Poetry Slam

Die U20 Poetry Slams haben bereits eine lange Tradition in München und werden auch in dieser Spielzeit an der Schauburg weitergeführt. Dafür werden im LAB weiterhin junge Nachwuchspoeten in Bühnenpoesie ausgebildet. Trage deine eigenen Texte live vor oder werde als Zuschauer/-hörer Teil eines unvergesslichen Abends. Sowohl LAB-Poeten als auch externe Slammer werden beim Slam antreten. Für Externe gilt: früh genug kommen, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern.

Zur Anmeldung zum Poetry-Slam-Workshop im Rahmen von LAB Spezial (montags 18:15-20:15 Uhr) wende dich an: kasse.schauburg@muenchen.de

Veranstaltungskategorie
Bühne frei für junge Nachwuchspoeten
Veranstaltungsort

Künstlerische und organisatorische Leitung
Ko Bylanzky & Till Rölle

Start des Poetry Slams in der Schauburg
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Start Writers-LAB

Ensemble
Alter bis

Theater ist Wort. Theater ist Handlung. Wenn beides zusammentrifft, entsteht der „Stoff“, aus dem die Träume sind. Du erkundest die Welt der Worte. Gemeinsam blättern wir uns durch Stücktexte von Homer über Shakespeare und Schiller zu zeitgenössischen Autor*innen. Wir beschäftigen uns mit dem Ursprung des klassischen Dramas und konfrontieren uns wagemutig mit der Auflösung der Einheit von Ort, Zeit und Handlung. Räubern durch die Geschichte des Theatertextes und stibitzen, was wir nur kriegen können. Wort um Wort machen wir uns das „Theatertexten“ zu eigen. Angekommen im 21. Jahrhundert entwickeln wir den Content unserer Schriftstücke aus den digitalen Communities. So gehen wir auf Streifzüge durch YouTube und Instagram und lassen hier und da ein inspirierendes Bild oder ein transkribiertes YouTube-Video mitgehen. 
Entstehen werden eure eigenen Skizzen, Szenen, Dialoge und Monologe. Dieses wortakrobatische Abenteuer mündet in eine öffentliche Lesung in der Schauburg.

LAB-Termine
Di, 9. Oktober 2018 bis Di, 5. Februar 2019 im LAB
dienstags 17:30–19:30 Uhr, Ferien ausgenommen + Abschlusspräsentation im Februar 2019

Kosten
Zahle, was du kannst.

Veranstaltungskategorie
Dramatisches Schreiben und zeitgenössische Theatertexte
Veranstaltungsort

Künstlerische Leitung
Josefine Rausch

Anmeldung
bis Do, 1. November 2018
unter lab@schauburg.net

Start
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Junges Ensemble Stuttgart (D): R.E.S.P.E.C.T.

Think Big 6 Respect (c) Alex Wunsch
Think Big 6 Respect (c) Alex Wunsch
Think Big 6 Respect (c) Alex Wunsch

„Respekt!” – vor dem Breakdancer auf der Bühne und der Mitschülerin, die über ihren Schatten springt. Respekt vor mutigen Fragen und den Antworten, die schmerzhaft sind. Respekt vor dir und deiner Geschichte, deiner Religion. Respekt vor dem Jüngsten, der Klügsten, den Eltern, den Andersdenkenden – aber was, wenn der Respekt fehlt? Was passiert, wenn wir den Respekt verlieren? Oder andere den Respekt vor uns?

„R.E.S.P.E.C.T.” zeigt neun Menschen und ihren unermüdlichen Versuch, miteinander zu leben – respektvoll, trotz aller Unterschiede. Fallen und wieder aufstehen. Trial and Error. Ein fortwährendes Aushandeln von Regeln und Werten. Denn irgendwie muss es doch gelingen, das gute Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Regie- und Choreografie-Team Brigitte Dethier und Ives Thuwis-De Leeuw haben sich sechs Jugendliche, zwei Tänzer und eine Schauspielerin dem komplexen Thema Respekt gestellt. Über ein halbes Jahr hinweg wurde gemeinsam trainiert, geprobt und diskutiert. Jugendliche und Profis brachten nicht nur ihre Gedanken und persönlichen Geschichten, sondern auch choreografische und szenische Ideen in die Arbeit ein. Am Ende eines intensiven Prozesses stehen sie nun gemeinsam auf der Bühne und begegnen sich dort auf Augenhöhe.

Das Junge Ensemble Stuttgart (JES) ist das von Stadt und Land geförderte Kinder- und Jugendtheater Stuttgarts. Es wurde im Mai 2004 eröffnet und hat seine Spielstätte mit drei Bühnen im Kulturareal unterm Turm. Das Theater wurde von den Kritikern der Deutschen Bühne bereits zweimal zum besten Off-Theater gekürt.

www.jes-stuttgart.de

 

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Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

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Veranstaltungskategorie
Tanzperformance
Veranstaltungsort

Termine bei THINK BIG! #6
Freitag 20.7., 11:00 Uhr und 20:00 Uhr

Dauer
ca. 75 Minuten

Regie
Brigitte Dethier,
Ives Thuwis-De Leeuw

Choreografie
Ives Thuwis-De Leeuw

Schauspiel
Franziska Schmitz
Jonathan Beck
Najbeer Tarek Haji
Beverly Mukunjadze
Anna Mülders
Niklas Weise
Leah Wewoda

Tanz
Kelvin Kilonzo
Lin Verleger

Ausstattung
Ursula Leuenberger

Dramaturgie
Lucia Kramer

Theaterpädagogik
Sezin Onay

Fotos (c) Alex Wunsch

Aufführung im Rahmen von THINK BIG!#6
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Start Zuschauerrat

Ensemble
Alter bis

Der Zuschauerrat der Schauburg lädt Theaterfans ein, regelmäßig gemeinsam ins Theater zu gehen und sich über das Gesehene auszutauschen. Über ein „gut oder schlecht“ hinaus werden wir unsere Theatererlebnisse genauer, differenzierter und humorvoller nachklingen lassen. Jeder und jede ist eingeladen, diesen Kreis aus verschiedensten Zuschauer*innen zu erweitern. Außerdem lernen wir Künstler*innen der Schauburg kennen und nehmen gelegentlich auch Theaterneulinge mit in die Schauburg.

LAB-Termine
ab Fr, 12. Oktober 2018
freitags 17:00–19:00 Uhr oder zu Vorstellungsbeginn
20 Termine in der Spielzeit

Kosten
Zahle, was du kannst.

Veranstaltungskategorie
Veranstaltungsort

Künstlerische Leitung
Anne Richter

Anmeldung
bis Fr, 12. Oktober 2018
unter lab@schauburg.net

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Schauburg LAB: Alles auf Anfang

LAB 1718

Was bedeutet es „neu” zu sein und sich in unserer digital geprägten Zeit immer wieder „neu” zu hinterfragen? Denn „neu” heißt manchmal auch fremd und unbekannt. Zwei junge Frauen erforschen Fragestellungen zum Begriff „neu” und konfrontieren sich selbst mit dem Unbekannten.

Die jungen Münchner Künstlerinnen entwickeln gemeinsam mit der Unterstützung von Schauburg LAB innerhalb von 5 Monaten eine begehbare Theater-Raum-Installation. Neben partizipativen Momenten mit dem Publikum werden eigene Texte, choreografierte Bewegung, Audioeinspieler und Video gezeigt.

Die Installation ist für das Publikum in einem Zeitraum von 90 Minuten geöffnet.

Die Präsentation während des Festivals THINK BIG! findet statt in Kooperation mit

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Veranstaltungskategorie
Eine Installation von Schauburg LAB
Veranstaltungsort

Termine THINK BIG! #6
Sonntag 15.7.,14.30 - 16.00 Uhr
Montag 16.7.,18.00 - 19.30 Uhr
Dienstag 17.7.,17.00 - 18.30 Uhr

Eintritt durchgehend möglich.

 

Theater-Raum-Installation im Rahmen von THINK BIG! #6
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Poetry Slam Workshop

plakat poetry slam
Alter bis

Die kostenlosen Workshops bieten dir die Gelegenheit, angeleitet von Münchens erfolgreichsten Slammer*innen, eigenen Texte zu schreiben!

Du kannst einfach vorbeikommen!

 

 


Alle Termine werden demnächst hier veröffentlicht.

Veranstaltungskategorie
Feile an deinen Texte
Veranstaltungsort

Künstlerische & organisatorische Leitung
Ko Bylanzky & Till Rölle

Workshops
Alle zwei Wochen,
montags 18:15–20:15 Uhr,
Ferien ausgenommen

Teilnahme
Die Workshops sind kostenlos.
Du kannst kommen, wann du willst.

Kontakt
till.roelle@schauburg.net

Kick-off
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BODYBILD!

Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Bodybild (c) Judith Buss
Pressestimmen

"Es gibt wuchtige Chorszenen, clevere Dialoge und eindringliche Monologe. (...) Die Souveränität mit der die jugendlichen Laiendarsteller ihre Ängste und Nöte auf die Bühne bringen, beeindruckt."
(Abendzeitung, Januar 2019)

"Daniel Pfluger hat pfiffig inszeniert, die Schweizer Autorin Julia Haenni formte die Aussagen der LAB-Teilnehmer zu einem dramaturgisch stimmigen Text (...) wie es darstellerisch auf die Bühne gebracht wurde, das geht aufs Pluskonto der Jugendlichen. (...) Das geht so wunderbar orchestriert hin und her zwischen Einzelstimmen und chorischer Bekräftigung und ist einfach hinreißend und witzig."
(Münchner Merkur, Januar 2019)

"Mutig. Und nie peinlich.(...) Ein abwechslungsreiches Erlebnis, farbig nicht zuletzt durch Bühnenbildner Flurin Borg Madsen (...). Das Beste dieser Produktion: jeder der Mitwirkenden hat durch diese intensive Spielerfahrung an Selbstbewusstsein gewonnen. Wenn Theater das vermag - dann mehr davon."
(Münchner Merkur 2019)

"Ehrlich, mutig, herzzerreißend"
(Süddeutsche Zeitung, Januar 2019)

"Haenni hat aus persönlichen Geschichten ein Theaterstück geschrieben, Pfluger gemeinsam mit Bühnenbildner Flurin Borg Madsen einer beeindruckenden Truppe von Nicht-mehr-Kids einen szenischen Rahmen gebaut. (...) Es wird chorisch skandiert, munter gestritten und herzzerreißend gebeichtet."
(Süddeutsche Zeitung, Januar 2019)

"Ohne aufgesetzten pädagogischen Impetus und bewusst unfertig offenbart sich die pubertäre Suche. Auf der Bühne formt sich das zum tief beeindruckenden Bild junger Persönlichkeiten, berührend offen, in der Auseinandersetzung mit sich selbst: so ist das selten im Theater zu sehen." (InMünchen 02/2019)

"Manchmal erlebt man so Theaterabende, die einem die Kinnlade runterfallen lassen. 'Bodybild!' ist so einer. Einhelliger Jubel." (InMünchen 02/2019)

15 Jugendliche entwickelten gemeinsam mit dem Regieteam ein berührendes Spiel über ihre Selbstsuche in der Welt von Reklametafeln, YouTube, Instagram und Snapchat. Wie findet man zu sich selbst, nimmt den eigenen Körper an und entwickelt die eigene Schönheit in der Flut der Selfies, der Influencer und der ständig neuen role models? Wer kann helfen, wenn sowohl Bodyshaming wie Bodypositivity zu Modeströmungen verkommen? 

Ein halbes Jahr arbeiteten die jungen Darsteller*innen unter professionellen Bedingungen an dieser Inszenierung. Ihre persönlichen Positionen und Erfahrungen waren Grundlage dieser Arbeit. Autorin Julia Haenni verdichtete die Erfahrungen und Beschreibungen der Jugendlichen zu einem stringenten Text mit viel Humor. Daniel Pfluger erarbeitete eine packende Show, die unter die Haut aller Generationen geht.

 

 

 

Veranstaltungskategorie
Texte von Julia Haenni
Ensembleproduktion mit Jugendlichen
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
14+ (8. - 13. Klasse)

Dauer
ca. 75 Min

Mit
Johanna Ammon
Mara Babic
Anouk Barakat
Jonas Brandl
Leonore Henning
Alessia Kadriu
Niklas D. Klose
Janik Kittirath
Louis Kuballa
Matthias Löw
Schabir Nuri
Franziska Reindl
Valentina Roth
Evelyn Rudolf
Titus Schumacher

Inszenierung
Daniel Pfluger
Bühne 
Flurin Borg Madsen
Kostüme
Kerstin Grießhaber / Janine Werthmann
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos (c) Judith Buss

Uraufführung
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Start Musik LAB "The Burg I"

Ensemble
Alter bis

Ihr möchtet euer Instrument nicht mehr alleine spielen? 
Ihr schreibt eigene Songtexte und Lieder und müsst sie unbedingt mit anderen Musiker*innen ausprobieren?
Dann seid ihr bei THE BURG genau richtig!

Ihr probt einmal pro Woche im LAB. Ein Proberaum voller Möglichkeiten erwartet euch: Schlagzeug, Gitarre, Bass, Tasten & Synths, Verstärker, Mikrofone und eine Hand voll Gleichgesinnte, die genauso motiviert sind wie ihr. Instrumente stimmen, Verstärke an, Regler aufdrehen und los geht‘s. Ihr entwickelt mit vier bis sieben Mitstreiter*innen eure eigene Band und zeigt am Ende, was geht.

Voraussetzung sind Basiskenntnisse auf einem Instrument/Gesang.

Veranstaltungskategorie
Veranstaltungsort

Künstlerische Leitung
Till Rölle

LAB Termine
Di, 5. November 2019 bis Di, 14. Juli 2020, dienstags 16:00 - 18:00 Uhr
(Schnuppertermin: Di, 5. November 2019, 16:00 - 18:00 Uhr)

Kosten
Zahle, was du kannst (10-150 €)

 

Anmeldung
bis Mo, 21. Oktober 2019 unter lab@schauburg.net

Musik LAB
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Frühlings Erwachen

Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Frühlings Erwachen (c) Judith Buss
Pressestimmen

„Eine Wucht! […] Doch auch wer nicht auf der Suche nach zu deutenden Zeichen ist, wird von diesem Stück abgeholt, mitgenommen, weggeschwemmt. Denn es gibt wirklich viel zu sehen. Jeder einzelne Schauspieler schafft es sowohl das Starre, das Puppenhafte, wie auch die Verzweiflung unter der Maske zu verkörpern. […] Hin da!“
(Kultur in München, Januar 2018)

„Janosch Fries, Simone Oswald, Helene Schmitt, Pan Aurel Bucher, David Benito Garcia, Anne Bontemps und Anna Mattes spielen in einer mutigen Inszenierung, die so viele Dimensionen, so viele Abgründe und Geistesblitze besitzt, die gleichzeitig so sehr Wedekind und so sehr 2018 ist, dass sie in jeder ihrer 105 Minuten fesselt. Ihr Zauberwort heißt Verfremdung.“
(Münchner Merkur, Januar 2018)

„Das Ergebnis ist spannend und beklemmend intensiv zugleich.“
(Süddeutsche Zeitung, Januar 2018)

„Ein starkes Schlussbild [...]: Als in Neonfarben leuchtende Skelette lauschen Wendla (Helene Schmitt), Moritz (Pan Aurel Bucher) und Melchior (Janosch Fries) im Jenseits den Worten des mysteriösen Vermummten Herrn (Anna Mattes), der nicht den Tod, sondern das Leben verkörpert. Eine gespenstische Schlussapotheose, die gewaltig berührt.“
(Donaukurier, Januar 2018)

Moritz Stiefel ist ein schwacher Schüler und sich der hohen Erwartungshaltung seiner Eltern bewusst. Wendla Bergmann vertraut ihrer geliebten Mutter auch in Aufklärungsfragen. Melchior Gabor hat einen wachen, kritischen Verstand und eine sensible Einfühlungsgabe. Alle drei stolpern über die typischen Probleme der Pubertät: Schulleistungen, Sexualität und Ablösung vom Elternhaus. Schließlich kann der vermummte Herr nur Melchior vor dem Tod bewahren und zum Leben verführen. Das bekannte Jugendstildrama „Frühlings Erwachen”, uraufgeführt 1906 mit Frank Wedekind als vermummter Herr, bringt innerseeliche Vorgänge auf die Bühne, die bis heute in der Adoleszenz existentiell sind. Der junge Regisseur und Autor Jan Friedrich stellt das Werk in einen zeitlosen Kunstraum, in dem maskenhaftes Verhalten und Projektionen wörtlich genommen werden. Als hybrides Kunstwerk aus Puppen-, Masken-, Film- und Schauspiel gibt die Kindertragödie den verwundbaren Seelen von Jugendlichen Ausdruck.

Jan Friedrich studierte an der Ernst-Busch-Hochschule Berlin Zeitgenössische Puppenspielkunst und debütierte 2016 mit einer rasanten „Faust I"-Inszenierung am Jungen Nationaltheater Mannheim. Sein kongenialer Partner ist seit dem der Bühnen- und Kostümbildner Alexandre Corazzola. Im Jahr 2005 kehrte dieser nach 10 Jahren in den USA mit einem Master of Fine Arts der renommierten New Yorker Universität Tisch School of the Arts nach Deutschland zurück. Seit 2008 ist er freischaffend an großen Häusern in ganz Deutschland und Frankreich tätig. 

WOW!

Alexandre Corazzola wurde für die Ausstattung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie "Bühne/Kostüme" nominiert.
Außerdem wurde die Inszenierung zum Kinder- und Jugendtheaterfestival "Augenblick mal!" nach Berlin eingeladen.

 

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Ich kann nicht gemütlich über die Fortpflanzung plaudern.

Eine Kindertragödie von Frank Wedekind
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:                                                                                                                                                                         14+ (9. - 13. Klasse)

Mit
David Benito Garcia 
Anne Bontemps 
Janosch Fries 
Simone Oswald 
Helene Schmitt 
Anna Mattes
Pan Aurel Bucher
 

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühne & Kostüm
Alexandre Corazzola
Musik
Felix Rösch
Dramaturgie
Anne Richter 
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Dauer
1h 45 min

Fotos 
(c) Judith Buss

Premiere
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Simon (DE)

Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Simon (c) Cordula Treml
Pressestimmen

„Brisanz entwickelt die Kammeroper, deren deutschsprachige Erstaufführung Sebastian Bauer in der Schauburg inszeniert hat, durch den einfühlsamen Blick auf überzeitliche Themen: sich als Außenseiter einen Platz in der Welt zu finden, die Brüchigkeit von Freundschaften und die Abgründe, die sich auftun, wenn Freundschaft und Liebe sich einander annähern.“

„Dass die Fabel vom Einbruch der Realität in den digitalen Kokon es schafft, im Zuschauer dennoch Involviertheit zu erzeugen, liegt vor allem am engagierten Agieren der beiden Sänger.“

„Gerhard Stäblers frei atonale Vertonung des Textes ermöglicht eine fein zwischen Erregtheit und Coolness changierende Deklamation, kommentiert durch komplexe Schlagwerkklänge und Melodiepartikel der Geige.“

„Was gerade ein jüngeres Publikum von diesem Abend mitnehmen kann, ist deshalb nicht nur ein Gedanke aus der Coming-of-Age-Sektion, sondern auch ein Beispiel für die Gestaltungsspielräume Neuer Musik.“ / Paul Schäufele

(Süddeutsche Zeitung, 6. Mai 2019)

"Doch es lohnt sich durzuhalten, dem Ohr die gerade für junge Zuschauer sehr starke Fremdheit der Klänge zuzumuten. Denn die Intensität der Geschichte von Mia [...] und Simon [...], nimmt im Laufe der Inszenierung unter der Regie von Sebastian Bauer so zu, dass sie tatsächlich mitreißt."

(Münchner Merkur, 6. Mai 2019)

Simon lebt abgeschottet von der Außenwelt in seinem Zimmer. Nur über die digitalen Medien tritt er mit ihr in Kontakt. Mia ist gerade erst umgezogen und alles ist ihr noch fremd. Eines Abends begegnen sich die beiden Teenager mittels Kamerabrille, was plötzlich alles verändert. Aus ihrer ersten Begegnung spinnt sich ein feines digitales Netz. Gemeinsam finden sie einen Weg, den eigenen Geheimnissen und Ängsten zu begegnen. Simons und Mias Geschichte handelt von Einsamkeit, der Suche nach dem eigenen Platz, von Freundschaft und Ehrlichkeit. Zudem untersucht die Oper die Macht virtueller Realitäten und persönlicher Begegnungen.

Der Komponist für ungewöhnliche Aufführungssituationen Gerhard Stäbler und der norwegische Dramatiker Christopher Grøndahl schrieben „Simon“ 2015 für die Norske Opera in Oslo. Sie schufen ein komplexes Musiktheaterwerk für Jugendliche.

Gerhard Stäbler, geboren 1949 bei Ravensburg, ist Komponist für Musiktheater, Orchesterwerk und Performance. Zehn Jahre leitete er mit Kunsu Shim das Duisburger Zentrum für zeitgenössische Musik „EarPort“. Dort vertieften sie ihr Konzept der „PerformanceMusik“. Neben seiner kompositorischen Tätigkeit engagiert sich Gerhard Stäbler als Kurator und Organisator für spartenübergreifende Projekte. Die lange Reihe von Auszeichnungen dokumentieren seinen Einfluss und seine Bedeutung in der zeitgenössischen Musikszene. „Simon“ ist das erste Opernlibretto des 1969 geborenen, erfolgreichen norwegischen Autors Christopher Grøndahl. Neben Texten für Theater, Film und Hörspiele verfasst er auch Prosa.

Veranstaltungskategorie
Musiktheater von Gerhard Stäbler, Libretto von Christopher Grøndahl, aus dem Norwegischen von Hermann Schneider
Veranstaltungsort

Dauer
65 Minuten

Mit
Stefan Blum
Karera Fujita
Philipp Nicklaus
Gertrud Schilde

Inszenierung& Bühne
Sebastian Bauer
Bühne&Kostüm
Petra Weikert
Video
Dafne Narvaez Berlfein
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Fotos (c) Cordula Treml

Deutsche Erstaufführung
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