein so poetisches Werk über Zäsuren und Neuanfänge in der Kindheit gelungen. [...] Fries und Steinbacher haben Freude am Spiel, und die überträgt sich auf das Publikum, lässt es schmunzeln, mitfühlen und einverstanden sein mit dem, wie O letztlich die Freundschaft zwischen ihm und A zusammenfasst: Die beiden haben zwar nicht dasselbe geträumt, aber sie spielten eine Rolle im Traum des jeweils anderen." (Münchner Merkur, Mai 2018)

"Fries und Steinbacher nehmen die Gefühle ihrer beiden Figuren ernst, lassen ihr junges Publikum lachen und mitfühlen. So dunkel die Höhle auch sein mag, in die sich O vergräbt, um der Veränderung zu entgehen - an ihrem Ende zeigt sich ein Licht. Dort wartet ein Neuanfang, bei dem wieder ein A und ein O aufeinander treffen. Und die Entdeckungsreise des eigenen Ich im (noch fremden) Anderen weitergeht. Eine wunderbare poetische Inszenierung, nicht nur für Vorschulkinder und Erstklässler." (Süddeutsche Zeitung, Juni 2018)

Gemeinsam sind sie das A und O - doch was das tatsächlich bedeutet, wird ihnen erst klar, als der erste Schultag naht. Die Freunde A und O sind sehr verschieden. Während A seinen Kopf mit Vorliebe in den Himmel steckt und sich dort alles Mögliche ausdenkt, gräbt sich O mit seinen Händen enthusiastisch eine tiefe Höhle in die Sandkiste. Aber stimmt es wirklich, dass die Sonne sich in der Höhle von O ausruht, wenn A ihr an seinem Himmel eine Pause gönnt? „Himmel und Hände" ist eine Geschichte der Gegensätze. Sie handelt vom Anfang und vom Ende, vom Denken und vom Machen, von der Gemeinschaft und der Einsamkeit. So häufig A und O ihre Freundschaft beschwören, so unterschiedlich sind sie doch. In der Begegnung mit dem anderen wachsen beide. Differenziert und tiefgründig spielt Carsten Brandau mit diesem Stück für alle Generationen das Thema der Übergänge im Leben durch. Der Autor lebt in Hamburg. Er ist ein vielfach ausgezeichneter Theater- und Hörspielautor. Jule Kracht inszeniert seit Jahren für das junge Publikum im süddeutschen Raum mit viel Humor und spielfreudiger Fantasie.

 
Wow!

Carsten Brandau erhielt für „Himmel und Hände" den Preis der Fachjury und den Preis der Jugendjury der 41. Mülheimer Theatertage im Rahmen der KinderStücke 2016.

 

Veranstaltungskategorie
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Hallo O! - Holla A!

von Carsten Brandau
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 55 Minuten

Mit
Janosch Fries
Klaus Steinbacher

Inszenierung
Jule Kracht
Bühne & Kostüme
Ursula Bergmann
Musik
Till Rölle
Dramaturgie/Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Fotos
(c) Judith Buss

Premiere
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Aus

Glück im Doppelpack

Glück
Schachteln sind kein Paket
Glück 1
Glück 2
Glück 3
Glück 4

Zwei Paketboten sollen eine große Sendung übergeben, leider fehlt der Adressaufkleber mit dem Code. Was tun, da sie das Paket so nicht aus dem Liefersystem auschecken können? Die singenden Paketboten versuchen mit viel Fantasie den unlösbaren Auftrag doch noch zu erfüllen und kommen dabei auf eine revolutionäre Idee.

Die turbulente Komödie über paradoxe Aufträge, sinnentleerte Regeln und manifeste Hierarchien kommt im Klassenraum dem Publikum hautnah. Der Meister der Komödie Marcelo Diaz, dessen Inszenierung „Hilfe, die Herdmanns kommen“ zwei Spielzeiten die Schauburg füllte, wird mit seinem jungen Team die große Ambivalenz von durchdachtem Regelwerk und gesundem Menschenverstand für Grundschulkinder erlebbar machen.

Mobil!

„Glück im Doppelpack“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

Veranstaltungskategorie
Aus dem Niederländischen von Andrea Gronemeyer, Songs von Hardy Punzel
Eine Komödie für das Klassenzimmer von Sophie Kassies

Altersempfehlung:
1. bis 4. Klasse

Mit:
Hardy Punzel
David Benito Garcia
Janosch Fries (Stimme des Chefs) 


Inszenierung:
Marcelo Diaz
Musik:
Hardy Punzel
Ausstattung:
Marie Jaksch
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Philipp Boos
Fotos:
Fabian Frinzel

Aufführungsrechte:
Theaterstückverlag Korn-Wimmer, München

Deutschsprachige Erstaufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Das hässliche Entlein

Plakat zu "Das hässliche Entlein"
Schauspielerin Helene Schmitt in "Das hässliche Entlein"
Helene Schmitt und Janosch Fries in "Das hässliche Entlein"
Helene Schmitt und Janosch Fries in "Das hässliche Entlein"
Schauspielerin Helene Schmitt in "Das hässliche Entlein"
Schauspieler Janosch Fries in "Das hässliche Entlein"
Pressestimmen

„Die Dramaturgin Anne Richter hat die Geschichte von Hans Christian Andersen neu übersetzt, die Schauburg Chefin Andrea Gronemeyer persönlich in Szene gesetzt, und gemeinsam ist ihnen da ein Coup geglückt, der die Herzen von Fans des klassischen, puren Theaters höher schlagen lässt.“
(Münchner Merkur, März 2019)

 

„Die zwei Darsteller Janosch Fries und Helene Schmitt lassen mit unglaublicher Spielfreude, beeindruckender Erzählkunst und herrlicher Mimik und Gestik Bilder in den Köpfen der kleinen und großen Zuschauer entstehen, die kein Film je toppen könnte. (…) Großer verdienter Applaus.“
(Münchner Merkur, März 2019)

„Die Schauburg-Chefin Andrea Gronemeyer inszeniert das 1843 erschienene Märchen so lebhaft und fantasievoll, dass es auch Menschen über sechs Jahren Spaß macht. (...) Helene Schmitt und Janosch Fries in bäurischen Kostümen erzählen und verkörpern mit ansteckender Spiellaune alle Figuren der manchmal grausamen Überlebens-Abenteuer des unansehnlichen Vogelkindes. Dazwischen singen sie zart heitere Lieder und Kanons, je nach Jahreszeit. (…) Dass jedes Anderssein den Kern eigener Schönheit birgt, die erkannt werden will, bringt diese spielerische Theaterstunde sehr nahe.“
(Münchner Feuilleton, April 2019)

Aus dem Gelege der Entenmutter schlüpft ein Küken, das zwar gut schwimmen kann, aber sonst keine Ähnlichkeit mit seinen Geschwistern hat. Weil es so anders ist, wird es sogar vom Entenhof vertrieben. Nach einem einsamen Winter mit großen Gefahren und seltsamen Erlebnissen stellt das Küken schließlich überrascht fest, dass es nun zu den mächtigen Schwänen gehört.

Andersens Kunstmärchen stellt die Frage nach der Zugehörigkeit eines jeden Mitglieds der Gemeinschaft auf so eindringliche Weise, dass es längst zur Weltliteratur geworden ist.

Veranstaltungskategorie
Aus dem Dänischen von Anne Richter
Märchen von Hans Christian Andersen
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
6+ (1. - 4. Klasse)

Dauer
60 Minuten

Mit
Janosch Fries
Helene Schmitt

Inszenierung
Andrea Gronemeyer
Ausstattung
Eva Roos
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos
(c) Cordula Treml

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Peter und der Wolf

Plakat zu "Peter und der Wolf"
v.l.n.r. Anne Bontemps als Peter, Eva Bauchmüller, David Benito Garcia als Großvater
v.l.n.r. Eva Bauchmüller, Anne Bontemps als Peter und David Benito Garcia als Ente
Münchner Holzbläserquintett und die Schauspieler Eva Bauchmüller und Anne Bontemps
v.l.n.r. Eva Bauchmüller, Anne Bontemps als Peter und David Benito Garcia als Großvater
Schauspieler David Benito Garcia als Wolf
Pressestimmen

„Alles wirkt sehr gut eingespielt, präzise gesetzt, für Kinder nachvollziehbar und für alle Altersklassen unterhaltsam. […] Es ist schon mal schön anzuhören, wie das Münchner Holzbläserquintett die Musik von Reyhani, mit einem gehörigen, aber entschlackten Schuss Prokofjew, zum Klingen bringt. […] Dazu der filigrane Gesang von Sopranisten Eva Bauchmüller – sie ist die weihnachtsengelhafte Begleiterin von Anne Bontemps, die einen entschlossenen robusten Peter gibt.[...] Für die Fantasie braucht es kein Brimborium: Die Darsteller erzählen viel mit wenigen Mitteln und durchsppielen mit den Holzbläsern Emotionen von der Angst bis zur Freude. […] Da haben alle einen Spaß am Grusel.“
(Abendzeitung, Dezember 2017)

„Dieses Springen zwischen den Rollen, hinein ins Stück und wieder hinaus, ist ein Coup, der Regisseur Thomas Hollaender bei seiner Neuversion des Kinderklassikers, [...] besonders gut gelungen [ist]. […] Auch das hervorragende Münchner Holzbläserquintett macht begeistert mit. Mal sind einzelne Musiker Katze oder Vogel, mal Jäger oder eben sie selbst, mal spielen sie die altbekannten Melodien, mal neu dazukomponierte Elemente von Markus Reyhani.[...] Der [Wald] ist von der für die Ausstattung verantwortlichen Janina Mendroch so bezaubernd dargestellt, dass die Fantasie der Zuschauer von ganz alleine blüht. Schlichte Holzhocker mit hohen Rückenlehnen stellen die Baumstämme dar, durch die Peter und seine Ente (David Benito Garcia) mit grenzenloser Spielfreude spazieren.“
(Münchner Merkur, Dezember 2017)

Peter langweilt sich und so öffnet er eines Morgens trotz der Warnung seines Großvaters die Gartentür, um hinaus in den Wald zu gehen. Katze schleicht herum, Peter trifft seine Freunde Ente und Vogel. Die Freunde necken und zanken sich, sind unerschrocken, und halten zusammen, wenn es darauf ankommt. Plötzlich – ein geheimnisvoller Klang aus dem Wald: Grau und hungrig kommt Wolf. Eine musikalische Jagd setzt ein, Wolf hat Ente verschlungen. Doch Vorsicht, noch ist Wolf nicht satt! 

Die Geschichte von Mut und Abenteuer hat Markus Reyhani neu vertont. Die bekannten Melodien von Sergej Prokofjew werden aufgegriffen, fantasievoll verwandelt und mit neuen Klängen verbunden. Thomas Hollaender hat einen dramatischen Text geschrieben und bringt mit zwei Schauspielern, einer Sängerin und fünf Instrumentalisten Peters Jagd nach dem Wolf als spannendes und nervenaufreibendes Spiel auf die Bühne.

Veranstaltungskategorie
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Vielleicht kommt der Wolf ja wirklich.

von Thomas Hollaender (Text) und Markus Reyhani (Musik) nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew
Termine
Veranstaltungsort

Mit
Eva Bauchmüller
David Benito Garcia
Anne Bontemps
Münchner Holzbläserquintett

Musikalische Leitung
Johannes Gaudet
Inszenierung
Thomas Hollaender
Komposition
Markus Reyhani
Bühne & Kostüm
Janina Mendroch
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Dauer
50 Minuten

Fotos
(c) Judith Buss

Premiere
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Aus

Lauschangriff

Plakat zu "Lauschangriff"
Die Schauspieler Simone Oswald und Peter Hinz betrachten ein Messgerät
Simone Oswald erzeugt zusammen mit Schülern Geräusche mit Scheren
Die Schauspieler Simone Oswald und Peter Hinz lauschen auf dem Boden knieend einem Geräusch
Peter Hinz lässt Schüler Geräuschen lauschen

Zwei Mitarbeiter einer außergewöhnlichen Behörde entern das Klassenzimmer. Ohne Vorankündigung beginnen sie den Raum, seine Gegenstände, ja, selbst die sich darin befindenden Kinder auf ihre akustischen Phänomene und klanglichen Eigenarten zu untersuchen. Geräusche werden auf ihre Lautstärke, Klangfarbe und rhythmischen Eigenschaften geprüft. Es werden Stühle gerückt, mit Linealen werden Melodien erzeugt und Tafeln werden zum Quietschen gebracht. Nach und nach wird das Publikum in die Klangexperimente einbezogen.Der Klassenraum verwandelt sich in einen magischen Ort, in dem zum Ende des Musiktheaters alle gemeinsam musizieren. „Lauschangriff" öffnet die Ohren, sensibilisiert für die Klänge unserer unmittelbaren Umgebung und die musiktheatrale Verwandlung alltäglicher Gegenstände in Instrumente. Denn nichts klingt einfach so, wie es klingt, sondern alles klingt so, wie wir es hören und erleben wollen. Andrea Gronemeyer erschafft mit ihrem Ensemble einen verspielten Einstieg in die Welt des Musiktheaters für das Klassenzimmer. 

Mobil!

„Lauschangriff" ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information und Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de
Tel. 089 233 371 -61

Veranstaltungskategorie
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Leisigkeitsverständnis minimal.

frei nach einer Idee des Theaters Pilkentafel/Flensburg, mit Texten von Oskar Pastior
Klassenzimmeruntersuchung des Münchner Lauschgift-Dezernats

Altersempfehlung                                                                                                                                                                                                                                                 7+ (2. - 4. Klasse)

Dauer
45 Minuten

Mit
Peter Hinz/Till Rölle
Simone Oswald

Musikalisches Konzept
Johannes Gaudet
Inszenierung  
Andrea Gronemeyer
Raumausstattung
Stefan Schneider
Kostüme
Eva Roos
Dramaturgie
Johannes Gaudet
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos
(c) Christian Kleiner

München Premiere
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Aus

Ich lieb dich

Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Pressestimmen

„Die Zuschauer sind auf beiden Seiten der Bühne ganz nah dran am Geschehen, das irgendwo zwischen Himmel und Erde, Fantasie und Realität spielt und nicht erklär-, sondern nur erfahrbar ist. Ganz wie die Liebe! [...] Das Stück des mehrfach prämierten Autors ist als Auftragswerk für die Schauburg entstanden und webt ein hochkomplexes Gespinst rund um das höchste und unzuverlässigste aller Gefühle.“
(Süddeutsche Zeitung, Februar 2018)

„Das Stück von der Länge einer Schulstunde ist zwar nur für zwei Personen, aber es ist voll von lebensprallen Figuren, die von Anne Bontemps und David Benito Garcia mit viel Liebe, könnte man sagen, gespielt werden."
(Abendzeitung, Februar 2018)

„Der Zuschauerraum: geteilt in Sitzmöglichkeiten links und rechts seitlich, mittendrin die Bühnenkonstruktion, ein Gerüst mit einer Schaukel. Ein Instrumentarium, das die beiden Darsteller vollkommen ausnutzen und auskosten. Anne Bontemps als Lia und David Benito Garcia als Julian harmonieren dabei als Duo nicht nur wunderbar, sie stürzen sich in Windeseile von einer Rolle in die nächste, [...] immer mit immenser Leidenschaft, was sofort vom Lachen der Kids gewürdigt wird. [...] Liebe- das Thema ist komplex, allumfassend, riesengroß und letztendlich einfach nicht erklärbar, umso ambitionierter, dass sich Kristo Šagor im Auftrag des Theaters an dieses Thematik gewagt und ein Stück für zwei Personen geschrieben hat, das 50 Minuten lang jede Kleinigkeit und Besonderheit beleuchtet. [...] Das ist auch Regisseurin Ulrike Günther klar, die in ihrer Inszenierung dabei überhaupt gar nicht erst ein mal versucht, den Kindern eine perfekte finale Antwort zu geben, sondern mit Geschwindigkeit und Verspieltheit arbeitet, um federleicht die Grundzüge von Liebe zu hinterfragen und zu verstehen.“
(Kultur in München, Februar 2018)

Was ist Liebe? Dieser einfachen und zugleich großen Frage will „Ich lieb dich” nachgehen. Ein Junge und ein Mädchen befragen das Thema. Was macht Liebe aus? Einander ähnlich genug sein und zugleich verschieden genug. Einander Freiheit und Sicherheit zugleich geben. Nicht aufhören, über den anderen zu staunen und vom anderen zu lernen. Gemeinsame Ziele haben und Probleme angehen. Zusammen lachen können. Die beiden wechseln von Konstellation zu Konstellation. Sie beobachten die Liebe von Menschen, die sie kennen. Denken sich aus, wie es wäre, jemand anders zu sein. Wie lieben sich Geschwister? Wie lieben sich Freunde? Eltern und Kind, Kind und Haustier - und: Wie lieben sich Lebenspartner? Während die beiden von Spiel zu Spiel wechseln, gewinnt ihre eigentliche Beziehung immer mehr Konturen.

Kristo Šagor ist ein viel gespielter Autor und Regisseur vor allem für das junge Publikum. Seine Theaterstücke wurden vielfach nominiert und prämiert. Er wurde für „Törleß” am Jungen Schauspiel Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2007 in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater” ausgezeichnet. Mit „Patricks Trick” gewann er 2014 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis und war für den Deutschen Kindertheaterpreis und den „KinderStücke„-Preis 2015 im Rahmen der Mülheimer Theatertage nominiert. Zuletzt inszenierte er u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, JES - Junges Ensemble Stuttgart und am Jungen Nationaltheater Mannheim. 

Wow!

Kristo Šagor hat für "Ich lieb dich" den KinderStücke2019-Preis bei den Mülheimer Theatertagen gewonnen.

Danke!

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater”, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert worden.

 

Veranstaltungskategorie
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Angst? Wovor?

von Kristo Šagor
Eine Auftragsarbeit für die Schauburg
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
8+ (3. - 6. Klasse)

Dauer
50 Minuten

Mit
David Benito Garcia
Anne Bontemps

Inszenierung
Ulrike Günther
Bühne & Kostüm
Andreas A. Strasser
Musikalische Mitarbeit
Till Rölle
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Fotos
(c) Fabian Frinzel

Uraufführung
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Aus

Alarm im Streichelzoo

Tierpfleger Charlie lässt Nager "Bubbles" ein Kunststück vorführen
Nager "Hank" lässt sich von Zuschauer füttern
Zuschauer beobachten gespannt die beiden Nager "Hermi" und "Bubbles"
Kind streckt seine Hand in Richtung "Bubbles" in den Käfig
Nager "Hermi" sitzt im Zuschauerraum und wird durch einen Lichtstrahl erschreckt
Die beiden Nager "Hermi" und "Bubbles" sind auf dem Weg, die Große Burg zu verlassen
alarm 9
Fraub Dr. Herzfeld steht neben den Nagern "Hermi" und "Bubbles" im Käfig
v.l.n.r.: Tierpfleger Charlie (Hardy Punzel), Nager "Hank" (Simone Oswald), Regisseur Ariel Doron, Nager "Bubbles" (Helene Schmitt), Ausstatterin Anni-­Josephine Enders, Dramaturgin Anne Richter und Nager "Hermi" (Clara Palau y Herrero)
Freiheit oder Futter
Pressestimmen

"Alarm im Sreichelzoo" [ist] kein belehrendes Still-Rummsitz-Theater [...], sondern viel mehr ein kluges Live-Entscheidungs-Mitmach-Spiel. [...] Was niedlich und harmlos beginnt, verhandelt zunehmend, aber unaufdringlich ethische Fragen von Haustierhaltung, Tierexperimenten, Macht und Freiheit. [...] Fragen über Entscheidungen, die nicht nur für ein junges Publikum nachdenkenswert sind." (Abendzeitung)

Mäuse, Meerschweinchen oder Hamster lassen sich gut in Kinderzimmern halten. Durch sie werden die jungen Besitzer*innen zu stolzen Tierpflegern und fantasievollen Dompteuren, bis diese das Interesse verlieren. Anfangs füttern, putzen und streicheln sie ihre Lieblinge sehr gerne, auch wenn die Kunststücke (noch) nicht gelingen. Wenn nun aber ein großer Tierkäfig in der Schauburg steht und die Tierchen wundersamste Kunststücke beherrschen, wer behält dann den Überblick und wer trägt die Verantwortung? Das Ensemble der Schauburg lädt mit dieser Inszenierung das Publikum zu einem vergnüglichen Spiel um Macht und Verantwortung ein.

Ariel Doron, Regisseur von „Tür zu“, wird mit dem Ensemble alle Spielzüge zwischen Tier und Mensch erproben und verrückte Machtgefüge überprüfen.

 

WOW!

Die Inszenierung ist zu "Augenblick mal!" dem Festival des Theaters für junges Publikum 2021 in Berlin eingeladen.

Veranstaltungskategorie
Eine Ensembleproduktion
Tierische Unterhaltung
Veranstaltungsort

Altersempfehlung                                                                                                                                                                                            
8+ (3. - 6. Klasse)

Dauer
75 Minuten

Mit
Simone Oswald
Helene Schmitt
Hardy Punzel
Clara Palau y Herrero
Michael Schröder

Inszenierung
Ariel Doron
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Till Rölle
Ausstattung
Anni-Josephine Enders

Fotos
Fabian Frinzel

 

Premiere
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Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Plakat von "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin"
Zitat Zinnsoldat und Papiertänzerin
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Zinnsoldat Pressefoto
Pressestimmen

Die beiden Schauspieler Nele Sommer und Michael Schröder entfalten auf anhieb eine Theaterkraft und [entzünden] in knapp achtzig Minuten […] einen mitreißenden Erzählstrom um einen steifen, einbeinigen Bleisoldaten und eine leichtfüßige Ballerina, beide Außenseiter in einem Kinderzimmer, aus dem sie alsbald vertrieben werden.

(Süddeutsche-Zeitung)

 

Mit Mitteln des Schattentheaters, klug eingesetzten Projektionen und wenigen Requisiten, […] erschaffen Gronemeyer und ihr Team ein ganzes Märchen-Universum und nehmen das Publikum Etappe für Etappe mit auf die zweifache Odyssee. [...] Dieser Abend [ist] ein reines, helles Vergnügen.

(Münchner Abendzeitung)

 

Nele Sommer und Michael Schröder entführen ihr Publikum in die zauberhafte Welt von Papiertänzerin und Zinnsoldat. […] Mit einfachsten Mitteln wie Schatten, Pantomime und Musik zaubert Regisseurin und Schauburg-Intendantin Andrea Gronemeyer ihrem Publikum bei der Premiere von „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ Bilder in den Kopf. […] Ob es Wunder wirklich gibt? In der Schauburg jedenfalls ist gerade eines wahr geworden.

(Münchner Merkur)

Halb verbrannt sind sie, verdreckt und erschöpft. Doch der einbeinige Soldat und die Tänzerin leben, und das ist ein Wunder nach all den Gefahren. Dabei fing alles so schön an, als sie sich auf dem Fensterbrett im Kinderzimmer ineinander verliebten. Doch dann wirbelte ein kräftiger Windstoß die papierene Tänzerin in die Luft und fegte den Soldaten in die Tiefe. Sie konnten nichts dagegen tun, denn sie waren ja nur Spielzeuge: machtlos, hilflos und hoffnungslos, auf zwei Reisen ins Ungewisse in einer ichbezogenen Welt. Bis sie sich auf einmal wieder gegenüberstanden.

Nicht nur der Zinnsoldat, auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. Dieser poetische Reisebericht zweier Spielzeuge fordert berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.

Roland Schimmelpfennig ist einer der führenden deutschen Dramatiker. Seine Stücke wurden in 40 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" ist sein zweites Kinderstück.

Veranstaltungskategorie
Von Roland Schimmelpfennig frei nach Hans Christian Andersen
Veranstaltungsort

Altersempfehlung                                                                                                                                                                                                                   
8+ (3. - 5. Klasse)

Dauer
75 Minuten

Mit
Nele Sommer
Michael Schröder
Greulix Schrank

Inszenierung
Andrea Gronemeyer
Bühne & Kostüm
Mareile Krettek
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Musik
Greulix Schrank
Live-Elektronik
Taison Heiß
Video
Ayşe Gülsüm Özel

Aufführungsrechte
S. Fischer Verlag. Frankfurt am Main

Fotos
Cordula Treml

Premiere
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The Burg I & II

Ensemble

Es ist Donnerstagnachmittag, die Tür geht auf. Johannis & Mattis sind mal wieder die Ersten im Raum für ungezähmte Kreativität – im SCHAUBURG LAB. Erstmal Smartphone einstöpseln, Musik an und Instrumente aufbauen: Schlagzeug, Gitarre, Bass, Tasten und Mikrophone für Gesang. Inzwischen ist die Band vollzählig. Es kann losgehen.

Das Musik-LAB, THE BURG, hat Nachwuchs bekommen. Neben der Gründungskapelle „FOKUSS“ zeigen die Newcomer „FIREABEND“, was sie in neun Monaten an Musik einstudiert haben. Es mischen sich eigene Texte, Sounds und Popmusikfragmente mit Cover-Versionen von Lieblings-Songs der THE BURG-Teilnehmer*innen. Der Abend beginnt nicht wie ein klassisches Rock-Konzert. Eine Theaterperformance wird zwischen den Zeilen eine Rolle spielen. Lasst euch überraschen.

Veranstaltungskategorie
Musik-LAB
"We're building a band - in this room"
Veranstaltungsort

THE BURG I aka FOKUSS
Moritz Braun
Jonathan Dörfler
Leonie Engl
Pauline Heintz
Scarlett McGrath
Johannes von Mutius
Mattis Sturz
Elena Zohner

THE BURG II aka FIREABEND
Nick Laurens
David Hanisch
Jasper Janker
Vitus Mahr
Miró Rölle
Ennio Zohner

Künstlerische Leitung
Till Rölle

LAB-Präsentation
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Tatort Schauburg

Tatort
undercover

Die Schauburg steht Kopf: Es verschwinden Sachen, ständig gibt es unerklärliche Überschwemmungen und manchmal erklingt mysteriöser Gesang. Die Intendantin ist verzweifelt, manche der Mitarbeiter*innen verdächtigen sich gegenseitig, andere denken, es würde spuken,
aber alle sind sich einig: So geht es nicht weiter. Deshalb lädt die Intendantin junge Zuschauer*innen der Schauburg ein undercover zu ermitteln. Durch einen Schauspieler in der Rolle des Geheimagenten digital eingeschleust befragen sie verdächtige Mitarbeiter*innen, nehmen Zeugenaussagen auf, stellen Spuren an den Tatorten sicher und decken (hoffentlich) die Ursachen der seltsamen Vorfälle auf.

Von zu Hause aus steuert das Publikum den Agenten wie einen Avatar durch die Gänge der Schauburg und erhält einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. „Tatort Schauburg“ entsteht im Rahmen unseres Projekts „digital [v]ermitteln“, entwickelt hat dieses interaktive digitale Backstage-Erlebnis die Regisseurin Katharina Mayrhofer, die an der Schauburg bereits „Unterm Kindergarten“ sowie die deutschsprachige Erstaufführung „Ich hab noch nie“ inszeniert hat.

Das Projekt "Tatort Schauburg" wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für
digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der
Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

 

Dive in

Veranstaltungskategorie
Onlinekrimi von Katharina Mayrhofer
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
4. bis 7. Klasse

Es spielen alternierend
David Benito Garcia
Janosch Fries
Simone Oswald
Lucia Schierenbeck
und Kolleg*innen aus der Schauburg

Inszenierung:
Katharina Mayrhofer
Video:
Eugen Langolf
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Xenia Bühler
Medienpädagogik:
Roman Schick

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
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