Lumi

LUMI 1

3 Monate+

Lumi     
3 Monate+

Tanztheater für alle, die noch nicht laufen können
Ensembleproduktion

Der Mond ist aufgegangen und weißt du, wieviel Sternlein stehen? Ein Funkeln, ein Glitzern, ein Leuchten und ein Glühen. Eine kuschelige Höhle lädt die Jüngsten ein, es sich darin bequem zu machen. Im Stück laden zwei Performerinnen das Publikum auf eine ästhetische Reise in die Welt des Schlafens und des Wachens, des Lichts und der Dunkelheit ein. Mit Lichtobjekten, Gesang und Bewegung erzählen sie Geschichten vom Schäfchenzählen, Wolkenkuscheln und Mondtanzen. Sie holen die jungen Zuschauer*innen bei ihren Erfahrungen ab und nehmen sie mit in einen Raum voller Lichtzauberei.

Die beiden Künstlerinnen Anna Grüssinger und Josefine Rausch begeben sich gemeinsam mit dem belgischen Theater De Spiegel auf eine theatrale Forschungsreise. Nah an der Zielgruppe entwickeln sie eine Bewegungs-Performance für die Allerkleinsten.

Hinweis: Die Altersempfehlung ab 3 Monaten (bis ca. 12/13 Monate) geben wir an, da die Vorstellung ausschließlich für Säuglinge und Krabbelkinder gedacht ist. Unabhängig von dieser Empfehlung ist die Vorstellung für alle Kinder, die bereits laufen können, nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Pressestimmen

„Von der Decke hängen Leucht-Kugeln, in Butterbrotpapier gewickelte LED-Lampen funkeln. Kleine raschelnde Lichtkugeln sind das, die die beiden Künstlerinnen aus einer mit Fell umspannten Schachtel heraus zaubern und zu ihrem Publikum bringen. Das ist sehr reizvoll für die kleinsten Zuschauer, die mit ihren Eltern im Kreis (…) sitzen; ein Raum, verhängt mit edlen Fellen, wie eine königliche Jurte.“
Süddeutsche Zeitung

„(…) Bei den Babys entfaltet sich das Theater (…) als ein sinnliches Moment:  Beruhigendes Hintergrundrauschen, leiser Gesang oder rhythmisches Pusten, Hauchen und Zischen bedienen die auditive Ebene. (…) Josefine Rausch und Anna Grüssinger zeigen, dass auch schon erst ein paar Monate alte Menschen eine theatrale Erfahrung machen können.“
Süddeutsche Zeitung

„Minimalistischer Gesang- zwei Silben, zwei Töne -, ein sanfter Schlag an die Klangschale, der Ruf eines Kauzes, die Intensivierung oder Eintönung des Lichts, behutsame, ans Vertraute anknüpfende Bewegungen und einfache Ursache-Wirkungs-Ketten: Das genügt. (…) Wer gesehen hat, welche Zielstrebigkeit die mobilsten unter ihnen entwickeln, wie ihr ganzer kleiner Körper zum Vehikel der Neugier wird, der wünscht sich eine solch intensive Ergriffenheit als erwachsener Zuschauer auch mal wieder."
Münchner Feuilleton

Uraufführung

Veranstaltungsort:
Kleine Burg

Altersempfehlung
ab 3 Monaten

Dauer
45 Minuten

Spiel
Luise Fischer
Lucia Schierenbeck

Konzept & Inszenierung
Anna Grüssinger
Josefine Rausch
Ausstattung
Fiona von Bose
Musik
Josefine Rausch
Künstlerische Beratung
Karel van Ransbeeck - Theater De Spiegel (BE)

 

Fotos
(c) Paul Krehan

La Le Luffft

18 Monate+

La Le Luffft     
18 Monate+

Musiktheater für alle, die schon laufen können
Ensembleproduktion

Am Anfang ist Atem. Luft fließt ein und wieder aus. So entsteht ein Ton, ein zweiter, ein dritter, ein Dreiklang. Aus Klängen wird Musik. Drei Musiker*innen entdecken mit dem Publikum den Atem und das Blasen, Pusten und Prusten. Sie finden Mundstücke und Klappen, Rohre und Schalltrichter. Ihre Holzblasinstrumente fordern Lippen und Fingerspitzengefühl, aber auch den ganzen Körpereinsatz. Das Spiel mit dem gefundenen Ton und Material beginnt. Es entfaltet sich ein Musiktheatererlebnis, das das allerkleinste Publikum in einen besonderen Klangraum einlädt und eine kleine Welt allein aus Tönen erschafft.

Bruno Franceschini ist Musiker, Komponist, Regisseur und Dozent für Performatives Musiktheater. Für das jüngste Publikum inszenierte der gebürtige Römer und heutige Münchner bereits in Leipzig, Berlin und Turin. Für seine Inszenierung von „Ente, Tod und Tulpe“ wurde er 2015 mit dem italienischen Kinder- und Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Im Rahmen unserer Kooperation mit dem Münchner Kammerorchester übernahm er 2019 die Regie des Familienkonzerts „Schostako was?“ und entwickelt nun mit den drei Holzbläser*innen seine erste Münchner Uraufführung.

Pressestimmen

„Mit Unterstützung einiger sommerlich-schwereloser Hintergrundgeräusche
wird hier ein Klangraum etabliert, in den man sich auch als Erwachsener
gerne fallen lässt. Tonlagen, Einsätze und Tempi des Gesangs variieren
munter. […] Die „La Le Luffft“-Atmosphäre situiert sich irgendwo zwischen
einem Tag am Meer, einer Safari, die das Abenteuer in der Nähe sucht,
- und einer Konzertperformance. […] Von lockenden Klick- und lustigen
Prust- und Furzgeräuschen wächst sich der Abend bis zum Klassik-Konzert
en miniature aus, in dessen kurzen Stücken man Spuren von Vogelfänger-
Neckereien, Mittelalter- und Volksliedanklängen entdecken kann.“
Münchner Feuilleton

Uraufführung

Veranstaltungsort:
Kleine Burg

Altersempfehlung
18 Monate bis 4 Jahre

Dauer:
45 Minuten
plus 15 Minuten Nachspiel


Musik & Spiel
Serena Aimo
Cornelia Göbel
Raphael Sirch

Inszenierung
Bruno Franceschini
Bühnenraum
Christian Thurm
Kostüm
Amelie Emmerer
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Till Rölle
 

Fotos
(c) Cordula Treml

DRUNTER & DRÜBER

2+

DRUNTER & DRÜBER     
2+

Eine spielerische Erkundung der Welt

Zwei Spieler, ein ICH und ein DU, betreten den Raum und beginnen das gemeinsame Spiel: Ich bin oben, du bist unten. Du bist davor, ich bin dahinter. Jetzt sind wir dafür, gleich sind wir dagegen. Sie laufen davon und hinterher, verstecken, suchen und finden sich... bis der eine tatsächlich verschwunden ist. Na sowas - Ich bin da! Wo bist du?

Es beginnt eine spielerische Erkundung des Bühnenbildes, das voller Überraschungen steckt. Hier geht es auf, da geht es rein und bald geht es drunter und drüber. Die Spieler laden die jungen Zuschauer*innen ein, sich gemeinsam auf eine lustige, mal temporeiche, mal ruhige Entdeckungsreise zu begeben, in der so einiges verschwindet und wieder auftaucht, das Alleinsein kennengelernt und sich am Ende wieder gefunden wird.

Die Schauspielerin Simone Oswald gehört zu den Pionierinnen im Theater für die Allerkleinsten. Ihre Erfahrung beim Entwickeln von Inszenierungen und im Spielen für Kinder in der vornarrativen Phase hat sie mit diesem Regiedebut an die Spieler*innen weitergegeben. Diese Uraufführung ist im engen Kontakt mit Münchner Krippenkindern entstanden.

 

Pressestimmen
"Wie es gelingen kann, [Kleinkindern] nur mit ganz elementaren Gegensatzpaaren erste ästhetische Erfahrungen zu vermitteln, beweist Simone Oswald aufs Schönste mit ihrer Stückentwicklung (...). Die gerne zitierte Theater-Forderung, das Publikum möglichst niederschwellig "dort abzuholen, wo es sich gerade befindet", ist hier wörtlich umgesetzt: Bereits im Foyer nehmen die beiden Darsteller Janosch Fries und Anh Kiet Le Kontakt zu ihren kleinen Besuchern auf (...). Es ist ein Kontakt, der nicht abreißen wird in der nachfolgenden knappen Stunde, in der das Publikum auf Kissen und Holzbänken dem Geschehen ganz nah ist."
- Süddeutsche Zeitung

"[Anh Kiet Le und Janosch Fries] erproben die Gegensatzpaare "unten" und "oben", drücken auf beiden Seiten "dagegen", vermelden mit "davor" und "dahinter" ihre jeweiligen Standorte. Und schon jagen sie sich rundherum um den Tisch, rufen "Hab dich!“, wenn einer den anderen eingeholt hat. "Ich bin da!" ruft Fries stolz, wenn er oben auf dem Tisch sitzt. Nur um etwas kläglich festzustellen "alleine". [...] Eine höchst gelungene Inszenierung des Abenteuers von "Ich" und "Du", von Nähe und Distanz, das schon bei den Kleinen beginnt und auch die Großen lebenslang begleitet."
- Süddeutsche Zeitung

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
2+ I 2 bis 5 Jahre

Dauer:
60 Minuten inkl. Nachspiel

Mit
Janosch Fries, Anh Kiet Le

Inszenierung
Simone Oswald
Ausstattung
Hannah Albrecht
Musik
Peter Hinz
Dramaturgie
Katharina Engel
Theaterpädagogik
Till Rölle
F
otos
Cordula Treml

Socken, Mond und Sterne

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3+

Socken, Mond und Sterne     
3+

Objekttheater

Eltern sind eigentlich auch nur Menschen. Aber eben große Menschen. Groß, fast wie Riesen, von einem anderen Planten. Sie treffen Entscheidungen, stellen Regeln auf und übernehmen Verantwortung. Das ist meistens ja ganz gut, aber was ist, wenn ich meine Welt mal ganz anders erlebe und für mich selbst entscheiden möchte?

Zwei Spieler*innen spielen mit vielen Gegenständen die Konstellationen in der eigenen Familie und die Erlebnisse im Alltag eines Kindes durch. Sind Eltern immer Eltern und Kinder immer Kinder? Wer trifft wann welche Entscheidungen und für wen? Wie erlebe ich als Kind die Momente, in denen ich etwas nicht, doch oder anders möchte? Und wer passt auf mich auf, wenn ich auf dich aufpasse?
Ein Objekttheater, in dem kleine (Lebens-)Welten entstehen, die ganz unterschiedlich sind und trotzdem zusammenhängen. Wie Planeten, Mond und Sterne.

Ania Michaelis wollte als Kind Schauspielerin oder Kapitänin werden. Sie ist dann Regisseurin geworden. Sie macht Theater für sehr junge Zuschauer*innen, Erwachsene und für alle Altersgruppen dazwischen. Ihre Arbeiten widmen sich dem »homo ludens«, dem spielenden Menschen. Ästhetisch erforscht sie den Raum zwischen Objekt-, Musik- und Sprechtheater.
Sie arbeitet zum ersten Mal an der Schauburg, ihre Inszenierung „Willkommen, Bienvenue, Wëllkomm!“ war 2022 beim Kuckuck-Festival in der Schauburg zu Gast.

 

Pressestimmen

„Mit einem „Du bist!“ stacheln sich die Spieler*innen immer wieder zu den nächsten Entdeckungen an, vertiefen sich in heiligem Ernst in ihr Spiel mit den Objekten und sich selbst. Das gelingt ihnen so ausgezeichnet, dass die Zuschauer*innen jeden Alters zu jedem Zeitpunkt völlig gebannt bei ihnen sind. [...] Die überaus kindlich-spontan-fantasievolle Perspektive und die Entdeckungsreise der Spieler*innen ist zu jedem Zeitpunkt fesselnd und anregend.
Und so ist auch der Leitung der Schauburg hoch anzurechnen, wie viel Freiraum sie dem künstlerischen Team […] bei der Entwicklung wohl gegeben haben muss. Man merkt einfach, dass hier ein Ensemble voller Spielfreude immer genau dahin gegangen ist, wohin es ihre kindliche Fantasie getragen hat.“
Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst

 

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
3+ I 3 - 6 Jahre

Dauer:
45 Minuten

Preise ab 5 / 7 / 16 € hier

mit

David Campling
Sibel Polat

Inszenierung
Ania Michaelis

Bühne und Kostüme:
Maria Bahra
Musik:
Bruno Franceschini
Dramaturgie
Katharina Engel

Theaterpädagogik
Xenia Bühler


Fotos
© Judith Buss

Glück im Doppelpack

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6+

Glück im Doppelpack     
6+

Eine Komödie für das Klassenzimmer von Sophie Kassies über die Sinnhaftigkeit von Regeln
Aus dem Niederländischen von Andrea Gronemeyer, Songs von Hardy Punzel

Zwei Paketboten sollen eine große Sendung übergeben, leider fehlt der Adressaufkleber mit dem Code. Was tun, da sie das Paket so nicht aus dem Liefersystem auschecken können? Die singenden Paketboten versuchen mit viel Fantasie den unlösbaren Auftrag doch noch zu erfüllen und kommen dabei auf eine revolutionäre Idee.

Die turbulente Komödie über paradoxe Aufträge, sinnentleerte Regeln und manifeste Hierarchien kommt im Klassenraum dem Publikum hautnah. Der Meister der Komödie Marcelo Diaz, dessen Inszenierung „Hilfe, die Herdmanns kommen“ zwei Spielzeiten die Schauburg füllte, wird mit seinem jungen Team die große Ambivalenz von durchdachtem Regelwerk und gesundem Menschenverstand für Grundschulkinder erlebbar machen.

Mobil!

„Glück im Doppelpack“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

Pressestimmen

"Eine kleine Feier der Anarchie in einer Zeit, in der alle von Regeln umzingelt sind, tut nicht nur Kinderseelen gut. „Glück im Doppelpack" ist eine herrlich paradoxe Komödie über ein großes Paket und sinnentleerte Regeln. [...] ein pantomimisches Bravourstückchen."
Süddeutsche Zeitung

Deutschsprachige Erstaufführung

Altersempfehlung
1. bis 4. Klasse

Dauer
45 Minuten

Mit
David Campling/Hardy Punzel
David Benito Garcia

Inszenierung
Marcelo Diaz
Ausstattung
Marie Jaksch
Musik
Hardy Punzel
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos

Fotos
© Fabian Frinzl

Aufführungsrechte
Theaterstückverlag Korn-Wimmer, München

Klang Spiel Platz

Plakat zum Klangspielplatz mit Instrumenten

6+

Klang Spiel Platz     
6+

Eine interaktive Klanginstallation

Die Schauburg bietet Workshops im Klang Spiel Platz für alle von 6-99 Jahre an. Wir haben Workshops für alle Schultypen und Klassenstufen im Repertoire, nehmen Sie mit uns Kontakt auf, dann beraten wir sie gerne. Für unser freies Publikum haben wir die Familien-Workshops konzipiert, besuchen sie uns nachmittags mit ihren Kindern oder Enkelkindern im Klang Spiel Platz.

Die begehbare Installation ist ein akustischer Experimentierraum für Kinder und Erwachsene, der sich auf besondere Weise unterschiedlichen Instrumentengruppen zuwendet. Neben Blas-, Streich- und Schlaginstrumenten werden Materialien wie Holz, Metall und Plastik, darunter auch Alltagsgegenstände, zu einem großen Musiklabor ergänzt. Begleitet von Musiker*innen und Musikpädagog*innen der Schauburg können in speziell konzipierten Workshops Familien, Kinder und Schulklassen hier die Welt der Töne und Klänge entdecken und dabei eigene musikalische Ausdrucksmöglichkeiten finden.

Kosten: 7,-€ pro Teilnehmer inkl. MVV. Für Schulworkshops sind die Begleitpersonen frei (ohne MVV).

Theater mobil

Buchung: kasse.schauburg@muenchen.de

Veranstaltungsorte:
10.5.-14.6. In Ramersdorf (FestSpielHaus), Rosenheimer Str. 192, U2 Karl-Preis-Platz
22.7.-26.7. im Kulturzentrum LUISE, Ruppertstr. 5, U3 und U6 Poccistr.


Veranstaltungsort:
Ramersdorf (FestSpielHaus)
Kulturzentrum Luise

Von
Johannes Gaudet
Christian Thurm
Künstlerische Leitung
Till Rölle
Workshopleitung
Till Rölle
Bruno Franceschini
Alexander Löwenstein
Laura Nerbl

Fotos
(c) Judith Buss

Lauschangriff

7+

Lauschangriff     
7+

Klassenzimmeruntersuchung des Münchner Lauschgift-Dezernats
frei nach einer Idee des Theaters Pilkentafel/Flensburg, mit Texten von Oskar Pastior

Zwei Mitarbeiter einer außergewöhnlichen Behörde entern das Klassenzimmer. Ohne Vorankündigung beginnen sie den Raum, seine Gegenstände, ja, selbst die sich darin befindenden Kinder auf ihre akustischen Phänomene und klanglichen Eigenarten zu untersuchen. Geräusche werden auf ihre Lautstärke, Klangfarbe und rhythmischen Eigenschaften geprüft. Es werden Stühle gerückt, mit Linealen werden Melodien erzeugt und Tafeln werden zum Quietschen gebracht. Nach und nach wird das Publikum in die Klangexperimente einbezogen.Der Klassenraum verwandelt sich in einen magischen Ort, in dem zum Ende des Musiktheaters alle gemeinsam musizieren. „Lauschangriff" öffnet die Ohren, sensibilisiert für die Klänge unserer unmittelbaren Umgebung und die musiktheatrale Verwandlung alltäglicher Gegenstände in Instrumente. Denn nichts klingt einfach so, wie es klingt, sondern alles klingt so, wie wir es hören und erleben wollen. Andrea Gronemeyer erschafft mit ihrem Ensemble einen verspielten Einstieg in die Welt des Musiktheaters für das Klassenzimmer. 

Mobil!

„Lauschangriff" ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information und Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de
Tel. 089 233 371 -61

München Premiere

Altersempfehlung                                                                                                                                                                                                                                                 7+ (2. - 4. Klasse)

Dauer
45 Minuten

Mit
Peter Hinz/Till Rölle
Simone Oswald

Musikalisches Konzept
Johannes Gaudet
Inszenierung  
Andrea Gronemeyer
Raumausstattung
Stefan Schneider
Kostüme
Eva Roos
Dramaturgie
Johannes Gaudet
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos
(c) Christian Kleiner

Tiere im Hotel

7+

Tiere im Hotel     
7+

Komödie von Gertrud Pigor

Diese Komödie spielt in einem alten, großen Hotel. Der Hoteldirektor verreist und lässt sich von dem Pagen Bellhop vertreten. Bellhop war der Beste seiner Klasse, hat heute seinen 1. Arbeitstag und sofort die alleinige Verantwortung für das Hotel. Der Chef im Wald, der Bär, ist als wichtiger Gast angekündigt, denn er möchte seinen Winterschlaf in diesem Hotel verbringen. Der schlecht gelaunte Bär hält sich an keine Hotelregel, fordert aber absolute Ruhe und das Mästen eines Kükens für sein Frühstück. Bellhop hat gelernt, dass der Kunde König ist, und will alles richtig machen. Da taucht eine Horde Waschbären auf, die sich als Putzfirma ausgibt. Damit ist die Hotelruhe hin, und der Bär knurrt noch gefährlicher.

Gertrud Pigor hat eine leichtfüßige Komödie über das Abenteuer geschrieben, eigene Entscheidungen zu treffen und einen Bären zu zähmen. Kann eine Solidargemeinschaft, ein WIR-Gefühl im Wald enstehen, wenn jemand das Frühstück des anderen sein kann? Neben der Waschbärenhorde stören noch ein Falke mit Adleraugen und die aufgebrachten Eltern des Kükens die Ruhe des VIP-Gasts Bär. Regisseur Marcelo Diaz wird mit seinem Team diese Tierparabel auf allzu menschliches Verhalten schwungvoll in Szene setzen.

 

WOW!

"Tiere im Hotel" wird im Jahr 2022 mit dem "AZ-Stern des Jahres" ausgezeichnet!
 

Achtung:

Bei der Inszenierung kommt Stroboskop-Licht zum Einsatz!

 

Pressestimmen

„Dieses Stück ist eine großartige Farce über das völlig sinnlose Streben nach Ordnung und Einordnung. Und über die große Lust am Regelbruch. Im Grunde ist diese Inszenierung nicht eine nur für Kinder. Und dieses Stück gewiss nicht nur eines über Tiere.“
Münchner Feuilleton

„Regisseur Marcelo Diaz hat die Botschaft vom Wert der Solidargemeinschaft und über die Bedeutung, sich bewusst für andere zu entscheiden und nicht immer rücksichtslos nur am eigenen Spaß interessiert zu sein, sehr geschickt verpackt. Seine schmissige, originelle und mit viel Schwung und hohem Tempo erzählte Parabel unterhält große und kleine Zuschauer  […]  so gut, dass man erst anschließend bemerkt, wie viel man auch als Erwachsener noch über Rücksichtnahme gelernt hat.
Das Schauspielensemble ist bestens aufgelegt und spielt sich mit viel Herz und Verve durch die 80 wie im Flug vergangenen Minuten."
Münchner Merkur

„Es [gelingt] dem tapferen Bellhop immer wieder, [den Tyrann] mit Schlafliedern zu beruhigen, am Ende unterstützt von allen anderen Gästen. Dieser Zusammenhalt über alle Gattungen hinweg ist in der von Marcelo Diaz temporeich inszenierten Fabel sehr schön anzusehen.“
Süddeutsche Zeitung

„Die tierisch gut gelaunte Inszenierung von Marcelo Diaz […] erspielt sich […] Lust auf eine vielfältige Gesellschaft und vor allem bei Gefahr auf den Mut zu Entscheidungen. […] Das Stück ist sehr witzig inszeniert und gackert uns […] viel vom Menschen.“
Abendzeitung

 

Premiere

Veranstaltungsort

Veranstaltungsort
Große Burg

Altersempfehlung:
7+ (2. bis 4. Klasse)

Preise ab 5€ / 7€ / 16€ hier

Dauer: 80 Minuten

Mit
David Benito Garcia
Janosch Fries
Simone Oswald
Lucia Schierenbeck
Helene Schmitt
Michael Schröder

Inszenierung
Marcelo Diaz
Ausstattung
Anja Furthmann
Musik
Bruno Franceschini
Puppenbau:
Nathalie Wendt
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos
Fotos: Judith Buss

Aufführungsrechte
Theaterstückverlag Korn-Wimmer, München

 

SUPERHEROES LETZTE SCHLACHT

Superheroes

7+

SUPERHEROES LETZTE SCHLACHT     
7+

Physical Theatre von Michai Geyzen
Humorvolles Theater ohne Worte über Superhelden und wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Im Superwaschsalon sind die Mitarbeiter*innen zwischen langweiliger Routine und dreckiger Wäsche abgestumpft. Als eine Frau mit Zauberkräften in diese Welt eindringt und auch noch großzügig Superkräfte verteilt, brechen alle aus den ausgetretenen Pfaden aus. Euphorisch machen sich die Held*innen mit ihren jeweiligen Superkräften auf, um in der Welt Gutes zu tun. Stolz kehren sie von ihren Schlachten zurück. Welche Superkraft hat in der Welt das Meiste bewirkt? – Ohne Worte, aber mit viel Comic-Humor und heldenhaftem Körpereinsatz erproben die Spieler*innen heldenhaftes Handeln für sich und die Gruppe.

Michai Geyzen schloss sein Regiestudium 2016 in Maastricht ab. Seitdem ist er mit humorvollen Inszenierungen des Physical Theatre in Erscheinung getreten. Seine Inszenierung „Light/House“ war im Festival THINK BIG! 2022 in der Schauburg zu Besuch. Seit 2023 ist er fest im Leitungsteam des belgischen Theaters Laika

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
7+ I 2. bis 5. Klasse

Dauer:
60 Minuten

Mit:
David Campling/Michael Schröder, Janosch Fries, Franzy Deutscher, Sibel Polat, Lucia Schierenbeck


Konzept und Inszenierung
Michai Geyzen
Kampfchoreographie
Franzy Deutscher
Ausstattung
Anja Furthmann
Musik
Ephraïm Cielen
Video
Kilian Bohnensack
Dramaturgie
Anne Richter/Mieke Versyp
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Foto: Michai Geyzen


Eine Koproduktion mit Laika, Theater der Sinne (Belgien).

Leise Laute

Leise Laute

8+

Leise Laute     
8+

Musiktheater über einzigartige Lebewesen und ihre Stimmen

Es zirpt, kracht, knarrt und kreischt. Es hechelt, gluckst, krächzt und kräht und jemand singt. Leise Laute von nicht-menschlichen und menschlichen Lebewesen verbinden sich zu einer magischen Geräuschkulisse und zu kolossalem Geschrei – die Stille der Natur ist eigentlich verdammt laut.

Eine Gemeinschaft aus Musiker*innen und Schauspieler*innen begibt sich auf eine abenteuerliche Expedition durch geheimnisvolle Klanglandschaften und erforscht das Dickicht der Stimmen. Sie sind unterwegs, um das aufzuspüren, was sonst überhört wird und um Klänge einzufangen, die in die große Sinfonie der Natur verwoben sind. Dabei halten sie Ausschau nach dem Ursprung der Musik und entdecken berührende Gesänge anderer Lebewesen. Lässt die Schönheit ihrer Stimmen uns auch diesen Lebewesen näherkommen? Können ihre Töne uns berühren? Was würden wir erfahren, wenn wir sie verstehen könnten? Und wie klingen WIR gemeinsam? Die Zeit drängt, denn das Netz der Klänge wird immer brüchiger, die Rufe immer einsamer, die Laute immer leiser…

Anselm Dalferth, Regisseur, arbeitet häufig interdisziplinär und verbindet auf überraschende Weise unterschiedliche Musikstile und Themen zu eigenwilligem Musiktheater. Für seine erste Musiktheaterinszenierung an der Schauburg untersucht er gemeinsam mit seinem Team die Leisen Laute von menschlichen und nicht-menschlichen Organismen.

Der Komponist Nicholas Morrish vom Kollektiv kling klang klong zeichnet verantwortlich für das Arrangement, die elektronische Bearbeitung und die Komposition der Inszenierung. Dabei spielt minimal electroacoustic music ebenso eine Rolle wie Fragmente von Stücken aus dem späten 20. Jahrhundert.

 

Pressestimmen

„Leise Laute“ ist ein „Musiktheater über einzigartige Lebewesen und ihre Stimmen“, das nicht […] orchestral imitieren will, sondern die Natur mit seinen vielfältigen klängen zwischen zirpen, Zwitschern, Kreischen und Brüllen als den wahren Ursprung von Musik erleben lassen soll. […] Hier fließen in 75 Minuten die Grenzen zwischen Forschenden, Erforschten und Zuschauenden, die in kleinen Gruppen im Raum verteilt sind zusammen.“ Abendzeitung

„Dieses Stück ist eine Ansprache und Kontaktaufnahme mit der Natur und all den gerne übersehenen Lebewesen, mit denen wir uns diesen Planeten teilen, den Ameisen, den Bienen, den Quallen. Zauberhaft erweckt Helene Schmitt die an Kreisen herabhängenden Stoffstreifen zum Leben, lässt sie wabern und tanzen wie Quallen im Wasser. […] So betörend, dass man sich gerne […] einfangen lässt von der Magie dieses ganz besonderen Abends.“ Die Deutsche Bühne

„Regisseur Anselm Dalferth und Komponist Nicholas Morrish vom Kollektiv Kling Klang Klong gelingt es mit dem fantasievollen Musiktheaterstück „Leise Laute“ tatsächlich, die Sinne des Publikums zu schärfen.“  Münchner Merkur / tz

„Regisseur Anselm Dalferth und Komponist Nicolas Morrish haben sich für diese Uraufführung vier wunderbare Musiker*innen geholt. Und die sind mittendrin: Silvia Berchtold, Vera Drazic, Mathias Götz, und Ines Ljubei, vier Musiker*innen mit ihren Instrumenten […] wandern, schleichen, stapfen herum, während sie die Natur klingen lassen. Doch was heißt schon klingen – sie grunzen, fiepen, surren, tröten, flirren, kreischen, murren, dass es eine Freud‘ ist. Großer Beifall.“ In München

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
8+ (3. bis 6. Klasse)

Dauer
75 Minuten

Preise ab 5/ 7 /16 € hier

Mit

Helene Schmitt
Michael Schröder
David Benito Garcia
Ines Ljubej (Percussion)
Mathias Götz (Posaune)
Silvia Berchtold (Blockflöten)
Vera Drazic (Akkordeon)

Inszenierung:
Anselm Dalferth
Komposition:
Nicholas Morrish, kling klang klong
Ausstattung
Birgit Kellner und Christian Schlechter
Video
Christoph Schödel
Dramaturgie
Xenia Bühler
Theaterpädagogik
Till Rölle

Fotos: © Fabian Frinzel, Cordula Treml