Der Baron auf den Bäumen

Plakat zu "Der Baron auf den Bäumen"
Viola (Lucia Schierenbeck) und Cosimo (Michael Schröder) vor einer Schulklasse in einer Turnhalle
Viola (Lucia Schierenbeck) und Cosimo (Michael Schröder) vor einer Schulklasse in einer Turnhalle
Viola (Lucia Schierenbeck) balanciert auf dem Fensterbrett einer Turnhalle
Viola (Lucia Schierenbeck) und Cosimo (Michael Schröder) vor einer Schulklasse in einer Turnhalle
Viola (Lucia Schierenbeck) und Cosimo (Michael Schröder) knien voreinander in einer Turnhalle, im Hintergrund sitzen Schüler
Cosimo (Michael Schröder) wiegt einen wertvollen Ball in seinen Armen
Zitat
Pressestimmen

„“Der Baron auf den Bäumen“ ist ein auf starke Bindungen heruntergebrochenes Stück, das zum aktiven Mitgehen regelrecht einlädt. Wirklich bemerkenswert, mit welcher rein physischen Ausdruckskraft und Präzision die beiden jungen, im Ensemble neuen Schauspieler hier agieren. Das bleibt in Erinnerung.“ (Abendzeitung)

 „Es schwingt da eine Freude an der eigenen Körper-Erkundung durch den Raum, eine Lust an der Auslotung von Atem und Energie und der Möglichkeit, sich spiegelbildlich zu inspirieren. [...] Die beiden Schauspieler, erstaunlich gut als agile Beweger, finden über Kontakt-Improvisation zueinander, tragen sich gegenseitig, entzweien sich zornig, um sich schließlich wieder zu versöhnen. Wäre eigentlich schön, wenn sich nicht nur Kinder von dieser Bewegungseuphorie anstecken ließen.“ (Münchner Merkur)

Im Alter von 12 Jahren beschließt Cosimo, die Erde nicht mehr zu betreten und künftig auf den Bäumen zu leben. So entzieht er sich dem Zugriff seiner Eltern und der gesellschaftlichen Enge seines aristokratischen Daseins. Italo Calvinos Roman bildet den erzählerischen Rahmen für das Tanzduett für eine Schauspielerin und einen Schauspieler und stellt leichtfüßig Machtfragen: Was macht wen ohnmächtig? Wie ermächtigt sich ein Selbst allein? Das Ensemble geht auf Entdeckungsreise, um Machtspiele zu spielen und mit dem Publikum seine Erfahrungen zu teilen.

Choreograf Erik Kaiel, der diese intime Theaterbegegnung inszeniert, ist seit vielen Jahren mit Tanz in U-Bahn-Stationen, Skulpturengärten, leeren Schwimmbecken, auf Straßen und gelegentlich auch auf der Bühne weltweit unterwegs. Mit „Connect the Dots“, „O Snap“ und „Murikamification“ war er bereits in München beim Festival THINK BIG! zu Gast. Für die Schauburg erarbeitete er das Hip-Hop-Stück „Nothing Twice“, das Schauspiel, Breakdance und Graffiti verbindet.

Mobil!

„Der Baron auf den Bäumen“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen und Vereinen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 61

Nach dem Roman „Der Baron auf den Bäumen“ von Italo Calvino
© 2002, The Estate of Italo Calvino

Aus dem Italienischen übersetzt von Oswalt von Nostitz
© 1984, Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Veranstaltungskategorie
Ein Tanzstück von Erik Kaiel nach Italo Calvino
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
10+ (5. - 8. Klasse)

Dauer
50 Minuten

Mit
Lucia Schierenbeck
Michael Schröder

Choreographie & Raum 
Erik Kaiel
Kostüme 
Florian Buder
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos
Judith Buss

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

PIGS

png
Bio was sonst

In Europa das meist verzehrte Tier, im Islam und im Judentum verboten, ist kein Tier ambivalenter als das Schwein. Es steht für Glück und Wohlstand und doch möchte niemand als solches bezeichnet werden. Menschen und Schweine gleichen einander physiologisch, aber wir distanzieren uns von ihnen wie von keinem anderen Tier. Ernährung ist eine Frage der Identität geworden und führt zu Streit in Familien und Kantinen. Das Bewusstsein für die Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum und Klimakrise ist rasant gestiegen und die Viehhalter stehen unter Druck. Wie entscheiden die Politik und wir Verbraucher*innen? Wie sieht sie aus, die Zukunft der Schweine?

In PIGS treffen in einer digitalen Installation 30 Zuschauer*innen auf Expert*innen in Sachen Schwein: Metzger*innen, Tierethiker*innen, Agrarpolitiker*innen, Klimaktivist*innen, Schweinehalter*innen, religiöse Vertreter*innen, Wissenschaftler*innen und viele mehr.

In einem Prozess zwischen digitalem Infotainment und Demokratiespiel reflektieren die Zuschauer*innen ihr ambivalentes Verhältnis zum Schwein. Da betreten zwei analoge Rampensäue die moralische Anstalt. Die Schauspieler*innen grüßen herzlich von Dionysos, auf dessen rauschenden Partys einst Tiere zerrissen und gegessen wurden.

Eine Koproduktion der Münchner Kammerspiele und der Schauburg München mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus/Junges Schauspiel, dem Nationaltheater Mannheim/Schauspiel mit der Bundesgartenschau
Mannheim 2023, dem Schauspiel Hannover, dem Schauspiel Stuttgart und dem Theater an der Parkaue, Berlin.

Veranstaltungskategorie
Eine interaktive Installation mit zwei Schauspieler*innen, 30 Expert*innen und 30 Monitoren zum Thema Schwein

Altersempfehlung:
8. bis 13. Klasse

Konzeption und Inszenierung:
Miriam Tscholl
Ausstattung:
Bernhard Siegl
Videoproduktion:
Michael Kleinhenn
Audiovisuelle Gestaltung und Programmierung:
Georg Werner
Musik:
Pollyester
Dramaturgie:
Xenia Bühler, Rania Mleihi
Theaterpädagogik:
Philipp Boos

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Nothing Twice

Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Nothing Twice (c) Fabian Frinzel
Pressestimmen

„Nothing Twice“ ist dabei wie das Eintauchen in eine andere Welt, ein Genießen des Moments, darin ganz und gar theatralisch. [...] Ein spannender Auftakt für das Münchner Festival „Think Big!“ [...]." (Die Deutsche Bühne Online, Juli 2018)

Die Kunstform Breakdance, Graffiti und Lyrik treffen im Bühnenraum aufeinander, um Räume, Kunstgattungen und Theaterverabredungen zu sprengen. Für die drei Breakdancer, den Graffiti-Künstler und Schauspieler Cédric Pintarelli und zwei Kollegen wird der Raum bald sehr eng, auch wenn sie Flächen und Farben teilen, Respekt vor den anderen Kunstformen haben und gerne fremde Impulse aufnehmen. In der Battle steht das gesprochene Wort gegen den präzisen Move, fliegt der Pinselstrich im Einklang mit der Musik. Die außergewöhnlichen Theaterbegegnungen inszenierte der Choreograph Erik Kaiel, der seit vielen Jahren mit Tanz in U-Bahnstationen, Gärten, leeren Schwimmbecken, auf Gebäuden und gelegentlich auf Bühnen der ganzen Welt zu Hause ist.

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

No to virtuosity.

Ein Stück Hip-Hop für die Bühne
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
13+ (8. - 13. Klasse)

Dauer
80 Minuten

Info
In der Inszenierung wird Stroboskoplicht eingesetzt.

Mit
Alexander Fischer
Jonas Frey
Anne Bontemps
Cédric Pintarelli
Anita Sommer
Klaus Steinbacher

Konzept & Choreografie
Erik Kaiel
Choreografische Mitarbeit
Jonas Frey
Raum
Erik Kaiel
Cédric Pintarelli
Raumgestaltung
Josefina Dittmer
Cédric Pintarelli
Luca Plauman
& Ensemble
Kostüm
Luca Plaumann & Ensemble
Licht
Jochen Massar
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Fotos
(c) Fabian Frinzel

München Premiere
Als Festival anzeigen
Aus

Ein deutsches Mädchen

Ein deutsches Mädchen 1
Ein deutsches Mädchen 2
Ein deutsches Mädchen 3
zitat
Ein deutsches Mädchen 4
Ein deutsches Mädchen 5

Im Münchner "Speckgürtel" wächst Ende der 1990er-Jahre das Mädchen Heidrun in einer äußerlich unauffälligen Mittelstandsfamilie auf, in der sie und ihre Schwestern in der Ideologie des Nationalsozialismus großgezogen werden. Heidrun erlebt paramilitärischen Drill in den Ferienlagern dem mittlerweile verbotenen Verband "Heimattreue Deutsche Jugend". Sie lernt alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und die beiden ein Kind erwarten, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse.

Die Geschichte der jungen Aussteigerin aus der deutschen Neonazi-Szene zeigt durch den persönlichen Einblick eine hermetische Parallelwelt auf. Sorgsam plant und organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland in ihren Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft. Weil es Heidi Benneckenstein und ihrem Mann Felix dennoch gelungen ist, die Szene hinter sich zu lassen und heute selber Aussteiger*innen zu helfen, ist „Ein deutsches Mädchen“ auch ein Mut machender Bericht.

Mobil!

„Ein deutsches Mädchen“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 61

 

Veranstaltungskategorie
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein
Mein Leben in einer Neonazi-Familie

Altersempfehlung
13+ (8. bis 13. Klasse)

Dauer
65 Minuten

Mit
Lucia Schierenbeck

Inszenierung
Ulrike Günther
Kostüm
Annika Lohmann
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Fotos
Fabian Frinzel

Aufführungsrechte
Tropen, Stuttgart, 2017, 2019.
Aufführungsrechte vermittelt durch schaefersphilippen™, Theater und Medien GbR, Köln.

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Haram – Geschichte einer marokkanischen Familie

Haram Plakat – Schauburg Muenchen
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel
Haram (c) Fabian Frinzel

Houari, Aziza und Said sollen am Ende der Sommerferien nicht mehr nach Hause zurückkehren, sondern in Marokko bleiben, weil die europäischen Sitten im Widerspruch zu den Moralvorstellungen ihrer Eltern stehen. Die Jugendlichen sind entsetzt und wehren sich mit Mut und Verhandlungsgeschick. Der Niederländer Ad de Bont ist einer der einflussreichsten zeitgenössischen Dramatiker. Weltweit sind über 300 Inszenierungen seiner politisch relevanten Stücke in zehn Sprachen entstanden. In der Schauburg waren u. a. „Eine Odyssee“, „Wolken sind ziehender Ärger“, „Der Sohn des Chao“ und „Mirad, ein Junge aus Bosnien“ zu sehen.

Kristo Šagor ist ein viel gespielter Autor und Regisseur, vor allem für das junge Publikum. Er wurde für „Törleß“ am Jungen Schauspiel Hamburg 2007 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte er u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, Jungen Ensemble Stuttgart und am Jungen Nationaltheater Mannheim. Sein Auftragswerk „Ich lieb dich“ wurde 2018 an der Schauburg uraufgeführt und ist weiterhin im Spielplan zu erleben.

 

Mobil!

„Haram“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

 

Veranstaltungskategorie
Erzähltheater von Ad de Bont, aus dem Niederländischen von Barbara Buri

Altersempfehlung
13+ (7. - 13. Klasse)

Dauer
90 Minuten

Mit
Janosch Fries
Helene Schmitt
Michael Schröder

Inszenierung
Kristo Šagor
Bühne & Kostüm
Christl Wein
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Aufführungsrechte
Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Premiere Theater mobil
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Fake it till you make it

Fake it 1
Fake it 2
Fake it 4
Fake it 6
Fake it 7
Fake it 9
Fake it 5

Vor der Kamera sieht die Welt doch anders aus als dahinter. Aber wer wäre nicht gerne berühmt? Wir drehen in dieser Inszenierung ein Musikvideo live. Die Bühne wird zum Studio, die Zuschauer zu Voyeuren. In Zeiten von Fake News und gezielter medialer Manipulation stellen wir uns die Frage, wem wir die MACHT über die Geschichten geben, die wir glauben wollen.

Stephanie van Batum studierte in Groningen Kunst, Kultur und Medien, in Amsterdam Theaterwissenschaft und schloss ein Regiestudium an der Otto-Falkenberg-Schule ab. Ihr Abschlussprojekt „Don’t Worry Be Yoncé“ kam im Mai 2017 an den Münchner Kammerspielen heraus und war 2018 zu radikal jung – Das Festival für junge Regie im Münchner Volkstheater eingeladen. Florian Schaumberger studierte an der Akademie der Bildenden Künste München erst in der Medienklasse, dann Bühnen- und Kostümbild. Außer in München arbeitet er auch in Wien, Bochum und Darmstadt.

 

Pressestimmen:
„Stephanie van Batum und Florian Schaumberger führen an der Schauburg München in „Fake it till you make it“ beeindruckend vor, welche Auswirkungen es hat, wenn ein Körper nur an Außenbildern orientiert wird. […] Was die Inszenierung eindrücklich beschreibt, ist die Sexualisierung von Körpern. Hierfür findet die Regie genaue Bilder, wie in dem Spiel mit einem Lolli, der immer größere Ausmaße annimmt, bis eine Polestange daraus geworden ist, an der Kendi nach einem Training lasziv turnen darf. Auch die Entscheidung, die Personen außerhalb des Film-Settings auf den beiden Leinwänden rechts und links agieren zu lassen, zeigt Wirkung, weil damit deren manipulative Charaktermasken deutlich herausgehoben werden." (Die Deutsche Bühne)

"Die Optimierungsmaschinerie ist scharfsinnig seziert, choreografisch präzise und unterhaltend in Szene gesetzt; sie steckt voll abstruser Komik und ist dennoch erschrecken mit anzusehen." (Süddeutsche Zeitung)

„Die Schauburg ermöglicht ihrem jungen Publikum mit dieser „erhellenden Show“ einen bitterbösen Blick hinter die Kulissen der digitalen Oberfläche des Alltags in den Sozialen Netzwerken. Und das hervorragende Ensemble reißt der makellosen Fassade des hübschen Gesichts von Kendi gnadenlos die Maske herunter, um es als verzerrte Fratze zu entlarven. Absolut verdienter, begeisterter Applaus.“ (Münchner Merkur)

„Dabei wird der Mix aus den vorproduzierten Statements, live gespielten Szenen im Filmstudio und erste Blicke auf den halb fertigen Spot zu einem sich allmählich zuziehenden Netz, das Stephanie van Batum und Florian Schaumberger über die durchinszenierte Realität eines Mädchens werfen und auch zu der „erhellenden Show“, die die beiden versprechen. […] Das gesamte Team zeigt in jedem Fall enormes Talent, denn sowohl der Song, der hier bebildert werden soll, als auch die rasant geschnittenen Sequenzen des Videos sind hoch professionell gestaltet und die mitunter artistischen Choreografien sind hinreißend.“ (Abendzeitung)

Veranstaltungskategorie
Die erhellende Show von Stephanie van Batum und Florian Schaumberger
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
13+ (ab 7. Klasse)

Dauer
90 Minuten

Mit
David Benito Garcia
Janosch Fries
Simone Oswald
Helene Schmitt
Michael Schröder

Konzept & Inszenierung
Stephanie van Batum
Florian Schaumberger
Video & Bühne
Florian Schaumberger
Kostüme
Bettina Kirmair
Beats
Jonas Braun
Songwriting
Nalan Karacagil
Dramaturgie
Katharina Mayrhofer
Theaterpädagogik
Till Rölle
Fotos
Judith Buss

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Ich hab noch nie

ich hab noch nie 9
ich hab noch nie 4
ich hab noch nie 3
zitat
ich hab noch nie 5
ich hab noch nie 1
ich hab noch nie 7

Fünf Jugendliche verbringen den Samstagabend gemeinsam mit Vorglühen, Feiern und Nachglühen. Wie immer fließt viel Alkohol. Am Montagmorgen gibt es eine Anzeige wegen Vergewaltigung in diesem Kreis.

Wer erinnert sich an was aus dieser Nacht zwischen Trinkspielrunden und Vergessen? Die Dramaturgie des Stückes baut auf Spielrunden wie denen der Trinkspiele „Ring of Fire“ und „Ich hab noch nie“. Runde um Runde versuchen die fünf Figuren der Wahrheit dieser Nacht auf die Spur zu kommen und das Undenkbare zu Begreifen. Doch jede ihrer Perspektiven bleibt subjektiv und selektiv. Im Zuge der Me-Too-Debatte ist schon viel über die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Übergriffen, Alltags-Sexismus und Machtmissbrauch gesprochen worden, aber das Ringen um die Annäherung der Perspektiven ist immer wieder so verletzend wie die Erinnerung trügerisch.

Nelly Winterhalder, geboren in Südbaden, lebt seit 2006 in Norwegen. Sie schrieb das Stück 2013 für Rommen scene in Oslo. Die Deutschsprachige Erstaufführung übernimmt Katharina Mayrhofer, Regie-Absolventin der Otto Falkenberg Schule und Regieassistentin der Schauburg. Im Repertoire der Schauburg ist bereits ihre Inszenierung „Unterm Kindergarten“ zu sehen.

Veranstaltungskategorie
Von Nelly Winterhalder
Deutschsprachige Erstaufführung
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
14+ (9. bis 13. Klasse)

Dauer:
70 Minuten

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
Helene Schmitt
Michael Schröder
Nele Sommer

Inszenierung
Katharina Mayrhofer
Bühne
Fiona von Bose
Kostüme
Fiona von Bose
Florian Buder
Dramaturgie
Anne Richter
Musik & Sounddesign:
Hardy Punzel
Theaterpädagogik
Till Rölle
Fotos
Cordula Treml

 

Deutschsprachige Erstaufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Treffpunkt im <s>Unendlichen</s>

png
See you

Klaus Mann hat dem Lebensgefühl der Lost Generation 1931 in seinem Roman ,,Treffpunkt im Unendlichen“ annähernd satirischen Ausdruck verliehen. Die Kritik junger Menschen an der ungerechten Verteilung der Güter, ihre Suche, Sexualität, Drogenerlebnisse schildert er ebenso wie die Versuche, ein Gefühl der Sinnlosigkeit des Daseins entgegenzusetzen.

Wie lesen Münchner Jugendliche nach 18 Monaten strengster Regelungen diesen Roman und was haben sie zu sagen, jetzt, wenn sie endlich wieder die Bühne betreten dürfen? Das Team um Ulrike Günther, zuletzt verantwortlich für „Corpus Delicti“ und „Ein deutsches Mädchen“, erarbeitet über 10 Monate gemeinsam mit den darstellenden Jugendlichen eine energiegeladene, entschiedene Stellungnahme zum Freiheitswillen der jungen Generation.

Veranstaltungskategorie
Münchner Jugendliche feat. Klaus Manns Roman
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
7. bis 13. Klasse

Inszenierung:
Ulrike Günther
Bühne:
Andreas A. Straßer
Kostüme:
Annika Lohmann
Musik:
Christian Decker
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Till Rölle
 

Lab goes Große Burg
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Die Verwandlung

Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Die Verwandlung © Cordula Treml
Pressestimmen

„In der Schauburg macht Regisseur Jan Friedrich aus Kafkas „Die Verwandlung“ einen starken Theaterabend,[…] der Kafkas Verstörungskraft verlustfrei und mit bedrängender Intensität in Bilder und Klänge transformiert. [...] Das Ensemble singt live traumhaft, beziehungsweise alptraumhaft schön in herzzerreißenden Arrangements“ (Abendzeitung)

„Diese „Verwandlung“ ist eine großartige Ensembleleistung, eine Parabel vom Anderssein, von Hilflosigkeit und der Abhängigkeit vom Wohlwollen anderer. Sie stellt Fragen nach den Grenzen des Menschseins, schöpft alle Mittel des Theaters aus und setzt sie zu einem überwältigenden Ganzen zusammen. Sie ist spielerisch, musikalisch, mutig, bildstark, beklemmend und anrührend. Man könnte glatt sagen: kafkaesk." (Münchner Feuilleton)

Franz Kafkas Erzählung von 1912 gehört unbestritten in den Kanon der Weltliteratur: Zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt, erwacht Gregor Samsa eines Morgens. Bei vollem Bewusstsein ist er zu keiner Kommunikation mit seinem sozialen Umfeld mehr in der Lage und kann seine Funktionen im System „Familie“ nicht mehr erfüllen. Nutzlos geworden lässt ihn bald seine gesamte Familie fallen, bis er schließlich zur einzigen Last geworden zu Grunde geht. Währenddessen verwandelt sich seine Schwester Greta Samsa vom hübschen Mädchen in eine junge Frau, auf der nun alle Hoffnungen der Eltern ruhen.

Regisseur und Autor Jan Friedrich stellt sich in der Münchner Bühnenfassung die Frage, für welche Formen der sozialen Isolierung das „ungeheure Ungeziefer“ heute stehen kann. Assoziativ umkreist er Möglichkeiten wie abrupte Krankheit und Arbeitsunfähigkeit, bis hin zu bewussteren Formen des sozialen Rückzugs wie Hikkikomori - und entlarvt damit Gregors Familie als das eigentlich parasitäre System. Bildmächtig und vielschichtig stellt Jan Friedrich mit dem gesamten Schauburg-Ensemble die Frage nach der Macht von Systemen auf den Einzelnen und der Macht des Einzelnen auf das System.

Veranstaltungskategorie
Theater nach Franz Kafka

Altersempfehlung
15+ (10. - 13. Klasse)

Dauer
2h 50 Minuten inkl. Pause

Mit
Janosch Fries
Simone Oswald
Michael Schröder
Helene Schmitt
David Benito Garcia
Anne Bontemps
Lucia Schierenbeck

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühnenbild
Robert Kraatz
Kostüme
Jan Friedrich
Musik
Felix Rösch
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Corpus Delicti

Corpus Delicti 1
Corpus Delicti 2
Corpus Delicti 3
Corpus Delicti 4
Corpus Delicti 5
Zitat Corpus Delicti
Pressestimmen

Starker Beifall, der etwas von der Spannung im Publikum verrät, das schließlich das eigene argumentative Versagen im Angesicht der blendenden Logik von Kramer schmerzlich zu spüren bekam.
(Die Deutsche Bühne)

Regisseurin Ulrike Günther, die Juli Zehs Roman nun auf die Bühne der Münchner Schauburg gebracht hat, illustrierte diesen Science-Fiction-Thriller […] mit für die Zielgruppe der Jugendlichen ab 15 Jahren emotional stark berührende Szenen. [...] Zum Ereignis wird diese Neuinszenierung freilich wegen der großartigen schauspielerischen Leistungen von Lucia Schierenbeck als Mia und Nele Sommer als Mias Gefährtin und Unterstützerin, zwei Figuren mit denen sich die Jugendliche voll identifizieren können.
(Donaukurier Ingolstadt)

Das umfängliche Stück […] bietet aber seinem Zielpublikum ab 15 in zweieinhalb Stunden reichlich Diskussionsstoff über die staatliche Kontrolle, öffentliche Moral und individuelle Freiheit.
(Münchner Abendzeitung)

 

 

Deutschland im Jahr 2057. Der gesunde Menschenverstand hat gesiegt. Genforschung, medizinische Früherkennung, strenge Hygienegesetze verhindern sogar den Ausbruch von Erkältungen. Die junge Biologin Mia Holl war bis vor kurzem durchaus Befürworterin des Systems, das die Bürger vor körperlichem Leid bewahrt. Doch seit ihr Bruder Moritz mit Hilfe eines DNA-Tests des Mordes an einer Frau überführt wurde und sich im Gefängnis umgebracht hat, ist Mia aus der Bahn geworfen. Sie reicht ihre Ernährungsberichte nicht mehr ein, raucht gar eine Zigarette und der Zweifel an Moritz‘ Schuld wächst. Zählen Gefühle wie Trauer gar nicht mehr? Hat die Liebe keine Macht mehr? Die Justiz nimmt sie ins Visier, denn Mias Verhalten stellt die Grundlage des Staates, „die Methode“, in Frage. Ihr schärfster Gegner ist der Journalist Heinrich Kramer, dessen Buch "Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitimation" ein Schlüsselwerk der herrschenden Lehre ist. Mia wird zum Spielball eines Schauprozesses.

 

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, ist promovierte Juristin und schloss ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig ab. Sie schreibt Theaterstücke und Romane ebenso wie Essays und journalistische Artikel. Als Autorin wurde sie zahlreich ausgezeichnet, so 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis und 2013 mit dem Thomas-Mann-Preis. Seit 2019 ist sie auch als  Verfassungsrichterin in Brandenburg tätig.

WOW!

Für „Corpus Delicti“ erhielt sie 2008 den Jürgen-Bansemer-und-Ute-Nyssen-Dramatikerpreis.

Veranstaltungskategorie
Ein Drama von Juli Zeh
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
15+ (10. - 13. Klasse)

Dauer
2 Stunden

Mit
Julia Schmalbrock
David Benito Garcia
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
Nele Sommer

Inszenierung 
Ulrike Günther
Bühne 
Andreas A. Straßer
Kostüme
Annika Lohmann
Musik
Christian Decker
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos

Aufführungsrechte
Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Fotos
(c) Judith Buss
 

 

 

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus