15+

Erik*a     
15+

Eine Multimedia-Revue mit Texten von Theresa Seraphin

Das Geschwisterpaar Erika und Klaus Mann war cringe und zugleich cool – schon im europäischen Kulturbetrieb vor 100 Jahren. Auf der Bühne präsentierten sie sich als androgyn, homosexuell, politisch fordernd und komödiantisch scharfzüngig. Sie lebten gender diversity und die Durchmischung von Selbst-Inszenierung und Kunst in einer Weise, wie sie uns heute noch radikal vorkommt. Ausgehend von den „Mann-Twins“ nimmt diese Revue das Publikum mit auf den Laufsteg der queeren Performer*innen. Intime Szenen folgen auf Auftritte von Drag Queen und Drag King, Verkleidungskünstler*innen treten ebenso auf wie Expert*innen des Queer-Alltags. Alles scheint privat und öffentlich zu gleich. Verspielt taucht diese Revue in die LGBTQ*Welt der ach so vielen Möglichkeiten ein.

LGBTQ*-Themen sind privat, persönlich und öffentlich in einem. Lustvoll erspielt sich ERIK*A die Möglichkeiten jenseits der Heteronormativität – Erik*a auf dem Bildschirm und live in der Kleinen Burg.

WOW!

Die Uraufführung ist zu den Bayerischen Theatertagen 2024 in Ingolstadt eingeladen.

 

Pressestimmen

"Diese kleine "Multimedia-Revue" mit viel Musik ist mutig, aber vor allem ein wirklich weit gedachtes Stück Theater zum Thema LGBTQ. […] Lucia Schierenbeck und Janosch Fries schwärmen, streiten, singen und tanzen sich mit radikaler Körperlichkeit und in den sinnlichen Kostümen von Karen Modrei durch die enge, von den dicht herangerückten Zuschauern umgrenzte Arena mit aufgeräumtem Schachbrettmuster. […] Da kann der langweilige heterosexuelle Zuschauer nicht nur etwas dazulernen, sondern hat auch 80 Minuten intelligenten Spaß."
Abendzeitung

"Zwischen diesen Musik-Nummern, die Fries sogar noch mit einem virtuosen Handstandüberschlag in High Heels garniert, reflektieren die Geschwister ihre Situation - in Monologen und Dialogen, die eng an eine jugendliche Erfahrungswelt anknüpfen, lyrisch dicht und poetisch verpackt von der Münchner Autorin Theresa Seraphin […] Eine Premiere auch für diese Form der Präsentation in der Schauburg, die weit mehr ist als abgefilmtes Theater: Denn die Technik operiert mit mehreren Kameras, dazu filmen sich die Darsteller immer wieder selbst. Auf dem Bildschirm zu Hause entsteht so eine zweigeteilte Szenerie, mit intimen Nahaufnahmen am Schminktisch etwa und Einstellungen aus der Totalen."
Süddeutsche Zeitung


"Die beiden Ensemblemitglieder Lucia Schierenbeck und Janosch Fries sind der Knaller. Sie spielen die Gendergrenzen ihrer Rollen virtuos aus, gestalten Songs wie den „I want it all“ von Queen lippensynchron und einmal sogar […] live an der Gitarre. Beider Bühnenbeziehung ist so symbiotisch wie die von Erika und Klaus, vor allem die Tanzeinlagen […] sind gekonnt. […] Eine Show, der auch Menschen, die sich als binär, cis, straight, hetero definieren, einiges abgewinnen können, weil sie begreiflich macht: Wer eigene Wege geht, braucht Schutz durch die Toleranz der anderen und ist in dieser Suche nach dem „ich“ manchmal sehr einsam. Und das muss doch nicht sein, oder?"
Donaukurier Ingolstadt

Uraufführung

Altersempfehlung
10. bis 13. Klasse

Preise ab 5/ 7 /16 € hier

Dauer 75 Minuten

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
und im Video:
King Tenu
The Darvish
Lucia Lucas

Inszenierung
Daniel Pfluger
Lukas März
Bühne
Flurin Borg Madsen
Kostüme
Karen Modrei
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler


Fotos
© Cordula Treml