ICH WILL ABER!

Zitat Ich will aber

8+

ICH WILL ABER!     
8+

Eine Ensembleproduktion über Mitbestimmung, Abstimmung und Kompromisse

Im Alltag bestimmen meist die Erwachsenen. In „„Ich will aber!“ betreten Kinder einen Spielraum, in dem sie selbst die Regeln machen. Klar ist das in einer Gruppe nicht ganz leicht. Vor allem, wenn man nicht will, dass die Person mit der größten Klappe das alleinige Sagen hat. Für alle gilt deshalb: für seine Sache einstehen, die Sache von mehreren Seiten betrachten, eigene Ideen haben, Mitstreitende und vermutlich einen Kompromiss finden. Und die Tagesordnung heute ist lang: Wofür soll das eingenommene Eintrittsgeld ausgegeben werden? Dürfen alle mit blauen T-Shirts im Raum bleiben, obwohl sie überstimmt wurden? Soll es Kunstschnee oder tote Mäuse vom Bühnenhimmel regnen? Welcher Song soll laufen? Und wie wird eigentlich fair abgestimmt, ohne die Minderheit zu überfahren?

„Ich will aber!“ fordert das Publikum aktiv heraus, Mitbestimmung zu erproben und sich selbst im Prozess der Entscheidung zu reflektieren. Leichtfüßig und unterhaltsam wird so die Idee der Demokratie unter die Lupe genommen, erprobt und überprüft. Die Regisseurin Miriam Tscholl bringt für „Ich will aber!“ ihre reiche Erfahrung in partizipativen Inszenierungen zum Thema Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche ein.

Uraufführung

Veranstaltungsort

verschoben aus der Spielzeit 23/24, Termin der Termine kann sich ggf. noch ändern

Altersempfehlung
8+ I 3. bis 6. Klasse

Preise ab 5/ 7 /16 € hier

Inszenierung

Miriam Tscholl
Bühne & Video
Ayşe Gülsüm Özel
Kostüm
Sabine Hilscher
Musik
Michael Emanuel Bauer
Dramaturgie
Xenia Bühler
Theaterpädagogik
Till Rölle

Excaliburg

9+

Excaliburg     
9+

EIN AR-ADVENTURE GAME VON BRUNO FRANCESCHINI

Das Spiel „Excaliburg“ ist ein Teil der kostenlosen Schauburg App. Lade dir die App am besten im WLAN herunter. Nach dem Download kannst du „Excaliburg“ im Menü der Schauburg App öffnen und offline im Stadtteil Neuperlach oder in der Borstei spielen.

Die Schauburg geht neue Wege, und lässt magische Theatermomente in der Stadt stattfinden: Durch die Technologie der Augmented Reality (AR) werden die physischen Grenzen des Theaters gesprengt und die Wirklichkeit des öffentlichen Raumes durch szenische und spielerische Inhalte erweitert.

Was man dafür braucht? Das eigene Smartphone, ein paar Kopfhörer und etwa 60 Minuten Zeit.

In dem Adventure Game „Excaliburg“ ist jedes Kind die Hauptfigur: Der Auftrag? Ein ganzes Königreich zu retten. Doch um dies zu tun, darf man nicht zuhause bleiben. Am jeweiligen Spielort angekommen, fängt die Mission an. Die Kinder sammeln und interagieren mit leuchtenden 3D-Objekten, treffen auf seltsame Figuren und lösen kniffelige Minigames. Aber vor allem werden sie Teil einer spannenden, zauberhaften Geschichte, die sie selbst vorantreiben. Die digitale Schnitzeljagd findet in den Münchner Stadtteilen Borstei und Neuperlach statt.

Der Plot von „Excaliburg“ bezieht sich auf die Schauburg-Inszenierung „King A“ (10+), in der die Ritter um den legendären König Artus und seiner Frau Guinevere sich mit der Frage beschäftigen, was Demokratie ist und wie man sie verwirklichen kann. Darüber hinaus tauchen auch andere Figuren aus weiteren Schauburg-Inszenierungen auf. Das gesamte Schauburg-Ensemble ist zu sehen. Lasst euch überraschen.

Mit der Schauburg App gibt’s noch mehr Theater – für unterwegs, für zu Hause, für dich. Neben „Excaliburg“ warten in der App weitere spannende Features und Spiele auf dich. Jetzt auschecken! Die Schauburg freut sich auf euer Feedback unter: excaliburg@schauburg.net

 

Das Adventure Game „Excaliburg“ wurde im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes entwickelt, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

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Wie
Mit eigenem Smartphone

Wo
In der Borstei und Neuperlach

Mit:
Lucia Schierenbeck
Hardy Punzel
Michael Schröder
Helene Schmitt
Simone Oswald
David Benito Garcia
Janosch Fries

Konzept und Künstlerische Leitung:
Bruno Franceschini
Assistenz der künstlerischen Leitung:
Otone Sato
Softwareentwicklung und Project Management:
84 GHz – Raum für Gestaltung, München
Video Postproduktion:
Eugen Langolf
Sound Design und Music Score:
Malte Weberruss
Kamera und Greenscreen:
Stephan Rosche
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Till Rölle
Medienpädagogik:
Roman Schick
Fotos:
84 GHz – Raum für Gestaltung, München, Eugen Langolf

Zugvögel

9+

Zugvögel     
9+

Erzähltheater von Mike Kenny Aus dem Englischen von Grete Pagan bearbeitet von Katharina Mayrhofer
Auftragswerk der Schauburg

Niks neue Nachbarin heißt Nisha und kommt ursprünglich aus Syrien. Sein Vater traut Nishas Familie nicht. Nik geht auf dem Weg zum Bus lieber ein paar Schritte hinter Nisha. Dann wird Nisha im Bus angepöbelt und lässt panisch ihren Rucksack stehen. Nik nimmt den Rucksack an sich und verstrickt sich in eine Lüge. Auf der Suche nach ihrem Rucksack und Nishas Geschichte lernt Nik mehr über sich als er erwartete.

Mit dem britischen Autor Mike Kenny verbindet die Regisseurin Andrea Gronemeyer eine lange Reise: 10 Jahre war sein Stück „Der Junge mit dem Koffer“ in ihrer Inszenierung auf den Bühnen in Europa und Indien zu erleben, zuletzt 2018/19 in Bangalore und der Schauburg München. Dem Schauspiel über zwei junge Menschen auf der Flucht nach Europa folgt nun mit „Zugvögel“ das Thema der Ankunft in einem fremden Land. Mit Nik und Nisha suchen zwei junge Menschen den Weg aufeinander zu. Kann ein WIR-Gefühl trotz der unterschiedlichen Lebenswege entstehen? In ihrem Versuch die Geschichte des anderen zu verstehen, werden Fremdenfeindlichkeit und Hass, Heimweh und Sehnsucht, aber auch Abenteuer und Freundschaft zu einer humorvollen und poetischen Erzählung verwoben.

 
Pressestimmen

"Eine Frage, auf die man erstmal kommen muss: Wo sind die Schwalben, die im Dach von Omas Haus nisten, eigentlich zu Hause? [...] Das ist einer der schönen, unaufdringlich eindringlichen Augenblicke, die der britische Dramatiker Mike Kenny in seinem neuen Stück "Zugvögel" geschaffen hat. […] Schauburg-Intendantin Andrea Gronemeyer inszenierte selbst und ließ von Ausstatterin Mareile Krettek einen Raum bauen, dessen tiefe Schwärze im überraschenden Gegensatz steht zur lichtvollen Menschlichkeit, die der Text vertritt. […] Am Ende hat das Stück eine große Runde gedreht [...], ohne dabei den gut gelaunten Lebensmut zu verlieren."
Abendzeitung

"Wie sich beide doch näherkommen, wie sie einen wirklich wichtigen Rucksack verlieren und durch Vertrauensbruch fast ihre frische Freundschaft zerstören, erzählt der Autor unter Einsatz ein paar besonders feiner Missverständnisse, Schwindeleien und Heimlichkeiten. […] Sehr poetisch und altersgerecht ist dabei das Spiel mit Märchenmotiven. Denn so cool und allwissend Nik auch tut, als er einen Schwanenmantel in Nishas Rucksack entdeckt, fragt er sich eben doch, ob sie nicht das Schwanenmädchen aus dem Märchen sein könnte. […] Glücklicherweise kann man ja mit Kindern über alles reden, wenn man sich nur traut. So sind Rassismus, Diskriminierung, Xenophobie durchaus altersgerechte Themen für [...] Kinder im Grundschulalter. [...] Damit können Neunjährige etwas anfangen und ihre erwachsenen Begleiterinnen und Begleiter auch."
Donaukurier Ingolstadt

"Ein tolles Stück, über das anschließend noch viel diskutiert werden kann."
Münchner Merkur

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
4. bis 7. Klasse

Preise ab 5/ 7 /16 € hier

Dauer

85 Minuten

Mit:
Michael Schröder (Nik)
Maya Haddad (Nisha)
Simone Oswald (Niks Oma)
David Benito Garcia (Niks Vater / Schüler)
David Campling (Fundbüromitarbeiter / Schüler)

Inszenierung
Andrea Gronemeyer
Ausstattung
Mareile Krettek
Musik
Till Rölle
Video
Nikolai Knoblauch & Eugen Langolf
Licht
Jochen Massar
Dramaturgie
Katharina Mayrhofer
Theaterpädagogik
Philipp Boos
Fotos:
Cordula Treml

Aufführungsrechte
Felix Bloch Erben Verlag für Bühne Film und Funk, Berlin

ROBINSON & CRUSOE

Zitat Robinson & Crusoe

10+

ROBINSON & CRUSOE     
10+

Eine clowneske Parabel zur Überwindung der Angst vor Fremden von Nino d’Introna und Giacomo Ravicchio, Deutsch von Herta Conrad

Zwei Männer begegnen sich irgendwo im Nirgendwo. Sie kommen offensichtlich aus unterschiedlichen Richtungen, und verständigen können sie sich nicht. Weil sie den jeweils anderen nicht einordnen können, bekommen sie große Angst. Sie denken, Angriff sei die beste Verteidigung und werden deshalb zu Feinden. Jeder der beiden will die Überhand, jeder das Sagen haben – oder eigentlich nur sich selbst beschützen. Doch weil sie nicht entkommen, der Situation nicht entgehen können, finden sie Wege, sich verständlich zu machen und stellen fest: So unterschiedlich scheinen sie gar nicht zu sein. Langsam schafft der Austausch miteinander ein Wohlwollen füreinander. Denn wie kann man sich feindlich begegnen, wenn man sich kennt? „Robinson & Crusoe“ behauptet sich seit der Uraufführung 1985 in Italien auf den Bühnen Europas, denn die clowneske Parabel zur Überwindung des tödlichen Hasses ist weiterhin aktuell.

Kilian Bohnensack ist ein junger Münchner Film- und Theaterregisseur. In seinen ersten Inszenierungen in der Freien Szene München und zwei erfolgreichen Kurzfilmen hat er einen feinen Sinn für Humor entwickelt, der in seiner Debut-Inszenierung an der Schauburg gefordert sein wird.

Premiere

Veranstaltungsort

Die Premiere musste krankheitsbedingt vom 23. Februar 2024 auf den 2. Juni 2024 verschoben werden.

Veranstaltungsort:
Große Burg

Altersempfehlung
10+ I 5. bis 10. Klasse

Mit:
Anh Kiet Le, Hardy Punzel

Inszenierung
Kilian Bohnensack
Bühne
Ella Hölldampf
Musik
Nicholas von der Nahmer & Felix Nyncke
Dramaturgie
Katharina Engel
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Aufführungsrechte
Neue Pegasus Medienverlag AG – Theaterverlag

 

King A

10+

King A     
10+

Eine Ode an jedes Ritterherz von Inèz Derksen
Im Auftrag von Het Laagland geschrieben von mehreren Theaterautoren. Aus dem Niederländischen von Eva Maria Pieper

Auf der Bühne: eine Band. Einer davon wird König Artus werden – aber wer? Der frisch Gekrönte hat einen Plan: die Tafelrunde zu einem Modellprojekt der Demokratie zu machen. Miteinander reden, gemeinsam entscheiden. Im Zweifel weiter diskutieren, dann abstimmen. Das soll ein echtes Ritterleben sein? Und wo bleiben der Kampf, der Krieg, der Feind? Was gilt noch, wenn die alten Werte nicht mehr zeitgemäß sind? Und dann fällt auch noch die Liebe wohin sie will und stellt Fragen nach Ehre und Treue.

Gemeinsam mit den Schauspielerinnen und Schauspielern hinterfragt die Regisseurin Grete Pagan für dieses rasante Stück mit viel Musik unsere Vorstellungen von Verletzlichkeit, Konsequenz, Angst und Mut und geht auf die Suche nach dem Ritter – und der Ritterin – in jedem von uns. „King A“ ist ihre dritte Inszenierung an der Schauburg. Der Komponist zahlreicher Bühnenmusiken, David Pagan, wurde in Berwick-upon-Tweed, England geboren. Er war Schauspieler, Musiker und musikalischer Leiter der internationalen Theatergruppe NIE – New International Encounters. Seit 2012 arbeitet er als Musiker und Komponist für verschiedene Kinder- und Jugendtheater in Deutschland, Belgien und der Schweiz.

 

Pressestimmen

"Der niederländische Autor Het Laagland bedient sich in seinem Stück [...] bei den landläufigen und romantischen Vorstellungen vom Rittertum im Mittelalter. Gleichzeitig stellt er die damit verbundenen Tugenden wie Würde, Ehre und Tapferkeit zur Diskussion. Sein verwegenster Einfall ist allerdings, die Tafelrunde zum Modell für demokratisches Handeln zu erklären. (...) Verblüffend anschaulich wird erzählt, wie aus einer Horde adeliger Haudegen eine Gemeinschaft von Leuten wird, die ihre Ziele durch ein geordnetes Miteinander erkennen und formulieren kann. [...] Unter der Regie von Grete Pagan und im schlichten, doch höchst wirkungsvollen Bühnenbild von Anne Hölck gewährt das sympathische Ensemble seinem Spieltrieb weiten Auslauf."
Abendzeitung

"Regisseurin Grete Pagan stellt [...] eine Truppe auf die Bühne, die hin- und hergerissen ist zwischen dem Dasein als tapfere Krieger und dem als moderne Individualisten: Da wird gekämpft und gerungen, gechillt und gerockt, gestritten und geliebt. [...] Goldene Plastikstühle symbolisieren die Tafelrunde, Schwimmnudeln dienen als Waffen, Merlin zaubert mit dem Drumstick statt mit dem Zauberstab, und wenn es gar zu hoch hergeht, wird auch mal eine Runde Yoga eingeschoben, um die Gemüter zu beruhigen. Das hat Witz und sorgt beim Publikum für hörbare Erheiterung."
Münchner Merkur

"Treue, Ehre, Ritterschaft - das sind Themenfelder, die die Helden und Heldinnen unter sich ausloten müssen. Das war schon vor mehreren Jahrhunderten nicht einfach und besaß diskursive Sprengkraft. Und wird nicht leichter, wenn auch noch das Ökosystem und die Frauenemanzipation oben draufgepackt werden."
Süddeutsche Zeitung

Premiere

Veranstaltungsort:
Große Burg

Altersempfehlung
10+ (5. bis 8. Klasse)

Dauer
90 Minuten

Mit
Janosch Fries
Angelina Berger
David Campling/Hardy Punzel
Lucia Schierenbeck
Michael Schröder

Inszenierung
Grete Pagan
Ausstattung
Anne Hölck
Musik
David Pagan
Kampfchoreografie
Franziska Deutscher
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Xenia Bühler
 

Fotos
© Cordula Treml

Aufführungsrechte
THEATERSTÜCKVERLAG, Korn-Wimmer, München

Ein deutsches Mädchen

13+

Ein deutsches Mädchen     
13+

Mein Leben in einer Neonazi-Familie
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein

Im Münchner "Speckgürtel" wächst Ende der 1990er-Jahre das Mädchen Heidrun in einer äußerlich unauffälligen Mittelstandsfamilie auf, in der sie und ihre Schwestern in der Ideologie des Nationalsozialismus großgezogen werden. Heidrun erlebt paramilitärischen Drill in den Ferienlagern dem mittlerweile verbotenen Verband "Heimattreue Deutsche Jugend". Sie lernt alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und die beiden ein Kind erwarten, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse.

Die Geschichte der jungen Aussteigerin aus der deutschen Neonazi-Szene zeigt durch den persönlichen Einblick eine hermetische Parallelwelt auf. Sorgsam plant und organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland in ihren Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft. Weil es Heidi Benneckenstein und ihrem Mann Felix dennoch gelungen ist, die Szene hinter sich zu lassen und heute selber Aussteiger*innen zu helfen, ist „Ein deutsches Mädchen“ auch ein Mut machender Bericht.

Mobil!

„Ein deutsches Mädchen“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 61

 

 

Pressestimmen

"Der Regisseurin Ulrike Günther ist [...] eine konzentrierte Inszenierung gelungen. Sie vermittelt ein Gefühl dafür, wie leicht es sein kann, Menschen, die keine kritischen Denk-Alternativen kennen, in ein antidemokratisches Netzwerk zu locken."
Mannheimer Morgen

"Lucia Schierenbeck [...] ist eine Erzählerin, deren Vortrag fesselt, eine Figur, die echte Spannung erzeugt und das Publikum tatsächlich zu verunsichern vermag."
Die Rheinpfalz

Premiere

Altersempfehlung
13+ (8. bis 13. Klasse)

Dauer
65 Minuten

Mit
Lucia Schierenbeck

Inszenierung
Ulrike Günther
Ausstattung
Annika Lohmann
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
 

Fotos
© Fabian Frinzel

Aufführungsrechte
Tropen, Stuttgart, 2017, 2019.
Aufführungsrechte vermittelt durch schaefersphilippen™, Theater und Medien GbR, Köln.

Die Erde über mir

14+

Die Erde über mir     
14+

Performance mit Musik von W.A. Mozart und Nick Morrish

Täglich verabschieden wir uns von etwas: Altpapier, der Lieblingshose oder einem Menschen. Wir sind erleichtert, traurig oder befreit. Die Entscheidung für oder gegen einen Abschied fällt oft schwer, besonders wenn dieser das eigene Leben oder den eigenen Körper betrifft. Wie aber nimmt man gut Abschied? Zwei Jugendliche und zwei Senior*innen teilen persönliche Erfahrungen von Abschieden und Neuanfängen. Zwei Ensemblemitglieder der Schauburg spielen und denken Varianten der Abschiede durch und die Musiker*innen des MKO teilen ihre Interpretation von Mozarts Requiem-Fragment erweitert mit Neukompositionen. Gemeinsam bringen die Künstler*innen die Kraft, die aus Trauer und Schönheit entsteht, und den Humor, der im Tragischen liegt, auf die Bühne.

Das Münchener Kammerorchester ist bekannt für seine Jugendarbeit, für seine Neugierde und seinen Entdeckergeist. Der Musiktheaterregisseur Anselm Dalferth hat sich mit der Uraufführung „Leise Laute“ in der Schauburg vorgestellt. Nun lädt er mit diesem heterogenen Ensemble zu einem vielschichtigen, persönlichen Abend um Abschiede und Neuanfänge ein.

Der Kompositionsauftrag an Nicholas Morrish erfolgt mit freundlicher Unterstützung des Rotary Clubs München.

Die Realisierung des Projekts wird gefördert von der Forberg-Schneider-Stiftung.

mko 2    ferber

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
14+ I 8. bis 13. Klasse

Konzept und Inszenierung
Anselm Dalferth
Ausstattung
Birgit Kellner & Christian Schlechter
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos
MKO-Produktionsleitung
Malaika Eschbaumer

Mit
Jamie Mühlbacher
Sibel Polat
Jolanda Pusch
Tobias Radcke
Sabine Seeberg
David Campling

Yuki Kasai (Violine), Andrea Schumacher (Violine), Indrė Kulė (Viola), Bridget MacRae (Violoncello),
Anastasio Mitropoulos (E-Gitarre)
Münchener Kammerorchester, Leitung Daniel Giglberger

Eine Koproduktion mit dem Münchener Kammerorchester

Fotos
Cordula Treml
und Florian Ganslmeier

Ich hab noch nie

14+

Ich hab noch nie     
14+

Deutschsprachige Erstaufführung
Von Nelly Winterhalder

Fünf Jugendliche verbringen den Samstagabend gemeinsam mit Vorglühen, Feiern und Nachglühen. Wie immer fließt viel Alkohol. Am Montagmorgen gibt es eine Anzeige wegen Vergewaltigung in diesem Kreis.

Wer erinnert sich an was aus dieser Nacht zwischen Trinkspielrunden und Vergessen? Die Dramaturgie des Stückes baut auf Spielrunden wie denen der Trinkspiele „Ring of Fire“ und „Ich hab noch nie“. Runde um Runde versuchen die fünf Figuren der Wahrheit dieser Nacht auf die Spur zu kommen und das Undenkbare zu Begreifen. Doch jede ihrer Perspektiven bleibt subjektiv und selektiv. Im Zuge der Me-Too-Debatte ist schon viel über die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Übergriffen, Alltags-Sexismus und Machtmissbrauch gesprochen worden, aber das Ringen um die Annäherung der Perspektiven ist immer wieder so verletzend wie die Erinnerung trügerisch.

Nelly Winterhalder, geboren in Südbaden, lebt seit 2006 in Norwegen. Sie schrieb das Stück 2013 für Rommen scene in Oslo. Die Deutschsprachige Erstaufführung übernimmt Katharina Mayrhofer, Regie-Absolventin der Otto Falkenberg Schule und Regieassistentin der Schauburg. Im Repertoire der Schauburg ist bereits ihre Inszenierung „Unterm Kindergarten“ zu sehen.

Pressestimmen

"In der Rekonstruktion dessen, was passiert ist, geht die Autorin konsequent einen Schritt weiter, sie lässt die Geschehnisse aus den Perspektiven aller fünf Beteiligten erzählen, sodass ganz verschiedene Erzählungen entstehen. [...]. Was diese Dramaturgie fordert, ist die intensive Teilhabe des Publikums, das aus den verschiedenen Perspektiven sich eine eigene Meinung bilden muss. Damit ist das Stück für ein junges Publikum eine große Herausforderung."
Die Deutsche Bühne

"Ein gut gespielten Stück, das als Annäherung an das Thema Missbrauch für Jugendliche [...] den richtigen Ton anschlägt."
Abendzeitung

Deutschsprachige Erstaufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung
14+ (9. bis 13. Klasse)

Dauer:
70 Minuten

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
Helene Schmitt
Michael Schröder
Nele Sommer

Inszenierung
Katharina Mayrhofer
Bühne
Fiona von Bose
Kostüme
Florian Buder
Musik & Sounddesign:
Hardy Punzel
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Till Rölle
 

Fotos
© Cordula Treml

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

15+

EIN SOMMERNACHTSTRAUM     
15+

von William Shakespeare
Deutsch von Frank Günther, Fassung von Jan Friedrich

Hermia wird von ihrem Vater Demetrius zur Frau versprochen. Widersetzt sie sich, so steht ihr der Tod bevor. Doch Hermia protestiert: Sie liebt Lysander und dieser liebt auch sie. Und immerhin hofierte Demetrius bis vor kurzem noch eine andere: Helena, die noch immer um seine Gunst kämpft. Währenddessen ringt im Wald der Elfenkönig Oberon mit seiner Frau Titania, eine Truppe an Handwerker*innen versucht, ein Schauspiel zu proben und bei dem Versuch, die Lösung für alles zu zaubern, stiftet Puck das (Un-)Glück noch weiter an.

Hinter Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ steckt nicht nur ein sprachwitziges Verwirrspiel und eine verzauberte Erzählung über Macht. In dem Stück stecken auch Motive, Handlungen und Aussagen, die in aktuellen Debatten unserer Gesellschaft polarisieren.

Der Regisseur Jan Friedrich kehrt nach „Frühlings Erwachen“ und „Die Verwandlung“ an die Schauburg zurück und stellt mit dieser Inszenierung die Frage nach dem „Wie“ in der gegenwärtigen Achtsamkeitsdebatte. Welche Diskurse führen wir und welche sollten wir führen? Und wie verhält sich die Kunst zu alldem? Was darf auf die Theaterbühne, was soll, was muss und was nicht?

Im Rahmen des Flower Power Festival 2023

Achtung: Einsatz von Stroboskoplicht bei der Vorstellung

 

 

Pressestimmen

"In seiner energiegeladenen Version an der Schauburg überzeugt, ja überwältigt Friedrichmit allen Theatermitteln, von Schauspiel- über Puppenspiel-bis zu Videokunst: Pralle Dramatik, schön locker durchwürzt mit Komik, Erotik und einer Prise Horror. Dargeboten mit bisweilen artistischem Einsatz, wenn die Darstellenden auf hohen Plateauabsätzen einander auf der Bühne jagen und übereinander herfallen. Wahrhaftig – Shakespeare ist aktuell." Süddeutsche Zeitung

"Wer das Stück noch nie gesehen oder gelesen hat, tut sich zu Beginn möglicherweise ein bisschen schwer mit all den Verweisen. Aber spätestens, wenn sich alle im Dreck suhlen, um die Liebe raufen und ringen (kurz: ihren Shakespeare spielen und auf die Achtsamkeit pfeifen), entwickelt sich auf der Bühne ein irres Tempo, das Niveau sinkt, die Lacherquote steigt. Um es in Pucks Worten zu sagen: ´Es kam, wie's kam, und uns kam es zupass. Dies Schauspiel war ein Heidenspaß.`“ Abendzeitung

"
Regisseur Jan Friedrich, der für die Münchner Schauburg bereits ein großartiges „Frühlings Erwachen“ und eine sehenswerte „Verwandlung“ auf die Bühne gestellt hat, knüpft er mit seiner klug durchdachten Neufassung von „Ein Sommernachtstraum“ nahtlos an diese Erfolge an. Er legt in dem gut abgehangenen, komplexen Text mit viel Gespür und sprachlich clever modernisiert die aktuellen politischen Diskurse frei." Münchner Merkur

 

 

 


Veranstaltungsort:
Große Burg

Altersempfehlung
15+ I 10. bis 13. Klasse

Dauer:
90 Minuten
keine Pause

Mit
Sibel Polat (Lysander)
Janosch Fries (Demetrius)
Helene Schmitt (Hermia)
Anh Kiet Le (Helena)
David Campling (Oberon)
Simone Oswald (Titania)
Sabine Zeininger (Puck)
Lucia Schierenbeck (Niklaus Zettel)
Henning Grimpe (Elfe)
Leonie Maraska-Menzel (Elfe)

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühne
Alexandre Corazzola
Kostüme
Jan Friedrich
Musik
Nicki Frenking
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos


Fotos
© Judith Buss

Aufführungsrechte
Hartmann & Stauffacher, Köln

Erik*a

15+

Erik*a     
15+

Eine Multimedia-Revue mit Texten von Theresa Seraphin

Das Geschwisterpaar Erika und Klaus Mann war cringe und zugleich cool – schon im europäischen Kulturbetrieb vor 100 Jahren. Auf der Bühne präsentierten sie sich als androgyn, homosexuell, politisch fordernd und komödiantisch scharfzüngig. Sie lebten gender diversity und die Durchmischung von Selbst-Inszenierung und Kunst in einer Weise, wie sie uns heute noch radikal vorkommt. Ausgehend von den „Mann-Twins“ nimmt diese Revue das Publikum mit auf den Laufsteg der queeren Performer*innen. Intime Szenen folgen auf Auftritte von Drag Queen und Drag King, Verkleidungskünstler*innen treten ebenso auf wie Expert*innen des Queer-Alltags. Alles scheint privat und öffentlich zu gleich. Verspielt taucht diese Revue in die LGBTQ*Welt der ach so vielen Möglichkeiten ein.

LGBTQ*-Themen sind privat, persönlich und öffentlich in einem. Lustvoll erspielt sich ERIK*A die Möglichkeiten jenseits der Heteronormativität – Erik*a auf dem Bildschirm und live in der Kleinen Burg.

WOW!

Die Uraufführung ist zum Heidelberger Stückemarkt 2024 und zu den Bayerischen Theatertagen 2024 in Ingolstadt eingeladen.

Pressestimmen

"Diese kleine "Multimedia-Revue" mit viel Musik ist mutig, aber vor allem ein wirklich weit gedachtes Stück Theater zum Thema LGBTQ. […] Lucia Schierenbeck und Janosch Fries schwärmen, streiten, singen und tanzen sich mit radikaler Körperlichkeit und in den sinnlichen Kostümen von Karen Modrei durch die enge, von den dicht herangerückten Zuschauern umgrenzte Arena mit aufgeräumtem Schachbrettmuster. […] Da kann der langweilige heterosexuelle Zuschauer nicht nur etwas dazulernen, sondern hat auch 80 Minuten intelligenten Spaß."
Abendzeitung

"Zwischen diesen Musik-Nummern, die Fries sogar noch mit einem virtuosen Handstandüberschlag in High Heels garniert, reflektieren die Geschwister ihre Situation - in Monologen und Dialogen, die eng an eine jugendliche Erfahrungswelt anknüpfen, lyrisch dicht und poetisch verpackt von der Münchner Autorin Theresa Seraphin […] Eine Premiere auch für diese Form der Präsentation in der Schauburg, die weit mehr ist als abgefilmtes Theater: Denn die Technik operiert mit mehreren Kameras, dazu filmen sich die Darsteller immer wieder selbst. Auf dem Bildschirm zu Hause entsteht so eine zweigeteilte Szenerie, mit intimen Nahaufnahmen am Schminktisch etwa und Einstellungen aus der Totalen."
Süddeutsche Zeitung


"Die beiden Ensemblemitglieder Lucia Schierenbeck und Janosch Fries sind der Knaller. Sie spielen die Gendergrenzen ihrer Rollen virtuos aus, gestalten Songs wie den „I want it all“ von Queen lippensynchron und einmal sogar […] live an der Gitarre. Beider Bühnenbeziehung ist so symbiotisch wie die von Erika und Klaus, vor allem die Tanzeinlagen […] sind gekonnt. […] Eine Show, der auch Menschen, die sich als binär, cis, straight, hetero definieren, einiges abgewinnen können, weil sie begreiflich macht: Wer eigene Wege geht, braucht Schutz durch die Toleranz der anderen und ist in dieser Suche nach dem „ich“ manchmal sehr einsam. Und das muss doch nicht sein, oder?"
Donaukurier Ingolstadt

Uraufführung

Altersempfehlung
10. bis 13. Klasse

Preise ab 5/ 7 /16 € hier

Dauer 75 Minuten

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
und im Video:
King Tenu
The Darvish
Lucia Lucas

Inszenierung
Daniel Pfluger
Lukas März
Bühne
Flurin Borg Madsen
Kostüme
Karen Modrei
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler


Fotos
© Cordula Treml