Anziehsachen

Anziehsachen

Ein Mann und eine Frau. Ein Plattenspieler. Eine große Tüte, aus der wunderbare Stoffe quellen. Eine Wäscheleine. Mehr braucht es nicht für dieses Stück, das die Allerkleinsten sanft mit der Kunstform Theater bekannt macht. Dabei passiert so allerlei: Zwei sehr unterschiedliche Menschen versuchen zusammenzupassen, sie testen ihre Grenzen, sie wagen sich immer weiter vor. Sie singen gemeinsam, sie tanzen und sie necken sich. Mit all ihren Sinnen und all ihren Anziehsachen probieren sie einander aus und entdecken die Welt.

Veranstaltungskategorie
Theaterhaus Ensemble (Frankfurt a. M.)
Schauspiel mit Gesang und ohne viele Worte
Veranstaltungsort

Dauer
35 Minuten

Preise
10 / 7 / 6 Euro

Tickets
089 233 371 55
kasse.schauburg@muenchen.de

Spiel & Gesang
Susanne Schyns
Michael Meyer
Regie & Bühne
Melanie Florschütz
Michael Döhnert
Stückentwicklung
Team
Musik
Henry Purcell
Michael Döhnert
Korrepetition
Amy Leverenz
Kostüme
Kerstin Laackmann
Technik
Daniel Maier
Dramaturgie
Susanne Freiling

KUCKUCK - Theaterfestival für Anfänge(r)
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Kish Kush

kish kush
kish kush

Wie viele Sprachen gibt es? Ist derjenige, der anders redet, anders als ich? Wie seltsam ist der Fremde? Was mag er? Wie denkt er? Was kann ich mit ihm machen? Zwei Menschen befinden sich in einem Raum, getrennt durch eine Wand aus Papier: Sie sprechen verschiedene Sprachen und haben unterschiedliche Charaktere. Durch Klänge, Schatten und Objekte treten sich die beiden gegenüber und überwinden langsam alle Schwierigkeiten. „Kish Kush“ erzählt eine humorvolle und poetische Geschichte über das Schweigen, über Unverständnis und Beziehungsschwierigkeiten. Aber auch darüber, wie man lernen kann, diese Unterschiede zu respektieren
und zu akzeptieren.

Veranstaltungskategorie
Teatro Distinto (Italien)
Spuren einer Begegnung
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 50 Min

Preise
10 / 7 / 6 Euro

Tickets
089 233 371 55
kasse.schauburg@muenchen.de

Spiel
Andrea Polia / Giuseppe Palasciano
Regie
Daniel Gol

KUCKUCK - Theaterfestival für Anfänge(r)
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Theater Marabu (D): Der Bär, der nicht da war

Think Big 6 Der Bär, der nicht da war (c) Ursula Kaufmann
Think Big 6 Der Bär, der nicht da war (c) Ursula Kaufmann
Think Big 6 Der Bär, der nicht da war (c) Ursula Kaufmann

Es war einmal ein Juckreiz. Der kratzt sich und ist plötzlich: ein Bär, der vorher nicht da war. Der Bär findet einen Zettel, auf dem steht: „Bist du ich?” „Gute Frage”, denkt er und macht sich auf den Weg, es herauszufinden. Auf seiner Suche begegnet er dem bequemen Bergrind, dem saumseligen Salamander und dem vorletzten Vorzeige-Pinguin, lauscht seiner eigenen Stille und folgt ihrem Klang, erfreut sich an Blumen und schönen Gedanken, verirrt sich mit dem trägen Schildkröten-Taxi und findet schließlich und zu seiner großen Freude – sich selbst. „Der Bär, der nicht da war” erzählt lustvoll und philosophisch von der Suche nach der eigenen Identität und der Freude an der (Selbst-)Erkenntnis und ermutigt dazu, der Welt offen, neugierig und gelassen zu begegnen.

Das Theater Marabu, 1993 von Tina Jücker und Claus Overkamp gegründet, ist ein professionelles freies Theater für junges Publikum mit eigener Spielstätte in dem Kulturzentrum „Brotfabrik” in Bonn. Neben ästhetisch außergewöhnlichen und anspruchsvollen Produktionen für junges Publikum bilden Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen sowie die künstlerische Nachwuchsförderung Schwerpunkte der Arbeit.

Koproduktion 
Theater Marabu, Beethovenfest Bonn und Junges Nationaltheater Mannheim in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.

www.theater-marabu.de

 

Danke!

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

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Veranstaltungskategorie
Musiktheater-Uraufführung nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Oren Lavie
Veranstaltungsort

Termine THINK BIG! #6
Samstag 21.7., 16:00 Uhr
Sonntag 22.7., 11:00 Uhr

Dauer
ca. 40 Minuten

Autor
Oren Lavie

Übersetzung
Harry Rowohlt

Komposition
Markus Reyhani

Regie
Claus Overkamp

Performance/Musik
Tina Jücker,
Bene Neustein,
Faris Yüzbasioglu/
Tobias Gubesch (Klarinette),
Daniel Staravoitau (Fagott)

Ausstattung
Regina Rösing

Video
Norman Grotegut

Musik- & Theaterpädagogik
Melina Delpho,
Marion Dietrich,
Corinna Vogel

Fotos (c) Ursula Kaufmann

Aufführung im Rahmen von THINK BIG!#6
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A

Foto Skappa

Eine Kunstinstallation erwacht zum Leben und erzählt vom Paradies – und der Vertreibung daraus.

Das Publikum wird eingeladen, eine Ausstellung über das Paradies zu besuchen. Zwischen den Ausstellungsstelen mit alten Landkarten und kleinen Objekten, die die Zuschauer besichtigen können, erscheint ein Putzmann. Im Lauf seines Rundganges, einem Crescendo von Zusammenbrüchen, Erschütterungen und Explosionen, werden wir hilflose Zeugen der Zerstörung dieses Paradieses – oder seiner Verwandlung? Ein Meer aus Sand erscheint, gesunkene Schiffe, ein Haus fliegt davon. Mit den Überresten der Ausstellung und der Hilfe der Zuschauer lässt der ungeschickte Putzmann eine neue Welt entstehen...

Veranstaltungskategorie
im Rahmen des Internationalen Figurentheaterfestivals 2018
Skappa! & associés (FR)
Veranstaltungsort

Dauer
55 Minuten

Sprache
mit wenig französischem Text
mit deutscher Übersetzung

Spiel
Paolo Cardona
Fabrizio Cenci
Stück
Paolo Cardona
Catherine Poher
Olivier Guillemain
Nicolas Le Bodic
Adrien Merer
Fabrizio Cenci
Thérèse Angebault
Künstlerische Mitarbeit
Isabelle Hervouët

Preiskategorie
A / D

Internationales Figurentheaterfestival „mit:gefühl"
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An der Arche um Acht

Zitat An der Arche um Acht

An der Arche um Acht – so lautet die Verabredung der zwei Pinguine mit der Taube, denn sie gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Aber sie können doch unmöglich ihren Freund, den dritten Pinguin allein im Regen stehen lassen. Eine rettende Idee muss her…
In diesem Klassiker der Dramatik für junges Publikum schildert Ulrich Hub mit Leichtigkeit und Witz die Sintflut. Drei Pinguine begeben sich mit großer Naivität auf die Suche nach Gott und befragen seine Allmacht. Wie alle guten, gescheiten Komödien nimmt diese die Fragen sehr ernst.

Theo Fransz und Mareile Krettek haben sich mit „Gips oder Wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte“ in der Schauburg vorgestellt. Gemeinsam bringen sie nun die Arche Noah zum Schwimmen.
 

WOW!

Das Kinderstück von Ulrich Hub wurde 2006 mit dem Deutscher Kindertheaterpreis ausgezeichnet.

Veranstaltungskategorie
Kinderstück von Ulrich Hub
Veranstaltungsort

Inszenierung 
Theo Fransz
Bühne & Kostüm 
Mareile Krettek
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos

Premiere
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Peter und der Wolf

Pressefoto Peter und der Wolf _1 (c) Judith Buss
Pressefoto Peter und der Wolf _2 (c) Judith Buss
Pressefoto Peter und der Wolf _3 (c) Judith Buss
Pressefoto Peter und der Wolf _4 (c) Judith Buss
Pressefoto Peter und der Wolf _5 (c) Judith Buss
Pressestimmen

„Alles wirkt sehr gut eingespielt, präzise gesetzt, für Kinder nachvollziehbar und für alle Altersklassen unterhaltsam. […] Es ist schon mal schön anzuhören, wie das Münchner Holzbläserquintett die Musik von Reyhani, mit einem gehörigen, aber entschlackten Schuss Prokofjew, zum Klingen bringt. […] Dazu der filigrane Gesang von Sopranisten Eva Bauchmüller – sie ist die weihnachtsengelhafte Begleiterin von Anne Bontemps, die einen entschlossenen robusten Peter gibt.[...] Für die Fantasie braucht es kein Brimborium: Die Darsteller erzählen viel mit wenigen Mitteln und durchsppielen mit den Holzbläsern Emotionen von der Angst bis zur Freude. […] Da haben alle einen Spaß am Grusel.“
(Abendzeitung, Dezember 2017)

„Dieses Springen zwischen den Rollen, hinein ins Stück und wieder hinaus, ist ein Coup, der Regisseur Thomas Hollaender bei seiner Neuversion des Kinderklassikers, [...] besonders gut gelungen [ist]. […] Auch das hervorragende Münchner Holzbläserquintett macht begeistert mit. Mal sind einzelne Musiker Katze oder Vogel, mal Jäger oder eben sie selbst, mal spielen sie die altbekannten Melodien, mal neu dazukomponierte Elemente von Markus Reyhani.[...] Der [Wald] ist von der für die Ausstattung verantwortlichen Janina Mendroch so bezaubernd dargestellt, dass die Fantasie der Zuschauer von ganz alleine blüht. Schlichte Holzhocker mit hohen Rückenlehnen stellen die Baumstämme dar, durch die Peter und seine Ente (David Benito Garcia) mit grenzenloser Spielfreude spazieren.“
(Münchner Merkur, Dezember 2017)

Peter langweilt sich und so öffnet er eines Morgens trotz der Warnung seines Großvaters die Gartentür, um hinaus in den Wald zu gehen. Katze schleicht herum, Peter trifft seine Freunde Ente und Vogel. Die Freunde necken und zanken sich, sind unerschrocken, und halten zusammen, wenn es darauf ankommt. Plötzlich – ein geheimnisvoller Klang aus dem Wald: Grau und hungrig kommt Wolf. Eine musikalische Jagd setzt ein, Wolf hat Ente verschlungen. Doch Vorsicht, noch ist Wolf nicht satt! 

Die Geschichte von Mut und Abenteuer hat Markus Reyhani neu vertont. Die bekannten Melodien von Sergej Prokofjew werden aufgegriffen, fantasievoll verwandelt und mit neuen Klängen verbunden. Thomas Hollaender hat einen dramatischen Text geschrieben und bringt mit zwei Schauspielern, einer Sängerin und fünf Instrumentalisten Peters Jagd nach dem Wolf als spannendes und nervenaufreibendes Spiel auf die Bühne.

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Vielleicht kommt der Wolf ja wirklich.

von Thomas Hollaender (Text) und Markus Reyhani (Musik) nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew
Veranstaltungsort

Mit
Eva Bauchmüller
David Benito Garcia
Anne Bontemps
Münchner Holzbläserquintett

Musikalische Leitung
Johannes Gaudet
Inszenierung
Thomas Hollaender
Komposition
Markus Reyhani
Bühne & Kostüm
Janina Mendroch
Dramaturgie & Theaterpädagogik
Anna Grüssinger

Dauer
60 Minuten

Fotos
(c) Judith Buss

Premiere
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"Ungerecht? Echt!"

Ist es gerecht, wenn du nicht mitspielen darfst? Ist es gerecht, dass man unter 18 Jahren noch nicht wählen darf? Ist es gerecht, dass Menschen anderer Abstammung diskriminiert werden? Ist es gerecht, wenn die Lehrerin den Flüsterton haben will und sich andere Kinder nicht daran halten? Ist es gerecht, dass es Leute gibt, die kein Geld haben, und Leute, die richtig viel Geld haben? Ist es gerecht, dass es Mädchen- und Jungs-Farben gibt?

Diese und andere Fragen zum Thema (Un-)Gerechtigkeit stellten sich 13 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren während der gemeinsamen Probenzeit über ein dreiviertel Jahr. Entstanden ist eine biografische Theaterarbeit für alle ab 7 Jahren.

Veranstaltungskategorie
Junior Ensemble
Von Un- und Gerechtigkeiten
Veranstaltungsort

Mit
Tessa Cozoris
Maria Dimeris
Greta Häusler
Emilia Hüppe,
Rebecca Klein
Josefine Köhler
Lejla Omerovic
Freda Pawelek,
Emil Pfeil
Karla Sommer
Marlene Theobald
Carl von der Recke
Johanna Weißert

Inszenierung
Anna Grüssinger &
Josefine Rausch
Musikalische Einstudierung
Till Rölle
Kostüm
Petra Vaskova

LAB-Präsentation
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Machtspiele (AT)

Drei Aufgaben muss ein Märchenheld bestehen, bevor er die Prinzessin erobert hat. Wer drei Mal sitzen bleibt, muss die Schule verlassen. Wer drei Mal durch eine Prüfung fällt, wird exmatrikuliert. Dreiecksbeziehungen sind bekanntlich auch nicht rosig. Doch sind drei wirklich immer eine*r zu viel? Oder sind drei auch der Beginn einer guten Gruppe? Was passiert, wenn zwei Puppenspieler*innen auf eine Schauspielerin treffen? Was, wenn zwei Frauen auf einen Mann treffen? Dreierkonstellationen bringen Figuren in spannende Schwingungen und verrückte Situationen.

Ariel Doron, Puppenspieler und -regisseur aus Tel Aviv, wird mit dem Ensemble alle Spielzüge mit Dreien erproben und verrückte Machtgefüge überprüfen. Als Regisseur stellte er sich an der Schauburg mit der Uraufführung „Tür zu“ vor. Mit seinen eigenen Inszenierungen wie „Plastic Heros“ tourt er auch als Spieler auf der ganzen Welt.

Veranstaltungskategorie
Eine Ensembleproduktion
Veranstaltungsort

Inszenierung
Ariel Doron
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Till Rölle

Premiere
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Ich lieb dich

Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Ich lieb dich (c) Fabian Frinzel
Pressestimmen

„Die Zuschauer sind auf beiden Seiten der Bühne ganz nah dran am Geschehen, das irgendwo zwischen Himmel und Erde, Fantasie und Realität spielt und nicht erklär-, sondern nur erfahrbar ist. Ganz wie die Liebe! [...] Das Stück des mehrfach prämierten Autors ist als Auftragswerk für die Schauburg entstanden und webt ein hochkomplexes Gespinst rund um das höchste und unzuverlässigste aller Gefühle.“
(Süddeutsche Zeitung, Februar 2018)

„Das Stück von der Länge einer Schulstunde ist zwar nur für zwei Personen, aber es ist voll von lebensprallen Figuren, die von Anne Bontemps und David Benito Garcia mit viel Liebe, könnte man sagen, gespielt werden."
(Abendzeitung, Februar 2018)

„Der Zuschauerraum: geteilt in Sitzmöglichkeiten links und rechts seitlich, mittendrin die Bühnenkonstruktion, ein Gerüst mit einer Schaukel. Ein Instrumentarium, das die beiden Darsteller vollkommen ausnutzen und auskosten. Anne Bontemps als Lia und David Benito Garcia als Julian harmonieren dabei als Duo nicht nur wunderbar, sie stürzen sich in Windeseile von einer Rolle in die nächste, [...] immer mit immenser Leidenschaft, was sofort vom Lachen der Kids gewürdigt wird. [...] Liebe- das Thema ist komplex, allumfassend, riesengroß und letztendlich einfach nicht erklärbar, umso ambitionierter, dass sich Kristo Šagor im Auftrag des Theaters an dieses Thematik gewagt und ein Stück für zwei Personen geschrieben hat, das 50 Minuten lang jede Kleinigkeit und Besonderheit beleuchtet. [...] Das ist auch Regisseurin Ulrike Günther klar, die in ihrer Inszenierung dabei überhaupt gar nicht erst ein mal versucht, den Kindern eine perfekte finale Antwort zu geben, sondern mit Geschwindigkeit und Verspieltheit arbeitet, um federleicht die Grundzüge von Liebe zu hinterfragen und zu verstehen.“
(Kultur in München, Februar 2018)

Was ist Liebe? Dieser einfachen und zugleich großen Frage will „Ich lieb dich” nachgehen. Ein Junge und ein Mädchen befragen das Thema. Was macht Liebe aus? Einander ähnlich genug sein und zugleich verschieden genug. Einander Freiheit und Sicherheit zugleich geben. Nicht aufhören, über den anderen zu staunen und vom anderen zu lernen. Gemeinsame Ziele haben und Probleme angehen. Zusammen lachen können. Die beiden wechseln von Konstellation zu Konstellation. Sie beobachten die Liebe von Menschen, die sie kennen. Denken sich aus, wie es wäre, jemand anders zu sein. Wie lieben sich Geschwister? Wie lieben sich Freunde? Eltern und Kind, Kind und Haustier - und: Wie lieben sich Lebenspartner? Während die beiden von Spiel zu Spiel wechseln, gewinnt ihre eigentliche Beziehung immer mehr Konturen. Kristo Šagor ist ein viel gespielter Autor und Regisseur vor allem für das junge Publikum. Seine Theaterstücke wurden vielfach nominiert und prämiert. Er wurde für „Törleß” am Jungen Schauspiel Hamburg mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2007 in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater” ausgezeichnet. Mit „Patricks Trick” gewann er 2014 den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis und war für den Deutschen Kindertheaterpreis und den „KinderStücke„-Preis 2015 im Rahmen der Mülheimer Theatertage nominiert. Zuletzt inszenierte er u. a. am Deutschen Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Theater Bonn, JES - Junges Ensemble Stuttgart und am Jungen Nationaltheater Mannheim. 

Wow!

Kristo Šagor hat für "Ich lieb dich" den KinderStücke2019-Preis bei den Mülheimer Theatertagen gewonnen.

Danke!

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater”, ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert worden.

 

Veranstaltungskategorie
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Angst? Wovor?

von Kristo Šagor
Eine Auftragsarbeit für die Schauburg
Veranstaltungsort

Dauer
ca. 50 Minuten

Mit
David Benito Garcia
Anne Bontemps

Inszenierung
Ulrike Günther
Bühne & Kostüm
Andreas A. Strasser
Musikalische Mitarbeit
Till Rölle
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Fotos (c) Fabian Frinzel

Uraufführung
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Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin

Zitat Zinnsoldat und Papiertänzerin

Halb verbrannt sind sie, verdreckt und erschöpft. Doch der einbeinige Soldat und die Tänzerin leben, und das ist ein Wunder nach all den Gefahren. Dabei fing alles so schön an, als sie sich auf dem Fensterbrett im Kinderzimmer ineinander verliebten. Doch dann wirbelte ein kräftiger Windstoß die papierene Tänzerin in die Luft und fegte den Soldaten in die Tiefe. Sie konnten nichts dagegen tun, denn sie waren ja nur Spielzeuge: machtlos, hilflos und hoffnungslos, auf zwei Reisen ins Ungewisse in einer ichbezogenen Welt. Bis sie sich auf einmal wieder gegenüberstanden.

Nicht nur der Zinnsoldat, auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. In Zeiten des zunehmenden Hasses und der Abgrenzung Andersgesinnter fordert dieser poetische Reisebericht zweier Spielzeuge berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.

Roland Schimmelpfennig ist einer der führenden deutschen Dramatiker. Seine Stücke wurden in 40 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. Mit "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" legt er sein zweites Kinderstück vor. 

Veranstaltungskategorie
Von Roland Schimmelpfennig frei nach Hans Christian Andersen
Veranstaltungsort

Inszenierung
Andrea Gronemeyer
Bühne & Kostüm 
Mareile Krettek
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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