Lauschangriff

Lauschangriff Pressefoto 1 - Simone Oswald, Peter Hinz - (c) Christian Kleiner
Lauschangriff Pressefoto 2 - Simone Oswald, Peter Hinz, Schüler - (c) Christian Kleiner
Lauschangriff Pressefoto 3 - Peter Hinz, Simone Oswald - (c) Christian Kleiner
Lauschangriff Pressefoto 4 - Peter Hinz, Schüler - (c) Christian Kleiner

Zwei Mitarbeiter einer außergewöhnlichen Behörde entern das Klassenzimmer. Ohne Vorankündigung beginnen sie den Raum, seine Gegenstände, ja, selbst die sich darin befindenden Kinder auf ihre akustischen Phänomene und klanglichen Eigenarten zu untersuchen. Geräusche werden auf ihre Lautstärke, Klangfarbe und rhythmischen Eigenschaften geprüft. Es werden Stühle gerückt, mit Linealen werden Melodien erzeugt und Tafeln werden zum Quietschen gebracht. Nach und nach wird das Publikum in die Klangexperimente einbezogen.Der Klassenraum verwandelt sich in einen magischen Ort, in dem zum Ende des Musiktheaters alle gemeinsam musizieren. „Lauschangriff" öffnet die Ohren, sensibilisiert für die Klänge unserer unmittelbaren Umgebung und die musiktheatrale Verwandlung alltäglicher Gegenstände in Instrumente. Denn nichts klingt einfach so, wie es klingt, sondern alles klingt so, wie wir es hören und erleben wollen. Andrea Gronemeyer erschafft mit ihrem Ensemble einen verspielten Einstieg in die Welt des Musiktheaters für das Klassenzimmer. 

Mobil!

„Lauschangriff" ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information und Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de
Tel. 089 233 371 -61

Veranstaltungskategorie
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Leisigkeitsverständnis minimal.

frei nach einer Idee des Theaters Pilkentafel/Flensburg, mit Texten von Oskar Pastior
Klassenzimmeruntersuchung des Münchner Lauschgift-Dezernats

Mit
Peter Hinz/Till Rölle
Simone Oswald

Musikalisches Konzept
Johannes Gaudet
Inszenierung  
Andrea Gronemeyer
Raumausstattung
Stefan Schneider
Kostüme
Eva Roos
Dramaturgie
Johannes Gaudet
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Dauer
45 Minuten

Fotos
(c) Christian Kleiner

München Premiere
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Aus

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Zitat Zinnsoldat und Papiertänzerin

Halb verbrannt sind sie, verdreckt und erschöpft. Doch der einbeinige Soldat und die Tänzerin leben, und das ist ein Wunder nach all den Gefahren. Dabei fing alles so schön an, als sie sich auf dem Fensterbrett im Kinderzimmer ineinander verliebten. Doch dann wirbelte ein kräftiger Windstoß die papierene Tänzerin in die Luft und fegte den Soldaten in die Tiefe. Sie konnten nichts dagegen tun, denn sie waren ja nur Spielzeuge: machtlos, hilflos und hoffnungslos, auf zwei Reisen ins Ungewisse in einer ichbezogenen Welt. Bis sie sich auf einmal wieder gegenüberstanden.

Nicht nur der Zinnsoldat, auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. Dieser poetische Reisebericht zweier Spielzeuge fordert berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.

Roland Schimmelpfennig ist einer der führenden deutschen Dramatiker. Seine Stücke wurden in 40 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" ist sein zweites Kinderstück.

Veranstaltungskategorie
Von Roland Schimmelpfennig frei nach Hans Christian Andersen
Veranstaltungsort

Mit: Michael Schröder, Nele Sommer
Inszenierung
Andrea Gronemeyer
Bühne & Kostüm 
Mareile Krettek
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Musik: Greulix Schrank, Taison Heiß

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Ich lieb dich

Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Pressestimmen

„Die Zuschauer sind auf beiden Seiten der Bühne ganz nah dran am Geschehen, das irgendwo zwischen Himmel und Erde, Fantasie und Realität spielt und nicht erklär-, sondern nur erfahrbar ist. Ganz wie die Liebe! [...] Das Stück des mehrfach prämierten Autors ist als Auftragswerk für die Schauburg entstanden und webt ein hochkomplexes Gespinst rund um das höchste und unzuverlässigste aller Gefühle.“
(Süddeutsche Zeitung, Februar 2018)

„Das Stück von der Länge einer Schulstunde ist zwar nur für zwei Personen, aber es ist voll von lebensprallen Figuren, die von Anne Bontemps und David Benito Garcia mit viel Liebe, könnte man sagen, gespielt werden."
(Abendzeitung, Februar 2018)

„Der Zuschauerraum: geteilt in Sitzmöglichkeiten links und rechts seitlich, mittendrin die Bühnenkonstruktion, ein Gerüst mit einer Schaukel. Ein Instrumentarium, das die beiden Darsteller vollkommen ausnutzen und auskosten. Anne Bontemps als Lia und David Benito Garcia als Julian harmonieren dabei als Duo nicht nur wunderbar, sie stürzen sich in Windeseile von einer Rolle in die nächste, [...] immer mit immenser Leidenschaft, was sofort vom Lachen der Kids gewürdigt wird. [...] Liebe- das Thema ist komplex, allumfassend, riesengroß und letztendlich einfach nicht erklärbar, umso ambitionierter, dass sich Kristo Šagor im Auftrag des Theaters an dieses Thematik gewagt und ein Stück für zwei Personen geschrieben hat, das 50 Minuten lang jede Kleinigkeit und Besonderheit beleuchtet. [...] Das ist auch Regisseurin Ulrike Günther klar, die in ihrer Inszenierung dabei überhaupt gar nicht erst ein mal versucht, den Kindern eine perfekte finale Antwort zu geben, sondern mit Geschwindigkeit und Verspieltheit arbeitet, um federleicht die Grundzüge von Liebe zu hinterfragen und zu verstehen.“
(Kultur in München, Februar 2018)

Was ist Liebe? Dieser einfachen und zugleich großen Frage will „Ich lieb dich” nachgehen. Ein Junge und ein Mädchen befragen das Thema. Was macht Liebe aus? Einander ähnlich genug sein und zugleich verschieden genug. Einander Freiheit und Sicherheit zugleich geben. Nicht aufhören, über den anderen zu staunen und vom anderen zu lernen. Gemeinsame Ziele haben und Probleme angehen. Zusammen lachen können. Die beiden wechseln von Konstellation zu Konstellation. Sie beobachten die Liebe von Menschen, die sie kennen. Denken sich aus, wie es wäre, jemand anders zu sein. Wie lieben sich Geschwister? Wie lieben sich Freunde? Eltern und Kind, Kind und Haustier - und: Wie lieben sich Lebenspartner? Während die beiden von Spiel zu Spiel wechseln, gewinnt ihre eigentliche Beziehung immer mehr Konturen.

Kristo Šagor ist ein viel gespielter Autor und Regisseur vor allem für das junge Publikum. Seine Theaterstücke wurden vielfach nominiert und prämiert. Er wurde für „Törleß” am Jungen Schauspiel Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2007 in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater” ausgezeichnet. Mit „Patricks Trick” gewann er 2014 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis und war für den Deutschen Kindertheaterpreis und den „KinderStücke„-Preis 2015 im Rahmen der Mülheimer Theatertage nominiert. Zuletzt inszenierte er u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, JES - Junges Ensemble Stuttgart und am Jungen Nationaltheater Mannheim. 

Wow!

Kristo Šagor hat für "Ich lieb dich" den KinderStücke2019-Preis bei den Mülheimer Theatertagen gewonnen.

Danke!

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater”, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert worden.

 

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Angst? Wovor?

von Kristo Šagor
Eine Auftragsarbeit für die Schauburg
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 50 Minuten

Mit
David Benito Garcia
Anne Bontemps

Inszenierung
Ulrike Günther
Bühne & Kostüm
Andreas A. Strasser
Musikalische Mitarbeit
Till Rölle
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Fotos (c) Fabian Frinzel

Uraufführung
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Aus

Alarm im Streichelzoo

Alarm im Streichelzoo, © Fabian Frinzel 2
Alarm im Streichelzoo, © Fabian Frinzel 5
Alarm im Streichelzoo, © Fabian Frinzel 7
Alarm im Streichelzoo, © Fabian Frinzel 10
Alarm im Streichelzoo, © Fabian Frinzel 3
Alarm im Streichelzoo, © Fabian Frinzel 9

Mäuse, Meerschweinchen oder Hamster lassen sich gut in Kinderzimmern halten. Durch sie werden die jungen Besitzer*innen zu stolzen Tierpflegern und fantasievollen Dompteuren, bis diese das Interesse verlieren. Anfangs füttern, putzen und streicheln sie ihre Lieblinge sehr gerne, auch wenn die Kunststücke (noch) nicht gelingen. Wenn nun aber ein großer Tierkäfig in der Schauburg steht und die Tierchen wundersamste Kunststücke beherrschen, wer behält dann den Überblick und wer trägt die Verantwortung? Das Ensemble der Schauburg lädt mit dieser Inszenierung das Publikum zu einem vergnüglichen Spiel um Macht und Verantwortung ein.


Ariel Doron, Regisseur von „Tür zu“, wird mit dem Ensemble alle Spielzüge zwischen Tier und Mensch erproben und verrückte Machtgefüge überprüfen.

Veranstaltungskategorie
Eine Ensembleproduktion
Tierische Unterhaltung
Veranstaltungsort

Inszenierung
Ariel Doron
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Till Rölle
Ausstattung:
Anni-Josephine Enders

Mit:
Simone Oswald
Helene Schmitt
Hardy Punzel
Clara Palau y Herrero

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Hilfe, die Herdmanns kommen

Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Herdmanns (c) Judith Buss
Pressestimmen

In seiner Inszenierung für Kinder ab 10 Jahre legt Regisseur Marcelo Diaz ein mit- wie hinreißendes Tempo vor und zeigt keine Scheu vor schmutzigen Witzen. […] Wo das Buch am Schluss doch noch ein wenig Besinnlichkeit aufbietet, […] bleibt es in der Schauburg beim rotzig-trotzig übermütigen Theaterspaß […]. (Abendzeitung, Oktober 2018)

[…] Dank neuer, durchaus drastisch-provokanter Textfassung, einer ungeheuren Spielleidenschaft der Darsteller und einem fantastischen Bühnen-und Kostümbild von Anja Furthmann erlangt der alte Stoff […] so viel Tempo und Aktualität, dass er alle vermeintliche Verstaubtheit hinter sich lässt. Mit viel Witz und geschickt eingesetzter Musik (genial: die Raps von Hardy Punzel) hinterfragen die Herdmanns – ohne zu viel pädagogischen Zeigefinger – nicht nur die längst entleerte Symbolik von Weihnachten, sondern die Verlogenheit unserer Gesellschaft. Zu Recht begeisterter Applaus.
(Münchner Merkur, Oktober 2018)

Die fünf Herdmanns sind der Schrecken der Nachbarschaft und der Schulgemeinschaft. Als diese vermeintlich asozialen Kinder es schaffen, alle wichtigen Rollen im Krippenspiel an sich zu reißen, weicht der Adventsfrieden einer atemlosen Spannung. Das gekaperte Krippenspiel wird zum Spiel im Spiel und befragt dreist und schonungslos die Weihnachtsgeschichte in Zeiten von Sitcoms und Streetworkern.

Barbara Robinson veröffentlichte ihr Jugendbuch „Hilfe, die Herdmanns kommen“ 1971, als die Sozialfürsorge zu Weihnachten noch Kochschinken in Familien wie die der Herdmanns brachte. David Gieselmanns Dramatisierung von 2012 holt den Stoff schwungvoll auf die Bühne, in deren Zuschauerraum sich Kinder aller sozialen Schichten im Publikum begegnen.

Marcelo Diaz, geboren 1955 in Buenos Aires, ist ausgebildeter Schauspieler und Regisseur. 1982 wanderte er nach Deutschland aus, wo er zunächst in München Fuß fasste. Bis heute hat er über 120 Inszenierungen für junges und erwachsenes Publikum erarbeitet, sieben davon an der Schauburg. Fünf seiner bildmächtigen, verspielten Theaterarbeiten wurden zum Deutschen Kinder- und Jugendtheatertreffen „Augenblick mal!“ eingeladen. Heute lebt er in Madrid und inszeniert vorrangig im deutschsprachigen Raum.

 

Veranstaltungskategorie
Theaterfassung von David Gieselmann nach dem Buch von Barbara Robinson
Veranstaltungsort
Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Fake it till you make it

Vor der Kamera sieht die Welt doch anders aus als dahinter. Aber wer möchte nicht einmal in einem Musikvideo mitmachen? Wir drehen in dieser Inszenierung ein Musikvideo live. Die Bühne wird zum Studio, die Zuschauer zu Voyeuren. In Zeiten von Fake News und gezielter medialer Manipulation stellen wir uns die Frage, wem wir die MACHT über die Geschichten geben, die wir glauben wollen.

Stephanie van Batum studierte in Groningen Kunst, Kultur und Medien, in Amsterdam Theaterwissenschaft und schloss ein Regiestudium an der Otto-Falkenberg-Schule ab. Ihr Abschlussprojekt „Don’t Worry Be Yoncé“ kam im Mai 2017 an den Münchner Kammerspielen heraus und war 2018 zu radikal jung – Das Festival für junge Regie im Münchner Volkstheater eingeladen. Florian Schaumberger studierte an der Akademie der Bildenden Künste München erst in der Medienklasse, dann Bühnen- und Kostümbild. Außer in München arbeitet er auch in Wien, Bochum und Darmstadt.

Veranstaltungskategorie
Die erhellende Show von Stephanie van Batum und Florian Schaumberger
Veranstaltungsort

Konzept & Inszenierung
Stephanie van Batum & Florian Schaumberger
Video & Bühne
Florian Schaumberger
Kostüme
Bettina Kirmair
Beats:
Jonas Braun
Songwriting:
Nalan Karacagil
Dramaturgie
Katharina Mayrhofer
Theaterpädagogik
Till Rölle

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
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rot
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Aus

Der Baron auf den Bäumen

Baron 5
Baron 4
Baron 7
Baron 8
Baron 9
Baron 1
Zitat
Pressestimmen

„“Der Baron auf den Bäumen“ ist ein auf starke Bindungen heruntergebrochenes Stück, das zum aktiven Mitgehen regelrecht einlädt. Wirklich bemerkenswert, mit welcher rein physischen Ausdruckskraft und Präzision die beiden jungen, im Ensemble neuen Schauspieler hier agieren. Das bleibt in Erinnerung.“ (Abendzeitung)

 „Es schwingt da eine Freude an der eigenen Körper-Erkundung durch den Raum, eine Lust an der Auslotung von Atem und Energie und der Möglichkeit, sich spiegelbildlich zu inspirieren. [...] Die beiden Schauspieler, erstaunlich gut als agile Beweger, finden über Kontakt-Improvisation zueinander, tragen sich gegenseitig, entzweien sich zornig, um sich schließlich wieder zu versöhnen. Wäre eigentlich schön, wenn sich nicht nur Kinder von dieser Bewegungseuphorie anstecken ließen.“ (Münchner Merkur)

Im Alter von 12 Jahren beschließt Cosimo, die Erde nicht mehr zu betreten und künftig auf den Bäumen zu leben. So entzieht er sich dem Zugriff seiner Eltern und der gesellschaftlichen Enge seines aristokratischen Daseins. Italo Calvinos Roman bildet den erzählerischen Rahmen für das Tanzduett für eine Schauspielerin und einen Schauspieler und stellt leichtfüßig Machtfragen: Was macht wen ohnmächtig? Wie ermächtigt sich ein Selbst allein? Das Ensemble geht auf Entdeckungsreise, um Machtspiele zu spielen und mit dem Publikum seine Erfahrungen zu teilen.

Choreograf Erik Kaiel, der diese intime Theaterbegegnung inszeniert, ist seit vielen Jahren mit Tanz in U-Bahn-Stationen, Skulpturengärten, leeren Schwimmbecken, auf Straßen und gelegentlich auch auf der Bühne weltweit unterwegs. Mit „Connect the Dots“, „O Snap“ und „Murikamification“ war er bereits in München beim Festival THINK BIG! zu Gast. Für die Schauburg erarbeitete er das Hip-Hop-Stück „Nothing Twice“, das Schauspiel, Breakdance und Graffiti verbindet.


Mobil!

„Der Baron auf den Bäumen“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen und Vereinen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 61

Nach dem Roman „Der Baron auf den Bäumen“ von Italo Calvino
© 2002, The Estate of Italo Calvino

Aus dem Italienischen übersetzt von Oswalt von Nostitz
© 1984, Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Veranstaltungskategorie
Ein Tanzstück von Erik Kaiel nach Italo Calvino
Veranstaltungsort

Dauer:
50 Min.

Choreographie & Raum 
Erik Kaiel
Kostüme 
Florian Buder
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Mit:
Lucia Schierenbeck
Michael Schröder

Fotos:
Judith Buss

Premiere
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Ela fliegt auf

Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Ela fliegt auf (c) Judith Buss
Pressestimmen

"Gruselschocker und Western, Family Sitcom und Musical werden herbeizitiert. Den fetten Bühnennebel gießen die fünf Schauspieler eigenhändig auf David Hohmanns Drehbühne, auf der schwarze Baumumrisse mächtige Schatten werfen. Gespielt wird aber vor allem an der Rampe, wo die prächtig aufgelegten Akteure die Namenszüge auf ihren T-Shirts entblößen, wenn sie in der Rolle sind, aber auch flugs vom epileptischen Anfall zur Gitarre, zu den Taten oder zum Mikrofon greifen. Ein antiillusionistisches Bühnenfest!" (Südeutsche Zeitung, 24. Juni 2019)

"Grete Pagan, die die Regie bei dieser Uraufführung an der Münchner Schauburg hat; […] lässt das Stück vor einem roten Vorhang als Show beginnen, die Spieler treten in brauner Einheitskleidung und roten Turnschuhen auf, mit Glitzer im Gesicht geschminkt. […] Und, das ist ein weiterer Clou der Inszenierung, alle Spieler bilden zusammen eine Band: Eine E-Gitarre, eine Trompete und Perkussionsinstrumente kommen hinzu. Alle zusammen fetzen die von David Pagan komponierte Musik und die von ihm arrangierten Songs gekonnt heraus.
Diese Inszenierung platzt schier vor Einfällen, die alle nur ein Ziel haben: Mit den Mitteln der Irritation die Vorstellungskraft des Publikums zu aktivieren."
(die deutsche bühne online, 24. Juni 2019)

"Dass (die Handlung) bei all dieser „Abnormalität“ nicht abrutscht ins Absurde, allzu Groteske hat sie vor allem den überzeugenden Darstellern zu verdanken.
Zudem gibt es noch eine bezaubernde Szenerie aus einer Art Scherenschnittkulisse, die auf der Drehbühne kreisend dunkle Schatten auf den bunt ausgeleuchteten Hintergrund wirft. Dies erzeugt gemeinsam mit raffiniert eingesetzten Requisiten und rockiger Live-Musik zahlreiche Bilder im Kopf der Zuschauer: Gefühle wie Angst, Wut oder Freude. [...] Großer, langanhaltender Applaus." (Münchner Merkur, 24. Juni 2019)

"So furchtlos, wie die Autorin Themen, von denen jedes Einzelne abendfüllend sein könnte, zusammenschmeißt, so souverän erzählt sie von überforderten Eltern und Lehrern, inhumaner Asylpolitik, herausfordernder Inklusion und den Grenzen der Political Correctness. [...] Regisseurin Grete Pagan (...) nahm beherzt die Angebote des Textes an. Zwar kam in der Schauburg schon lange keine Produktion in so traditionellem Guckkasten daher, aber er ist auch Showbühne für reichlich Livemusik, die das spiellaunige und siebenköpfige Ensemble mit Keyboards, E-Gitarre und Perkussion aufführt. (...) Das ist sehr spielerisch und nimmt seine Figuren dennoch in ihren Fähigkeiten wie Unfertigkeiten ebenso ernst wie den ganz normalen Wahnsinn unserer sehr individuell wahrgenommenen Alltage. So wird aus Theater in diesem Stück für Zuschauer ab 12 Jahren eine richtige Mutmach-Maschine."
(Abendzeitung, 26. Juni 2019)

Mitjas Mutter ist mit Miras Vater für ein Liebeswochenende entflogen und hat den behinderten Jungen in der Obhut seiner Schwester Ela zurückgelassen. Als das auffliegt, steht prompt eine korpulente Fürsorgerin in der Tür. Doch sie bekommt schnell Probleme mit ihren selbstbewussten Schützlingen. Welche Zuschreibung gilt wann und für wen, wenn keine Figur mehr normal erscheint.

Eine schräge, mutmachende Uraufführung mit Live-Musik, Verfolgungsjagd, Roadmovie und Gameshow. Ihre schrägen Protagonisten spielen unerschrocken mit unserer Angst, unter allen Umständen politisch korrekt sein zu wollen.

Maja Das Gupta wurde in München geboren und lebt in Berlin. Sie studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig Dramatik und Prosa und an der Ludwig-Maximilians-Universität Neuere Deutsche Literatur. Seitdem ist sie als freie Autorin, Dramaturgin und Theaterpädagogin tätig. Ihre Stücke waren zum Berliner Stückemarkt, dem 2. Wochenende der Jungen Dramatik an den Münchner Kammerspielen, den Schillertagen Mannheim und den Autorentagen des Wiener Burgtheaters eingeladen.

Grete Pagan, aus Stuttgart, studierte Schauspielregie an der Theaterakademie Hamburg. Seit ihrem Abschluss inszenierte sie u. a. am Jungen Schauspiel Hamburg, am Jungen Ensemble Stuttgart, am GRIPS Theater Berlin und am MOKS Bremen. An der Schauburg brachte sie 2017 „Auf der Mauer auf der Lauer“ zur Uraufführung.

 

Veranstaltungskategorie
Eine Komödie von Maja Das Gupta
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 75 Minuten

Altersempfehlung
12+ / 6.-10. Klasse

Mit
Anne Bontemps
David Benito Garcia
Janosch Fries
Denise Hasler
Helene Schmitt
Mitglieder des KREATIV LABOR der Pfenningparade München

Inszenierung
Grete Pagan
Musik
David Pagan
Austattung
David Hohmann
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

 

Fotos (c) Judith Buss

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
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Aus

Haram - Geschichte einer marokkanischen Familie

Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel

Houari, Aziza und Said sollen am Ende der Sommerferien nicht mehr nach Hause zurückkehren, sondern in Marokko bleiben, weil die europäischen Sitten im Widerspruch zu den Moralvorstellungen ihrer Eltern stehen. Die Jugendlichen sind entsetzt und wehren sich mit Mut und Verhandlungsgeschick. Der Niederländer Ad de Bont ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen Dramatiker. Weltweit sind über 300 Inszenierungen seiner politisch relevanten Stücke in zehn Sprachen entstanden. In der Schauburg waren u. a. „Eine Odyssee“, „Wolken sind ziehender Ärger“, „Der Sohn des Chao“ und „Mirad, ein Junge aus Bosnien“ zu sehen.

Kristo Šagor ist ein viel gespielter Autor und Regisseur, vor allem für das junge Publikum. Er wurde für „Törleß“ am Jungen Schauspiel Hamburg 2007 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte er u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Jungen Ensemble Stuttgart und am Jungen Nationaltheater Mannheim. Sein Auftragswerk „Ich lieb dich“ wurde 2018 an der Schauburg uraufgeführt und ist weiterhin im Spielplan zu erleben.

 

Mobil!

„Haram“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

 

Veranstaltungskategorie
Erzähltheater von Ad de Bont, aus dem Niederländischen von Barbara Buri

Dauer
90 Minuten

Mit
Janosch Fries
Helene Schmitt
Michael Schröder

Inszenierung
Kristo Šagor
Bühne & Kostüm
Christl Wein
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Premiere Theater mobil
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Nothing Twice

Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Pressestimmen

„Nothing Twice“ ist dabei wie das Eintauchen in eine andere Welt, ein Genießen des Moments, darin ganz und gar theatralisch. [...] Ein spannender Auftakt für das Münchner Festival „Think Big!“ [...]." (Die Deutsche Bühne Online, Juli 2018)

Die Kunstform Breakdance, Graffiti und Lyrik treffen im Bühnenraum aufeinander, um Räume, Kunstgattungen und Theaterverabredungen zu sprengen. Für die drei Breakdancer, den Graffiti-Künstler und Schauspieler Cédric Pintarelli und zwei Kollegen wird der Raum bald sehr eng, auch wenn sie Flächen und Farben teilen, Respekt vor den anderen Kunstformen haben und gerne fremde Impulse aufnehmen. In der Battle steht das gesprochene Wort gegen den präzisen Move, fliegt der Pinselstrich im Einklang mit der Musik. Die außergewöhnlichen Theaterbegegnungen inszenierte der Choreograph Erik Kaiel, der seit vielen Jahren mit Tanz in U-Bahnstationen, Gärten, leeren Schwimmbecken, auf Gebäuden und gelegentlich auf Bühnen der ganzen Welt zu Hause ist.

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

No to virtuosity.

Ein Stück Hip-Hop für die Bühne
Veranstaltungsort

Dauer
80 Minuten

Info:
In der Inszenierung wird Stroboskoplicht eingesetzt.

Mit
Alexander Fischer
Jonas Frey
Anne Bontemps
Cédric Pintarelli
Anita Sommer
Klaus Steinbacher

Konzept & Choreografie
Erik Kaiel
Choreografische Mitarbeit
Jonas Frey
Raum
Erik Kaiel
Cédric Pintarelli
Raumgestaltung
Josefina Dittmer
Cédric Pintarelli
Luca Plauman
& Ensemble
Kostüm
Luca Plaumann & Ensemble
Licht
Jochen Massar
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Fotos (c) Fabian Frinzel

München Premiere
Als Festival anzeigen
Aus