Ein neues Kleinkinderstück

Zitat Kleinkinderstück

Der Schlaf ist ein besonderes Abenteuer für die Allerkleinsten. Abtauchen, träumen, jeden spannenden Tag noch einmal Revue passieren lassen oder beim Mittagsschlaf noch einmal Kraft für neue Wagnisse tanken. Aber manchmal ist es auch ein Kampf, in die Kissen zu sinken, weil doch eigentlich noch so viel erlebt, entdeckt und gelernt werden will. Doch dann gibt es auch diese Stunden, wenn die Ruhe des Schlafes so sehr herbei gesehnt wird, dass sie sich gar nicht schnell genug ausbreiten kann. Im Stück laden zwei Performer das Publikum auf eine ästhetische Reise in die Welt des Schlafens, Wachens und Träumens ein. Sie holen die jungen Zuschauer*innen bei ihren Erfahrungen ab und nehmen sie mit in einen Raum voller Kissentürme, Wiegenlieder und Traumtänze. Dort verbinden sich Gesang, Bewegung und Zubettgeh-Rituale zu einer gemeinsamen künstlerischen Erfahrung.

Die beiden jungen Künstlerinnen Anna Grüssinger und Josefine Rausch begeben sich gemeinsam mit dem belgischen Theater De Spiegel auf eine theatrale Forschungsreise. Nah an der Zielgruppe entwickeln sie eine Bewegungs-Performance für die Allerkleinsten.

Veranstaltungskategorie
Ensembleproduktion
Veranstaltungsort

Künstlerische Leitung
Anna Grüssinger & Josefine Rausch
Künstlerische Beratung
Karel Van Ransbeek

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

holperdiestolper

(c) Christian Kleiner
(c) Christian Kleiner
(c) Christian Kleiner

Schritt-Tritt-Schritt-Tritt. Der erste Schritt verändert alles. Wer läuft, kann die eigene Neugier leichter befriedigen. Er kann seinem Gegenüber näher kommen, genauer hinschauen, die eigene Nase in etwas hineinstecken und die gespitzten Ohren leichter ausrichten. Sich aufrichten und auf zwei Beinen fortbewegen ist ein Meilenstein in der kindlichen Entwicklung. Zwei Schauspielerinnen begeben sich in die Werkstatt des Gehens. Auch eine Puppe ist in dieser Werkstatt sehr inspirierend. Für die jüngsten Zuschauer untersucht die Inszenierung das Wunder der eigenen Bewegung und der ersten Begegnung. Auch in der vornarrativen Phase können Menschen an Theatererlebnissen wachsen. Den eigenen Alltag zu Kunst verdichtet, geformt und berührend zu erleben, stärkt Menschen jeden Alters. Der besonderen Form des Theaters für die Allerkleinsten widmet sich das Festival „Kuckuck - Theaterfestival für Anfänger”, das mit dieser Inszenierung in der Schauburg eröffnet wird. Cédric Pintarelli ist Schauspieler und Bildender Künstler, der aus der Basler Graffiti-Szene stammt. Als Schauspieler spielt er seit 2008 für das allerjüngste Publikum. Gemeinsam mit den Spielerinnen und einer Puppe entwickelte er in der Werkstatt des Gehens die anthropologische Studie „holperdiestolper” für alle, die schon laufen können.

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Läuft's?

Theater für alle, die schon laufen können
Veranstaltungsort

Mit
Simone Oswald
Helene Schmitt

Inszenierung und Raum
Cédric Pintarelli
Puppenbau
Natalie Wendt
Musik
Till Rölle
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Dauer
35 Minuten
+ 15 Minuten Nachspiel mit den Kindern

Fotos
(c) Christian Kleiner

München Premiere
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Tür zu

Tür zu (c) Christian Kleiner
Tür zu (c) Christian Kleiner
Tür zu (c) Christian Kleiner
Tür zu (c) Christian Kleiner
Tür zu (c) Christian Kleiner
Tür zu (c) Christian Kleiner
Tür zu (c) Christian Kleiner

Zwei Kinder ziehen sich allein ins Badezimmer zurück, um sich für die Nacht fertig zu machen. Da verschluckt die Dusche das eine und das andere erlebt auf der Suche nach der Freundin sehr verrückte Abenteuer …

Dieses Objekttheater für alle, die sich trauen in fremden vier Wänden zu übernachten, hat das Ensemble gemeinsam entwickelt. Der Regisseur Ariel Doron spielt, seit er 12 Jahre alt ist, Figurentheater mit allem, was man beseelen oder beleben kann. Der Figurentheaterexperte aus Tel Aviv tourt mit seinen Inszenierungen durch die ganze Welt. Er spielt und spricht Elmo in der israelischen „Sesamstraße“ und arbeitet vermehrt in Deutschland als Regisseur. Die Spielerin Helene Schmitt ist Absolventin der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ im Studiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst. Ihre Kollegin Simone Oswald spielt seit ihrem Abschluss an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover vor allem für junges Publikum. Gemeinsam startete dieses „Tür zu“-Team in das Abenteuer des animierten Badezimmers von Bühnenbildner Christian Thurm.

Veranstaltungskategorie
Ensembleproduktion
Objekttheater
Veranstaltungsort

Mit
Simone Oswald
Helene Schmitt

Inszenierung
Ariel Doron
Bühne
Christian Thurm
Kostüme
Julica Hennig
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Fotos (c) Christian Kleiner

München-Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Auf der Mauer auf der Lauer

Pressefoto Auf der Mauer auf der Lauer _ 5 (c) Fabian Frinzel
Pressefoto Auf der Mauer auf der Lauer _1 (c) Fabian Frinzel
Pressefoto Auf der Mauer auf der Lauer _2 (c) Fabian Frinzel
Pressefoto Auf der Mauer auf der Lauer _4 (c) Fabian Frinzel
Pressefoto Auf der Mauer auf der Lauer _6 (c) Fabian Frinzel
Pressestimmen

„Die Regisseurin Pagan hat mit ihren sehr charmanten Darstellern hübsche, poetische, auch sehr komische Bilder gefunden für die Parallelsituation. Der Erzähler zeigt, mit welch einfachen Mitteln man Theater machen kann […] und bindet durch Fragen die lebhaft mitgehenden kleinen Zuschauer ein.“
(Münchner Feuilleton, Dezember 2017)
 

„In der Inszenierung von Grete Pagan gibt es keine Mauer, sondern einen langen, runden Holztisch, der in seinem weitgehend leeren Inneren ebenfalls Spielfläche bietet. An ihm können Groß und Klein gemeinschaftlich Platz nehmen. An den jeweiligen Enden stehen die kindlich agierenden Spieler: Janosch Fries spielt Rot, Angelina Berger Blau, was Lichtmeister Sebastian Jansen sichtbar macht.“ (Abendzeitung, Dezember 2017)

Blau und Rot belauern sich, das findet Jemand wirklich irritierend. Was beim jeweils anderen so alles hinter der Mauer passiert, können beide nur erahnen, aber genau das macht es so spannend. Jemand macht viele Vorschläge, wie Musik spielen, Feste feiern oder auch raus in die Natur gehen, aber Blau und Rot lauern und mauern in einem fort. Wie kann man das erklären?

Wie wunderbar Streiten und Wettstreiten sein kann, thematisiert Regisseurin Grete Pagan in dieser Inszenierung. Musikalisch gekonnt lauern und mauern, streiten und versöhnen, roten und blauen die Spieler frei nach dem gleichnamigen Bilderbuch des französische Illustrators Olivier Tallec.

 

Veranstaltungskategorie
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AAAAAAAACHTUUUUUUMm

Reservix ID
133377
Nach dem Bilderbuch von Oliver Tallec
Veranstaltungsort

Mit
Janosch Fries
Cédric Pintarelli
Helene Schmitt

Regie
Grete Pagan
Ausstattung
Hannah Krauß
Musik 
David Pagan
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Dauer
45 Minuten

Fotos
(c) Fabian Frinzel

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Uraufführung
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Himmel und Hände

Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressefoto Himmel und Hände (c) Judith Buss
Pressestimmen

„Auf allen Ebenen überzeugt das Stück, selbst die Kostüme (Ursula Bergmann) sind farblich auf Himmel und Sand abgestimmt. Die Musik (Till Rölle) ist sparsam, aber immer treffend. [...] Himmel und Hände, der Denker und der Macher, das A und O." (Kultur in München, Mai 2018)

„Carsten Brandau erhielt für „Himmel und Hände“ 2016 den Mülheimer Kinderstücke-Preis und dies zu Recht, ist ihm doch ein so poetisches Werk über Zäsuren und Neuanfänge in der Kindheit gelungen. [...] Fries und Steinbacher haben Freude am Spiel, und die überträgt sich auf das Publikum, lässt es schmunzeln, mitfühlen und einverstanden sein mit dem, wie O letztlich die Freundschaft zwischen ihm und A zusammenfasst: Die beiden haben zwar nicht dasselbe geträumt, aber sie spielten eine Rolle im Traum des jeweils anderen." (Münchner Merkur, Mai 2018)

"Fries und Steinbacher nehmen die Gefühle ihrer beiden Figuren ernst, lassen ihr junges Publikum lachen und mitfühlen. So dunkel die Höhle auch sein mag, in die sich O vergräbt, um der Veränderung zu entgehen - an ihrem Ende zeigt sich ein Licht. Dort wartet ein Neuanfang, bei dem wieder ein A und ein O aufeinander treffen. Und die Entdeckungsreise des eigenen Ich im (noch fremden) Anderen weitergeht. Eine wunderbare poetische Inszenierung, nicht nur für Vorschulkinder und Erstklässler." (Süddeutsche Zeitung, Juni 2018)

Gemeinsam sind sie das A und O - doch was das tatsächlich bedeutet, wird ihnen erst klar, als der erste Schultag naht. Die Freunde A und O sind sehr verschieden. Während A seinen Kopf mit Vorliebe in den Himmel steckt und sich dort alles Mögliche ausdenkt, gräbt sich O mit seinen Händen enthusiastisch eine tiefe Höhle in die Sandkiste. Aber stimmt es wirklich, dass die Sonne sich in der Höhle von O ausruht, wenn A ihr an seinem Himmel eine Pause gönnt? „Himmel und Hände" ist eine Geschichte der Gegensätze. Sie handelt vom Anfang und vom Ende, vom Denken und vom Machen, von der Gemeinschaft und der Einsamkeit. So häufig A und O ihre Freundschaft beschwören, so unterschiedlich sind sie doch. In der Begegnung mit dem anderen wachsen beide. Differenziert und tiefgründig spielt Carsten Brandau mit diesem Stück für alle Generationen das Thema der Übergänge im Leben durch. Der Autor lebt in Hamburg. Er ist ein vielfach ausgezeichneter Theater- und Hörspielautor. Jule Kracht inszeniert seit Jahren für das junge Publikum im süddeutschen Raum mit viel Humor und spielfreudiger Fantasie.

 
Wow!

Carsten Brandau erhielt für „Himmel und Hände" den Preis der Fachjury und den Preis der Jugendjury der 41. Mülheimer Theatertage im Rahmen der KinderStücke 2016.

 

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Hallo O! - Holla A!

von Carsten Brandau
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 55 Minuten

Mit
Janosch Fries
Klaus Steinbacher

Inszenierung
Jule Kracht
Bühne und Kostüme
Ursula Bergmann
Musik
Till Rölle
Dramaturgie/Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Fotos
(c) Judith Buss

Premiere
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Aus

Von märchenhaften Zufällen

Zur Begegnung mit großen Autorinnen und Autoren im kleinen Rahmen lädt die Schauburg ab dieser Spielzeit in regelmäßigen Abständen ein. Den Anfang macht der Münchner Autor und langjährige Wegbegleiter der Schauburg Rudolf Herfurtner. Er liest aus seinem jüngsten Kinderbuch „Ohne Musik ist alles nichts“ und weiteren unveröffentlichten Texten.

Veranstaltungskategorie
Lesung von und mit Rudolf Herfurtner
Veranstaltungsort

Prinzessin Sharifa und der mutige Walter

Das arabische Märchen "König Hamed und das furchtlose Mädchen" und die europäische Legende von Wilhelm Tell sind in dem zweisprachigen Bilderbuch "Prinzessin Sharifa und der mutige Walter" vereint. In dieser Matinee lesen Autorin Anne Richter und Schauspieler Mohamed El Hagrasy, während Mehrdad Zaeri live Momente illustriert.
Das Bilderbuch entstand in enger Verbindung mit der Inszenierung von "König Hamed und das furchtlose Mädchen"

Hamed Lesung arabisch

Veranstaltungskategorie
Deutsch-arabische Lesung mit Live-Zeichnen von Mehrdad Zaeri
Veranstaltungsort
Lesung
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LAB-Inszenierung „Auge um Auge" / 8+

Ein Tanzexperiment für Zwei

Ein Erwachsener und ein Kind treffen aufeinander. Begegnung und Bewegung füllen den ästhetischen Raum und den Raum zwischen den beiden. Wie viel vom Selbst erkennen sie im anderen? Gemeinsam erforschen sie tänzerisch-performativ die Strukturen empathischer Prozesse. Sie spiegeln, erkennen, reflektieren, nehmen an, stoßen ab, grenzen sich ab und schließen sich zusammen.

Inszenierung/Choreografie
Anna Grüssinger & Josefine Rausch

Premiere
Juli 2019 in der Kleinen Burg

Schauburg LAB: Girls, Gals, Sisters!

LAB 1718

Sechs Mädchen haben eine Spielzeit lang theatral geforscht und sich die Frage gestellt: „Was heißt es, ein Mädchen zu sein?”. So stolpern sie in ihrer Theater-Performance über Stereotype von Weiblichkeit, die Vorbilder unserer Zeit und über ihre persönliche Definition von „Mädchen-Sein”.

Wir stehen zwischen
Kind und Erwachsenem.

Wir stehen zwischen
Spaß und Leistungsdruck.

Wir stehen zwischen
Freiheit und Beengtheit.

Wir stehen zwischen
Glitzer und Dreck.

Wir stehen zwischen
den Welten.

Veranstaltungskategorie
Eine Produktion von Schauburg LAB
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 60 Minuten

Mit
Maria Federmann,
Dalia Hammouda,
Jonna Meßenzehl,
Nina Petters,
Naïma Simbeck,
Ada Unverdorben

Künstlerische Leitung
Josefine Rausch

LAB-Premiere im Rahmen von THINK BIG! #6
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
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