„ImpulZ“ ist eine interaktive Tanzaufführung, bei der das Publikum die Steuerung übernimmt und ein Tänzer und ein Tontechniker auf der Bühne stehen. Wer gibt das Startsignal und wer reagiert auf wen und was? Ein Musiker und ein Tänzer, die immer auf einen Impuls des anderen oder der Kinder warten. Was passiert, wenn niemand auf den Knopf drückt
Regie/Choreografie/Konzept: Anke Zijlstra
Klangarchitekt/Musiker/Set: Youri Van Uffelen
Tänzer: Romeo Lothy Bampende
Sounddesign: Youri Van Uffelen und Kris Delacourt
Künstlerische Betreuung: Karel Van Ransbeeck und Thomas Eisenhardt
Kostüme: Lies Maréchal
Bühne: Atelier Récup und Wim Van de Vyver
Eine Produktion von Theater De Spiegel in Koproduktion mit Perpodium.
Figurentheater im Bunraku-Stil über die Kraft der kindlichen Fantasie
Ganz ohne Worte wird die Geschichte der kleinen Kodu erzählt, die ihr Bett nicht verlassen kann. Doch mit ein wenig Magie und Fantasie erwacht ihr Umfeld zum Leben und Kodu erfährt, dass sich unsere Hoffnungen und Träume nicht in ein Zimmer wegsperren lassen.
„Just here“ ist ein einfühlsames Theaterstück, in dem ein nur scheinbar hilfloses Kind seinen Platz im Leben erobert, durch die Kraft der eigenen Imagination und neugierigen Optimismus.
Mit freundlicher Unterstützung von Goethe-Institut e.V.
Die ursprünglich im gedruckten Programmheft angekündigte Produktion
„So weit oben“ muss leider entfallen.
Zwei Tänzer*innen und ein Musiker erzählen mit minimalistischen Mitteln Geschichten über unterschiedliche Charaktere, Identitäten und Tiere. Sie bewegen sich auf humorvolle Weise und in klaren Bildern durch verschiedene Lebensräume, Dschungel und Meere. Dabei lernen die Figuren auf der Bühne, sich ohne Worte zu verstehen. Mit Neugierde, Spaß und Freude entwickeln sie eine gemeinsame Sprache aus Mimik, Gestik, Tanz, Musik, Rhythmus und Lautsprache.
Freitag, 27. März 2020: 09.30 Uhr, 11.00 Uhr, 15.30 Uhr
Dauer: 45 Minuten (inkl Nachspiel mit den Kindern)
Ort: Ev. Familien-Bildungsstätte Elly Heuss-Knapp
Preise: 7 / 5,50 Euro
Vorverkauf ab Do, 9. Januar 2020
Kartentelefon: 089 552 241 0
E-Mail: efbs@efbs-muc.de
Öffnungszeiten & Kartentelefon:
Mo-Fr: 09.00 -11.30 Uhr / Di & Do: 09.00-11.30 Uhr & 15.00-17.00 Uhr
Kartentelefon für Gruppenvorbestellungen: Di & Mi, 089 552 241 11 www.efbs-muc.de
Konzept und Künstlerische Leitung: Ceren Oran, Choreografie und Tanz: Ceren Oran & Roni Sagi, Musik und Gesang: Tuncay Acar, Kostüme: Sigrid Wurzinger, Dramaturgische Begleitung: Susanne Lipinski
Die Uraufführung "Sag Mal..." wurde gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Maria Wimmer Stiftung.
Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung durch Fokus Tanz / Tanz und Schule e.V. Tanzbüro München, Salzburg Experimental Academy of Dance (SEAD) und Inflo Design statt.
Ceren Oran ist Gast der Tanztendenz München.
Não ist ein schelmischer kleiner Junge aus Ton, der eine Welt aus Schlamm, Wasser und Talkum entdeckt. Er springt gerne in Pfützen, überflutet das Haus, bedeckt sich mit Mehl und isst Erde. In einem Mini-Amphitheater aus wunderschön verarbeitetem Holz und Metall erkundet diese zarte und humorvolle Performance, die ausschließlich mit formbarem Ton arbeitet, die sinnlichen und anarchischen Eskapaden von Kleinkindern. Mit Liedern und Reimen auf Englisch und Französisch ist „Não Não“ ein wahrer Genuss – ein Stück voller Poesie, Zärtlichkeit und Sensibilität.
Zwei Spieler, ein ICH und ein DU, betreten den Raum und beginnen das gemeinsame Spiel: Ich bin oben, du bist unten. Du bist davor, ich bin dahinter. Jetzt sind wir dafür, gleich sind wir dagegen. Sie laufen davon und hinterher, verstecken, suchen und finden sich... bis der eine tatsächlich verschwunden ist. Na sowas - Ich bin da! Wo bist du?
Es beginnt eine spielerische Erkundung des Bühnenbildes, das voller Überraschungen steckt. Hier geht es auf, da geht es rein und bald geht es drunter und drüber. Die Spieler laden die jungen Zuschauer*innen ein, sich gemeinsam auf eine lustige, mal temporeiche, mal ruhige Entdeckungsreise zu begeben, in der so einiges verschwindet und wieder auftaucht, das Alleinsein kennengelernt und sich am Ende wieder gefunden wird.
Die Schauspielerin Simone Oswald gehört zu den Pionierinnen im Theater für die Allerkleinsten. Ihre Erfahrung beim Entwickeln von Inszenierungen und im Spielen für Kinder in der vornarrativen Phase hat sie mit diesem Regiedebut an die Spieler*innen weitergegeben. Diese Uraufführung ist im engen Kontakt mit Münchner Krippenkindern entstanden.
"Wie es gelingen kann, [Kleinkindern] nur mit ganz elementaren Gegensatzpaaren erste ästhetische Erfahrungen zu vermitteln, beweist Simone Oswald aufs Schönste mit ihrer Stückentwicklung (...). Die gerne zitierte Theater-Forderung, das Publikum möglichst niederschwellig "dort abzuholen, wo es sich gerade befindet", ist hier wörtlich umgesetzt: Bereits im Foyer nehmen die beiden Darsteller Janosch Fries und Anh Kiet Le Kontakt zu ihren kleinen Besuchern auf (...). Es ist ein Kontakt, der nicht abreißen wird in der nachfolgenden knappen Stunde, in der das Publikum auf Kissen und Holzbänken dem Geschehen ganz nah ist."
Süddeutsche Zeitung
Medien zum Stück
"[Anh Kiet Le und Janosch Fries] erproben die Gegensatzpaare "unten" und "oben", drücken auf beiden Seiten "dagegen", vermelden mit "davor" und "dahinter" ihre jeweiligen Standorte. Und schon jagen sie sich rundherum um den Tisch, rufen "Hab dich!“, wenn einer den anderen eingeholt hat. "Ich bin da!" ruft Fries stolz, wenn er oben auf dem Tisch sitzt. Nur um etwas kläglich festzustellen "alleine". [...] Eine höchst gelungene Inszenierung des Abenteuers von "Ich" und "Du", von Nähe und Distanz, das schon bei den Kleinen beginnt und auch die Großen lebenslang begleitet."