Fake it till you make it

Fake it 1
Fake it 2
Fake it 4
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Fake it 7
Fake it 9
Fake it 5

Vor der Kamera sieht die Welt doch anders aus als dahinter. Aber wer wäre nicht gerne berühmt? Wir drehen in dieser Inszenierung ein Musikvideo live. Die Bühne wird zum Studio, die Zuschauer zu Voyeuren. In Zeiten von Fake News und gezielter medialer Manipulation stellen wir uns die Frage, wem wir die MACHT über die Geschichten geben, die wir glauben wollen.

Stephanie van Batum studierte in Groningen Kunst, Kultur und Medien, in Amsterdam Theaterwissenschaft und schloss ein Regiestudium an der Otto-Falkenberg-Schule ab. Ihr Abschlussprojekt „Don’t Worry Be Yoncé“ kam im Mai 2017 an den Münchner Kammerspielen heraus und war 2018 zu radikal jung – Das Festival für junge Regie im Münchner Volkstheater eingeladen. Florian Schaumberger studierte an der Akademie der Bildenden Künste München erst in der Medienklasse, dann Bühnen- und Kostümbild. Außer in München arbeitet er auch in Wien, Bochum und Darmstadt.

Veranstaltungskategorie
Die erhellende Show von Stephanie van Batum und Florian Schaumberger
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
13+ (ab 7. Klasse)

Dauer: ca. 90 Minuten

Mit
David Benito Garcia
Janosch Fries
Simone Oswald
Helene Schmitt
Michael Schröder

Konzept & Inszenierung
Stephanie van Batum
Florian Schaumberger
Video & Bühne
Florian Schaumberger
Kostüme
Bettina Kirmair
Beats
Jonas Braun
Songwriting
Nalan Karacagil
Dramaturgie
Katharina Mayrhofer
Theaterpädagogik
Till Rölle
Fotos
Judith Buss

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Ich hab noch nie

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zitat
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Fünf Jugendliche verbringen den Samstagabend gemeinsam mit Vorglühen, Feiern und Nachglühen. Wie immer fließt viel Alkohol. Am Montagmorgen gibt es eine Anzeige wegen Vergewaltigung in diesem Kreis.

Wer erinnert sich an was aus dieser Nacht zwischen Trinkspielrunden und Vergessen? Die Dramaturgie des Stückes baut auf Spielrunden wie denen der Trinkspiele „Ring of Fire“ und „Ich hab noch nie“. Runde um Runde versuchen die fünf Figuren der Wahrheit dieser Nacht auf die Spur zu kommen und das Undenkbare zu Begreifen. Doch jede ihrer Perspektiven bleibt subjektiv und selektiv. Im Zuge der Me-Too-Debatte ist schon viel über die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Übergriffen, Alltags-Sexismus und Machtmissbrauch gesprochen worden, aber das Ringen um die Annäherung der Perspektiven ist immer wieder so verletzend wie die Erinnerung trügerisch.

Nelly Winterhalder, geboren in Südbaden, lebt seit 2006 in Norwegen. Sie schrieb das Stück 2013 für Rommen scene in Oslo. Die Deutschsprachige Erstaufführung übernimmt Katharina Mayrhofer, Regie-Absolventin der Otto Falkenberg Schule und Regieassistentin der Schauburg. Im Repertoire der Schauburg ist bereits ihre Inszenierung „Unterm Kindergarten“ zu sehen.

Veranstaltungskategorie
Von Nelly Winterhalder
Deutschsprachige Erstaufführung
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
14+ (9. bis 13. Klasse)

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
Helene Schmitt
Michael Schröder
Nele Sommer

Inszenierung
Katharina Mayrhofer
Bühne
Fiona von Bose
Kostüme
Fiona von Bose
Florian Buder
Dramaturgie
Anne Richter
Musik & Sounddesign:
Hardy Punzel
Theaterpädagogik
Till Rölle
Fotos
Cordula Treml

 

Deutschsprachige Erstaufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Frühlings Erwachen

Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Pressestimmen

„Eine Wucht! […] Doch auch wer nicht auf der Suche nach zu deutenden Zeichen ist, wird von diesem Stück abgeholt, mitgenommen, weggeschwemmt. Denn es gibt wirklich viel zu sehen. Jeder einzelne Schauspieler schafft es sowohl das Starre, das Puppenhafte, wie auch die Verzweiflung unter der Maske zu verkörpern. […] Hin da!“
(Kultur in München, Januar 2018)

„Janosch Fries, Simone Oswald, Helene Schmitt, Pan Aurel Bucher, David Benito Garcia, Anne Bontemps und Anna Mattes spielen in einer mutigen Inszenierung, die so viele Dimensionen, so viele Abgründe und Geistesblitze besitzt, die gleichzeitig so sehr Wedekind und so sehr 2018 ist, dass sie in jeder ihrer 105 Minuten fesselt. Ihr Zauberwort heißt Verfremdung.“
(Münchner Merkur, Januar 2018)

„Das Ergebnis ist spannend und beklemmend intensiv zugleich.“
(Süddeutsche Zeitung, Januar 2018)

„Ein starkes Schlussbild [...]: Als in Neonfarben leuchtende Skelette lauschen Wendla (Helene Schmitt), Moritz (Pan Aurel Bucher) und Melchior (Janosch Fries) im Jenseits den Worten des mysteriösen Vermummten Herrn (Anna Mattes), der nicht den Tod, sondern das Leben verkörpert. Eine gespenstische Schlussapotheose, die gewaltig berührt.“
(Donaukurier, Januar 2018)

Moritz Stiefel ist ein schwacher Schüler und sich der hohen Erwartungshaltung seiner Eltern bewusst. Wendla Bergmann vertraut ihrer geliebten Mutter auch in Aufklärungsfragen. Melchior Gabor hat einen wachen, kritischen Verstand und eine sensible Einfühlungsgabe. Alle drei stolpern über die typischen Probleme der Pubertät: Schulleistungen, Sexualität und Ablösung vom Elternhaus. Schließlich kann der vermummte Herr nur Melchior vor dem Tod bewahren und zum Leben verführen. Das bekannte Jugendstildrama „Frühlings Erwachen”, uraufgeführt 1906 mit Frank Wedekind als vermummter Herr, bringt innerseeliche Vorgänge auf die Bühne, die bis heute in der Adoleszenz existentiell sind. Der junge Regisseur und Autor Jan Friedrich stellt das Werk in einen zeitlosen Kunstraum, in dem maskenhaftes Verhalten und Projektionen wörtlich genommen werden. Als hybrides Kunstwerk aus Puppen-, Masken-, Film- und Schauspiel gibt die Kindertragödie den verwundbaren Seelen von Jugendlichen Ausdruck.

Jan Friedrich studierte an der Ernst-Busch-Hochschule Berlin Zeitgenössische Puppenspielkunst und debütierte 2016 mit einer rasanten „Faust I"-Inszenierung am Jungen Nationaltheater Mannheim. Sein kongenialer Partner ist seit dem der Bühnen- und Kostümbildner Alexandre Corazzola. Im Jahr 2005 kehrte dieser nach 10 Jahren in den USA mit einem Master of Fine Arts der renommierten New Yorker Universität Tisch School of the Arts nach Deutschland zurück. Seit 2008 ist er freischaffend an großen Häusern in ganz Deutschland und Frankreich tätig. 

WOW!

Alexandre Corazzola wurde für die Ausstattung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie "Bühne/Kostüme" nominiert.
Außerdem wurde die Inszenierung zum Kinder- und Jugendtheaterfestival "Augenblick mal!" nach Berlin eingeladen.

 

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Ich kann nicht gemütlich über die Fortpflanzung plaudern.

Eine Kindertragödie von Frank Wedekind

Altersempfehlung                                                                                                                                                                       
14+ (9. - 13. Klasse)

Dauer
1h 45 Minuten

Mit
David Benito Garcia 
Anne Bontemps 
Janosch Fries 
Simone Oswald 
Helene Schmitt 
Anna Schindler
Pan Aurel Bucher

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühne & Kostüm
Alexandre Corazzola
Musik
Felix Rösch
Dramaturgie
Anne Richter 
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos 
(c) Judith Buss

Premiere
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Aus

Die Verwandlung

Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Pressestimmen

„In der Schauburg macht Regisseur Jan Friedrich aus Kafkas „Die Verwandlung“ einen starken Theaterabend,[…] der Kafkas Verstörungskraft verlustfrei und mit bedrängender Intensität in Bilder und Klänge transformiert. [...] Das Ensemble singt live traumhaft, beziehungsweise alptraumhaft schön in herzzerreißenden Arrangements“ (Abendzeitung)

„Diese „Verwandlung“ ist eine großartige Ensembleleistung, eine Parabel vom Anderssein, von Hilflosigkeit und der Abhängigkeit vom Wohlwollen anderer. Sie stellt Fragen nach den Grenzen des Menschseins, schöpft alle Mittel des Theaters aus und setzt sie zu einem überwältigenden Ganzen zusammen. Sie ist spielerisch, musikalisch, mutig, bildstark, beklemmend und anrührend. Man könnte glatt sagen: kafkaesk." (Münchner Feuilleton)

Franz Kafkas Erzählung von 1912 gehört unbestritten in den Kanon der Weltliteratur: Zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt, erwacht Gregor Samsa eines Morgens. Bei vollem Bewusstsein ist er zu keiner Kommunikation mit seinem sozialen Umfeld mehr in der Lage und kann seine Funktionen im System „Familie“ nicht mehr erfüllen. Nutzlos geworden lässt ihn bald seine gesamte Familie fallen, bis er schließlich zur einzigen Last geworden zu Grunde geht. Währenddessen verwandelt sich seine Schwester Greta Samsa vom hübschen Mädchen in eine junge Frau, auf der nun alle Hoffnungen der Eltern ruhen.

Regisseur und Autor Jan Friedrich stellt sich in der Münchner Bühnenfassung die Frage, für welche Formen der sozialen Isolierung das „ungeheure Ungeziefer“ heute stehen kann. Assoziativ umkreist er Möglichkeiten wie abrupte Krankheit und Arbeitsunfähigkeit, bis hin zu bewussteren Formen des sozialen Rückzugs wie Hikkikomori - und entlarvt damit Gregors Familie als das eigentlich parasitäre System. Bildmächtig und vielschichtig stellt Jan Friedrich mit dem gesamten Schauburg-Ensemble die Frage nach der Macht von Systemen auf den Einzelnen und der Macht des Einzelnen auf das System.

 

Veranstaltungskategorie
Theater nach Franz Kafka
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
15+ (10. - 13. Klasse)

Dauer
2h 50 Minuten inkl. Pause

Mit
Janosch Fries
Simone Oswald
Michael Schröder
Helene Schmitt
David Benito Garcia
Anne Bontemps
Lucia Schierenbeck

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühnenbild
Robert Kraatz
Kostüme
Jan Friedrich
Musik
Felix Rösch
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Corpus Delicti

Corpus Delicti 1
Corpus Delicti 2
Corpus Delicti 3
Corpus Delicti 4
Corpus Delicti 5
Zitat Corpus Delicti
Pressestimmen

Starker Beifall, der etwas von der Spannung im Publikum verrät, das schließlich das eigene argumentative Versagen im Angesicht der blendenden Logik von Kramer schmerzlich zu spüren bekam.
(Die Deutsche Bühne)

Regisseurin Ulrike Günther, die Juli Zehs Roman nun auf die Bühne der Münchner Schauburg gebracht hat, illustrierte diesen Science-Fiction-Thriller […] mit für die Zielgruppe der Jugendlichen ab 15 Jahren emotional stark berührende Szenen. [...] Zum Ereignis wird diese Neuinszenierung freilich wegen der großartigen schauspielerischen Leistungen von Lucia Schierenbeck als Mia und Nele Sommer als Mias Gefährtin und Unterstützerin, zwei Figuren mit denen sich die Jugendliche voll identifizieren können.
(Donaukurier Ingolstadt)

Das umfängliche Stück […] bietet aber seinem Zielpublikum ab 15 in zweieinhalb Stunden reichlich Diskussionsstoff über die staatliche Kontrolle, öffentliche Moral und individuelle Freiheit.
(Münchner Abendzeitung)

 

 

Deutschland im Jahr 2057. Der gesunde Menschenverstand hat gesiegt. Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze verhindern sogar den Ausbruch von Erkältungen. Die junge Biologin Mia Holl war bis vor kurzem durchaus Befürworterin des Systems, das die Bürger vor körperlichem Leid bewahrt. Doch seit ihr Bruder Moritz mit Hilfe eines DNA-Tests des Mordes an einer Frau überführt wurde und sich im Gefängnis umgebracht hat, ist Mia aus der Bahn geworfen. Sie reicht ihre Ernährungsberichte nicht mehr ein, raucht gar eine Zigarette und der Zweifel an Moritz‘ Schuld wächst. Zählen Gefühle wie Trauer gar nicht mehr? Hat die Liebe keine Macht mehr? Die Justiz nimmt sie ins Visier, denn Mias Verhalten stellt die Grundlage des Staates, „die Methode“, in Frage. Ihr schärfster Gegner ist der Journalist Heinrich Kramer, dessen Buch "Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitimation" ein Schlüsselwerk der herrschenden Lehre ist. Mia wird zum Spielball eines Schauprozesses.

 

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, ist promovierte Juristin und schloss ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig ab. Sie schreibt Theaterstücke und Romane ebenso wie Essays und journalistische Artikel. Als Autorin wurde sie zahlreich ausgezeichnet, so 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis und 2013 mit dem Thomas-Mann-Preis. Seit 2019 ist sie auch als  Verfassungsrichterin in Brandenburg tätig.

WOW!

Für „Corpus Delicti“ erhielt sie 2008 den Jürgen-Bansemer-und-Ute-Nyssen-Dramatikerpreis.

Veranstaltungskategorie
Ein Drama von Juli Zeh
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
15+ (10. - 13. Klasse)

Dauer
2 Stunden

Mit
Julia Schmalbrock
David Benito Garcia
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
Nele Sommer

Inszenierung 
Ulrike Günther
Bühne 
Andreas A. Straßer
Kostüme
Annika Lohmann
Musik
Christian Decker
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos

Aufführungsrechte
Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Fotos
(c) Judith Buss
 

 

 

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus