Schauburg LAB: Girls, Gals, Sisters!

LAB 1718

Sechs Mädchen haben eine Spielzeit lang theatral geforscht und sich die Frage gestellt: „Was heißt es, ein Mädchen zu sein?”. So stolpern sie in ihrer Theater-Performance über Stereotype von Weiblichkeit, die Vorbilder unserer Zeit und über ihre persönliche Definition von „Mädchen-Sein”.

Wir stehen zwischen
Kind und Erwachsenem.

Wir stehen zwischen
Spaß und Leistungsdruck.

Wir stehen zwischen
Freiheit und Beengtheit.

Wir stehen zwischen
Glitzer und Dreck.

Wir stehen zwischen
den Welten.

Veranstaltungskategorie
Eine Produktion von Schauburg LAB
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 60 Minuten

Mit
Maria Federmann,
Dalia Hammouda,
Jonna Meßenzehl,
Nina Petters,
Naïma Simbeck,
Ada Unverdorben

Künstlerische Leitung
Josefine Rausch

LAB-Premiere im Rahmen von THINK BIG! #6
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Haram – Geschichte einer marokkanischen Familie

Haram Plakat – Schauburg Muenchen
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel

Houari, Aziza und Said sollen am Ende der Sommerferien nicht mehr nach Hause zurückkehren, sondern in Marokko bleiben, weil die europäischen Sitten im Widerspruch zu den Moralvorstellungen ihrer Eltern stehen. Die Jugendlichen sind entsetzt und wehren sich mit Mut und Verhandlungsgeschick. Der Niederländer Ad de Bont ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen Dramatiker. Weltweit sind über 300 Inszenierungen seiner politisch relevanten Stücke in zehn Sprachen entstanden. In der Schauburg waren u. a. „Eine Odyssee“, „Wolken sind ziehender Ärger“, „Der Sohn des Chao“ und „Mirad, ein Junge aus Bosnien“ zu sehen.

Kristo Šagor ist ein viel gespielter Autor und Regisseur, vor allem für das junge Publikum. Er wurde für „Törleß“ am Jungen Schauspiel Hamburg 2007 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte er u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Jungen Ensemble Stuttgart und am Jungen Nationaltheater Mannheim. Sein Auftragswerk „Ich lieb dich“ wurde 2018 an der Schauburg uraufgeführt und ist weiterhin im Spielplan zu erleben.

 

Mobil!

„Haram“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

 

Veranstaltungskategorie
Erzähltheater von Ad de Bont, aus dem Niederländischen von Barbara Buri

Altersempfehlung
13+ (7. - 13. Klasse)

Dauer
90 Minuten

Mit
Janosch Fries
Helene Schmitt
Michael Schröder

Inszenierung
Kristo Šagor
Ausstattung
Christl Wein
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Regieassistenz
Katharina Mayrhofer

Aufführungsrechte
Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Premiere Theater mobil
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

MY SOCIAL ME[DIA]

Sie fliegen mit dem Vibe der Euphorie und einen Moment später stürzen sie ab auf harten Boden – sie zählen ihre Likes. Es wird gescrollt, gepostet, gesnapped, geliked und gehatet. 14 Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren beschäftigen sich mit den Dynamiken und Mechanismen von Bewertung im Kontext von Social Media. Entstanden ist eine Theaterperformance, die Begegnung mit ihrem Publikum sucht.
Like me now, like me much, like me better.

Veranstaltungskategorie
Girls LAB
Veranstaltungsort

Mit
Timea Coy
Emilia Diesinger
Maria Federmann
Sinah Fotiou
Eva-Maria Gaupmann
Kara Gottschling
Stella Hahn
Dalia Hammouda
Isabella Licari
Jonna Meßenzehl
Nina Petters
Naïma Simbeck
Ada Unverdorben
Carlotta von Lovenberg

Inszenierung
Anna Grüssinger
Josefine Rausch
Kostüm
Petra Vaskova

LAB-Präsentation
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Fake it till you make it

Fake it 1
Fake it 2
Fake it 4
Fake it 6
Fake it 7
Fake it 9
Fake it 5

Vor der Kamera sieht die Welt doch anders aus als dahinter. Aber wer wäre nicht gerne berühmt? Wir drehen in dieser Inszenierung ein Musikvideo live. Die Bühne wird zum Studio, die Zuschauer zu Voyeuren. In Zeiten von Fake News und gezielter medialer Manipulation stellen wir uns die Frage, wem wir die MACHT über die Geschichten geben, die wir glauben wollen.

Stephanie van Batum studierte in Groningen Kunst, Kultur und Medien, in Amsterdam Theaterwissenschaft und schloss ein Regiestudium an der Otto-Falkenberg-Schule ab. Ihr Abschlussprojekt „Don’t Worry Be Yoncé“ kam im Mai 2017 an den Münchner Kammerspielen heraus und war 2018 zu radikal jung – Das Festival für junge Regie im Münchner Volkstheater eingeladen. Florian Schaumberger studierte an der Akademie der Bildenden Künste München erst in der Medienklasse, dann Bühnen- und Kostümbild. Außer in München arbeitet er auch in Wien, Bochum und Darmstadt.

 

Pressestimmen:
„Stephanie van Batum und Florian Schaumberger führen an der Schauburg München in „Fake it till you make it“ beeindruckend vor, welche Auswirkungen es hat, wenn ein Körper nur an Außenbildern orientiert wird. […] Was die Inszenierung eindrücklich beschreibt, ist die Sexualisierung von Körpern. Hierfür findet die Regie genaue Bilder, wie in dem Spiel mit einem Lolli, der immer größere Ausmaße annimmt, bis eine Polestange daraus geworden ist, an der Kendi nach einem Training lasziv turnen darf. Auch die Entscheidung, die Personen außerhalb des Film-Settings auf den beiden Leinwänden rechts und links agieren zu lassen, zeigt Wirkung, weil damit deren manipulative Charaktermasken deutlich herausgehoben werden." (Die Deutsche Bühne)

"Die Optimierungsmaschinerie ist scharfsinnig seziert, choreografisch präzise und unterhaltend in Szene gesetzt; sie steckt voll abstruser Komik und ist dennoch erschrecken mit anzusehen." (Süddeutsche Zeitung)

„Die Schauburg ermöglicht ihrem jungen Publikum mit dieser „erhellenden Show“ einen bitterbösen Blick hinter die Kulissen der digitalen Oberfläche des Alltags in den Sozialen Netzwerken. Und das hervorragende Ensemble reißt der makellosen Fassade des hübschen Gesichts von Kendi gnadenlos die Maske herunter, um es als verzerrte Fratze zu entlarven. Absolut verdienter, begeisterter Applaus.“ (Münchner Merkur)

„Dabei wird der Mix aus den vorproduzierten Statements, live gespielten Szenen im Filmstudio und erste Blicke auf den halb fertigen Spot zu einem sich allmählich zuziehenden Netz, das Stephanie van Batum und Florian Schaumberger über die durchinszenierte Realität eines Mädchens werfen und auch zu der „erhellenden Show“, die die beiden versprechen. […] Das gesamte Team zeigt in jedem Fall enormes Talent, denn sowohl der Song, der hier bebildert werden soll, als auch die rasant geschnittenen Sequenzen des Videos sind hoch professionell gestaltet und die mitunter artistischen Choreografien sind hinreißend.“ (Abendzeitung)

Veranstaltungskategorie
Die erhellende Show von Stephanie van Batum und Florian Schaumberger
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
13+ (ab 7. Klasse)

Dauer
95 Minuten

Spotify Playlist hier

Mit
Janosch Fries
Helene Schmitt
Michael Schröder
David Benito Garcia
Simone Oswald

Konzept & Inszenierung
Stephanie van Batum
Florian Schaumberger
Video & Bühne
Florian Schaumberger
Kostüme
Bettina Kirmair
Bühnenmusik & Beats
Jonas Braun
Songwriting
Nalan Karacagil
Licht
Jochen Massar
Beleuchtung Musikvideos
Nikolai Knobloch
Dramaturgie
Katharina Mayrhofer
Anne Richter
Social Media Beratung
Alma Detloff
Theaterpädagogik
Till Rölle
Regieassistenz & Inspizienz
Jeannine Koda
Kostümassistenz
Janine Dollmann

Fotos
(c) Judith Buss

Uraufführung
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Teens LAB - Room im ZOOM

Ensemble
Alter bis

"Stellt euch vor, ihr wärt in eurem Zimmer und ihr würdet einfach nicht mehr rauskommen. Stellt euch vor, ihr würdet da drin sitzen über Tage, Wochen, Monate. Stellt euch vor, das was wir uns eigentlich nur vorstellen wollten, ist einfach passiert."

Das Teens LAB saß im Zimmer. Jede*r in ihrem/seinem eigenen Zimmer natürlich. Ganz in echt. Und weil das ja schon so gut funktioniert hat mit dem Vorstellen, haben sie das einfach nochmal probiert. Also:

"Stellt euch vor, es klopft an eurer Tür, ihr macht auf und dann steht da jemand und will bei euch einziehen. Und dann, na ja...passieren die komischsten Sachen. Geschichten, Abenteuer, Gefühle, was man sich halt so alles vorstellen kann.“

Veranstaltungskategorie
Veranstaltungsort

Mitwirkende:
von und mit: Alisa Bissinger, Stella Hahn, Pauline Huber, Hristo Peev, Victor Scalone, Miriam Treitinger, Ada Unverdorben
Leitung: Philipp Boos
Kostüm: Florian Buder
Assistenz: Marie Kühberger

LAB-Termine
16.7. und 17.7., 19 Uhr (über Zoom), Digitaler Einlass jeweils ab 18.45 Uhr

Dauer:
45 Minuten

Kosten
kostenlos
 

Anmeldung

unter kasse.schauburg@muenchen.de, Platzkapazität: 50

 

Teens LAB
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Ein deutsches Mädchen

Ein deutsches Mädchen 1
Ein deutsches Mädchen 2
Ein deutsches Mädchen 3
zitat
Ein deutsches Mädchen 4
Ein deutsches Mädchen 5

Im Münchner "Speckgürtel" wächst Ende der 1990er-Jahre das Mädchen Heidrun in einer äußerlich unauffälligen Mittelstandsfamilie auf, in der sie und ihre Schwestern in der Ideologie des Nationalsozialismus großgezogen werden. Heidrun erlebt paramilitärischen Drill in den Ferienlagern dem mittlerweile verbotenen Verband "Heimattreue Deutsche Jugend". Sie lernt alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und die beiden ein Kind erwarten, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse.

Die Geschichte der jungen Aussteigerin aus der deutschen Neonazi-Szene zeigt durch den persönlichen Einblick eine hermetische Parallelwelt auf. Sorgsam plant und organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland in ihren Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft. Weil es Heidi Benneckenstein und ihrem Mann Felix dennoch gelungen ist, die Szene hinter sich zu lassen und heute selber Aussteiger*innen zu helfen, ist „Ein deutsches Mädchen“ auch ein Mut machender Bericht.

Mobil!

„Ein deutsches Mädchen“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 61

 

Veranstaltungskategorie
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein
Mein Leben in einer Neonazi-Familie

Altersempfehlung
13+ (8. bis 13. Klasse)

Dauer
65 Minuten

Mit
Lucia Schierenbeck

Inszenierung
Ulrike Günther
Ausstattung
Annika Lohmann
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Regieassistenz
Katharina Mayrhofer

Fotos
(c) Fabian Frinzel

Aufführungsrechte
Tropen, Stuttgart, 2017, 2019.
Aufführungsrechte vermittelt durch schaefersphilippen™, Theater und Medien GbR, Köln.

Premiere
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Treffpunkt im <s>Unendlichen</s>

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See you
Team 1
Team + Ulrike

Klaus Mann hat dem Lebensgefühl der Lost Generation 1931 in seinem Roman ,,Treffpunkt im Unendlichen“ annähernd satirischen Ausdruck verliehen. Die Kritik junger Menschen an der ungerechten Verteilung der Güter, ihre Suche, Sexualität, Drogenerlebnisse schildert er ebenso wie die Versuche, ein Gefühl der Sinnlosigkeit des Daseins entgegenzusetzen.

Wie lesen Münchner Jugendliche nach 18 Monaten strengster Regelungen diesen Roman und was haben sie zu sagen, jetzt, wenn sie endlich wieder die Bühne betreten dürfen? Das Team um Ulrike Günther, zuletzt verantwortlich für „Corpus Delicti“ und „Ein deutsches Mädchen“, erarbeitet über 10 Monate gemeinsam mit den darstellenden Jugendlichen eine energiegeladene, entschiedene Stellungnahme zum Freiheitswillen der jungen Generation.

Veranstaltungskategorie
Münchner Jugendliche feat. Klaus Manns Roman
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
8. bis 13. Klasse

Mit:
Paula Distler
Kaya von Drach
Elias Elfahim
Pelagea Mohilnik
Ruta Mohilnik
Seoyeon Park
Titus Schumacher
Hannah Werner
Elena Zohner


Inszenierung:
Ulrike Günther
Bühne:
Andreas A. Straßer
Kostüme:
Annika Lohmann
Musik:
Christian Decker
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Till Rölle

Lab goes Große Burg
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