10+

King A     
10+

Eine Ode an jedes Ritterherz von Inèz Derksen
Im Auftrag von Het Laagland geschrieben von mehreren Theaterautoren. Aus dem Niederländischen von Eva Maria Pieper

Auf der Bühne: eine Band. Einer davon wird König Artus werden – aber wer? Der frisch Gekrönte hat einen Plan: die Tafelrunde zu einem Modellprojekt der Demokratie zu machen. Miteinander reden, gemeinsam entscheiden. Im Zweifel weiter diskutieren, dann abstimmen. Das soll ein echtes Ritterleben sein? Und wo bleiben der Kampf, der Krieg, der Feind? Was gilt noch, wenn die alten Werte nicht mehr zeitgemäß sind? Und dann fällt auch noch die Liebe wohin sie will und stellt Fragen nach Ehre und Treue.

Gemeinsam mit den Schauspielerinnen und Schauspielern hinterfragt die Regisseurin Grete Pagan für dieses rasante Stück mit viel Musik unsere Vorstellungen von Verletzlichkeit, Konsequenz, Angst und Mut und geht auf die Suche nach dem Ritter – und der Ritterin – in jedem von uns. „King A“ ist ihre dritte Inszenierung an der Schauburg. Der Komponist zahlreicher Bühnenmusiken, David Pagan, wurde in Berwick-upon-Tweed, England geboren. Er war Schauspieler, Musiker und musikalischer Leiter der internationalen Theatergruppe NIE – New International Encounters. Seit 2012 arbeitet er als Musiker und Komponist für verschiedene Kinder- und Jugendtheater in Deutschland, Belgien und der Schweiz.

 

 

Pressestimmen
"Der niederländische Autor Het Laagland bedient sich in seinem Stück [...] bei den landläufigen und romantischen Vorstellungen vom Rittertum im Mittelalter. Gleichzeitig stellt er die damit verbundenen Tugenden wie Würde, Ehre und Tapferkeit zur Diskussion. Sein verwegenster Einfall ist allerdings, die Tafelrunde zum Modell für demokratisches Handeln zu erklären. (...) Verblüffend anschaulich wird erzählt, wie aus einer Horde adeliger Haudegen eine Gemeinschaft von Leuten wird, die ihre Ziele durch ein geordnetes Miteinander erkennen und formulieren kann. [...] Unter der Regie von Grete Pagan und im schlichten, doch höchst wirkungsvollen Bühnenbild von Anne Hölck gewährt das sympathische Ensemble seinem Spieltrieb weiten Auslauf."
Abendzeitung

"Regisseurin Grete Pagan stellt [...] eine Truppe auf die Bühne, die hin- und hergerissen ist zwischen dem Dasein als tapfere Krieger und dem als moderne Individualisten: Da wird gekämpft und gerungen, gechillt und gerockt, gestritten und geliebt. [...] Goldene Plastikstühle symbolisieren die Tafelrunde, Schwimmnudeln dienen als Waffen, Merlin zaubert mit dem Drumstick statt mit dem Zauberstab, und wenn es gar zu hoch hergeht, wird auch mal eine Runde Yoga eingeschoben, um die Gemüter zu beruhigen. Das hat Witz und sorgt beim Publikum für hörbare Erheiterung."
Münchner Merkur

"Treue, Ehre, Ritterschaft - das sind Themenfelder, die die Helden und Heldinnen unter sich ausloten müssen. Das war schon vor mehreren Jahrhunderten nicht einfach und besaß diskursive Sprengkraft. Und wird nicht leichter, wenn auch noch das Ökosystem und die Frauenemanzipation oben draufgepackt werden."
Süddeutsche Zeitung

Premiere

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
10+ (5. bis 9. Klasse)

Dauer
90 Minuten

Mit
Janosch Fries
Angelina Berger
Hardy Punzel
Lucia Schierenbeck
Michael Schröder

Inszenierung
Grete Pagan
Regiemitarbeit & -assistenz
Katharina Mayrhofer
Ausstattung
Anne Hölck
Musik
David Pagan
Kampfchoreografie
Franziska Deutscher
Licht
Jochen Massar
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Inspizienz
Jeannine Koda

Fotos
(c) Cordula Treml

Aufführungsrechte
THEATERSTÜCKVERLAG, Korn-Wimmer, München