ICH WILL ABER!
Miriam Tscholl
Bei „Ich will aber!“ trifft das Publikum auf drei Schauspieler*innen, die jeweils etwas anderes erzählen möchten. Zur Wahl stehen eine Detektiv- eine Fantasy- und eine Heldengeschichte. Es kann aber nur eine gespielt werden – wie kann es gelingen, eine gemeinsame Entscheidung zu treffen? Vor allem, wenn nicht die Person mit der größten Klappe bestimmen soll?
Das alles ist schon im Spiel eine echte Herausforderung. Was aber, wenn aus Spiel Ernst wird? Und es plötzlich gilt: in echt!
„Ich will aber!“ fordert das Publikum aktiv heraus, Mitbestimmung zu erproben und sich selbst im Prozess der Entscheidung zu reflektieren. Leichtfüßig und unterhaltsam wird so die Idee der Demokratie unter die Lupe genommen und überprüft. Die Regisseurin Miriam Tscholl bringt für „Ich will aber!“ ihre reiche Erfahrung mit partizipativen Inszenierungen zum ersten Mal an der Schauburg für Kinder ein.
MIT
Simone Oswald
Hardy Punzel
Sibel Polat
Inszenierung
Miriam Tscholl
Bühne & Video
Ayşe Gülsüm Özel
Kostüm
Sabine Hilscher
Musik
Michael Emanuel Bauer
Dramaturgie
Xenia Bühler
Theaterpädagogik
Till Rölle
Rund um den Besuch
HipHop & Songwriting Workshop mit Kokonelle
Rap & Learn: Dieser Workshop vermittelt die Geschichte und Wurzeln des Hip-Hop und beleuchtet seine Bedeutung als kulturelle Bewegung und Ausdrucksform. Im Fokus stehen Songwriting und Rap-Techniken – die Teilnehmenden entwickeln eigene Texte und entdecken ihre kreative Stimme. Mit Methoden aus der Hip-Hop-Pädagogik werden gemeinsam Kreativität, Selbstbewusstsein und Community gefördert.
Anmeldung
schauburg.lab@muenchen.de
Kosten
Bezahle, was du kannst
Kokonelle + DJ ROPA Konzert am 11. Juli am Elisabethplatz
Reisen Rasen Rappen 8-18 Jahre
Ein Tanz-, Theater- & Musikprojekt für alle von 8-18 aus dem Hasenbergl
50 Kinder und Jugendliche reisen, rasen und rappen durchs Hasenbergl auf der Suche nach dem Oktoberfest. Und nehmen das Publikum mit. Auf dem Weg liegt nicht nur der Zauberwald mit seinen freundlichen und unliebsamen Bewohner*innen. Zu entdecken sind Prinzessinnen, rollende Akrobaten, die Band Sea Ocean und einiges mehr ...
Aufführungen
Premiere am 7. Juni 2019, 17:30 Uhr
Weitere Aufführungen am 8. und 9. Juni 2019, 17:30 Uhr
Startpunkt des Stationentheaters ist vor dem Kinder- und Jugendzentrum "Der Club" in der Wintersteinstr. 35
Eintritt frei
Künstlerische Leitung
Marcua Grassl, Karnik Gregorian, Chris Hohenester, Judith Huber, Marie Jaksch, Annerose Schmidt
Assitenz
Nicole Albrecht, Katharina Johanna Engel, Christina Hinterberger, Sabrina Hodapp, Milena Valesquez, Lois Witte
Konzeption & Projektleitung
Xenia Bühler
Kontakt
schuleundkita.schauburg@muenchen.de
Telefon: 089 233 371 -71
In Kooperation mit

Das Projekt REISEN RASEN RAPPEN wird gefördert durch „Wege ins Theater“, das Projekt der ASSITEJ im Rahmen des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes
Der Wald ist nicht nur groß und gefährlich, hier wohnt auch der berüchtigte „Reuber“. Mitten in der Natur hat sich ein Wissenschaftler von ihm überfallen lassen, um seine Lebensweise zu erkunden. Denn natürlich findest nicht du den Reuber, sondern der Reuber findet dich.
Der Forscher, zwar unerschrocken, aber ungefähr genauso sportlich-aktiv wie ein Sack Schrauben, ist ihm vier Wochen lang quer-wald-ein hinterhergestapft: Wie schmeckt Löwenzahn? Was bedeuten „grüllen“? Und wie befreiend kann das sein?
Das Theater Erlangen hat einen Regionalbus zu einer kleinen, fahrbaren Bühne umgebaut, um insbesondere auch die Menschen zu erreichen, für die der Weg ins Theater keine Selbstverständlichkeit darstellt. Der Theaterbus steuert mit theatralen Projekten unterschiedlichste Orte an, so auch mit „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“.
Das sagt die SÜDWIND-Jury:
Das ist mal ein ebenso außergewöhnlicher wie vielfältig inspirierender Spielort: Das Theater Erlangen bespielt einen Bus und tritt darin Reisen an – wahlweise in die Zukunft oder in das Land der Fantasie. So ergeben sich äußerst innovative Formate, wie etwa die „Reise in den Mittelpunkt des Waldes“, einer bisher unentdeckten Region irgendwo gleich dahinten. Der Bus steht, die Bus-Gäste aber verreisen im Kopf. Magisch und multimedial entführt von einem wuseligen Forschungsreisenden, dürfen sie brüllen, Knoten üben und bekommen eine herrlich schräge Geschichte über einen Räuber und sein höchst sonderbares Dasein serviert. Diese Forschungsreise über Selbst- und Fremdwahrnehmung überzeugte die Jury – ebenso wie die schauspielerische Leistung des Reiseleiters.
Herzlichen Dank an die Bayerische Staatsoper für die Möglichkeit des Spielortes und die großzügige
Unterstützung!
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Spielort:
Theaterbus, Marstallplatz
Mit:
Ralph Jung
Regie und Ausstattung:
Franziska-Theresa Schütz
Dramaturgie:
Linda Best
Dauer:
ca. 65 Minuten
Altersempfehlung:
8 – 11 Jahre
Foto:
Alexandra Lill
Premiere: 08.05.2022, Theater Erlangen
Superposition
Das Doppelspaltexperiment gilt als ein Schlüsselexperimente der Physik. Seit über 200 Jahren zeigt es den Wellen-Teilchen-Dualismus auf. Nicht das Entweder-Oder bestimmt die Wahrnehmung sondern das Sowohl-Als-Auch.
Das Theater-Kollektiv will mit Menschen ab 8 Jahren erforschen, wie weit der physikalische Dualismus des Lichts einen Raum erschaffen kann, der Gleichwertigkeit und Gleichzeitigkeit von Realitäten erlebbar macht. Die Superposition des Sowohl-Als-Auch wird zur Folie für andere parallele Realitäten.
Mit Mehr-Chanel-Kopfhörersystemen wird das Publikum sich frei in verschiedenen Räumen bewegen und sich seine Tonspur frei wählen können.
von und mit Dara Lalo, Jasha Deppe, Seongij Jang und Sascha Hoffmann
Die jungen Künstler*innen sind Absolvent*innen der Otto-Falckenberg-Schule, der HfS Ernst-Busch Berlin und der UdK Berlin.
Ende Juli 2026 werden die vier Vorstellungen im Schauburg Labor die Residenz abschließen.
Die Schauburg Residenz wird gefördert von der Beisheim Stiftung. Sie bietet darstellenden Künstler*innen die Möglichkeit, eine Inszenierung für und mit jungem Publikum im Schauburg Labor zu erarbeiten. Das Besondere an der Schauburg Residenz ist die große Nähe zu der Zielgruppe.
Die Ausschreibung zur 2. Residenz endet Ende Mai 2026.
Schostako Was?
Über ein halbes Jahr haben sich sechs Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren mit Körper, Geist und Stimme der Musik Schostakowitschs hingegeben, haben eigene Bilder und Visionen gesponnen und sie in Szenen und Tanzeinlagen umgewandelt. Gemeinsam mit dem Schauspieler David Benito Garcia, dem Münchner Kammerorchester (MKO) und seinem Dirigenten Clemens Schuldt erobern sie die Bühne des Prinzregententheaters.
Tickets
Tel. 089 461 364 30
ticket@m-k-o.eu
www.muenchenticket.de
Mit
Lilly Dressel
Jonathan Henrich
Jule Janker
Constantin Jenn
Inken Mücke
Ella Raderschall
David Benito Garcia
Regie-Team
Bruno Franceschini
Till Rölle
Clemens Schuldt (MKO)
INSIDEOUT
Wir kommunizieren tagtäglich, nicht nur mit Worten. Manchmal reicht ein einziger Blick oder eine Grimasse, eine Geste oder auch nur ein Laut, um vom Gegenüber verstanden oder missverstanden zu werden. Unsere Körpersprache verrät viel mehr, als wir glauben.
Vier Tänzer*innen versuchen auf unterschiedliche Weise Kontakt aufzunehmen. Im tänzerischen Spiel mit Bühnenobjekten entstehen ständig andere Räume und Situationen, sodass die Tänzer*innen mit immer neuen, sichtbaren und unsichtbaren Grenzen konfrontiert sind. Sie suchen nach Momenten von Austausch, Eigenständigkeit oder Zusammenhalt. Das Publikum ist dabei Teil des Spiels, denn es kann jederzeit auf die räumlichen Veränderungen reagieren.
Für seine Choreografie INSIDEOUT hat sich der Choreograph Wagner Moreira von alltäglichen Bewegungsmustern und Gesten inspirieren lasst. Das Tanzstück des Jungen Theaters Regensburg lädt Kinder und Jugendliche ein, gemeinsam zu erforschen, wie es ist, mal drinnen und mal draußen zu sein.
Das sagt die SÜDWIND-Jury:
Anhand einfachster Spielsituation und in der Handhabung der schlichten Bühnenteile, erproben die Tänzer*innen mal spielerisch, mal spannungsvoll, mal vertraulich oder auch mal machtvoll ihr Verhältnis zu ihren Mittänzer*innen, ebenso wie zu den Zuschauenden. Mit viel Humor und großer Zugänglichkeit werfen sich die Tänzer*innen in die unterschiedlichsten Versuchsanordnungen. Zu diesen werden immer wieder auch die Zuschauenden selbst auf die Bühne geladen und heben so die Grenze zwischen ihnen und den Tänzer*innen auf. Gerade hinsichtlich der Frage nach den Next Stepps des Theaters für junges Publikum, unternehmen der Choreograph Wagner Moreira und seine vier Tänzer*innen mit INSIDEOUT den lustvollen Versuch, in großer Direktheit und fast ausschließlich durch Bewegungen grundsätzliche Fragen der Zugehörigkeit und des Gruppengefüges zu verhandeln.
Spielort:
Therese-Giehse-Halle, Münchner Kammerspiele, Falkenbergstr. 1
Tickets gibt es hier
Tanz:
Vittoria Carpegna, Vincent Wodrich, Momoe Kawamura, Leander Veizi
Inszenierung & Ausstattung:
Wagner Moreira
Choreografie:
Wagner Moreira, Tanzcompany Theater Regensburg
Dramaturgie:
Esther von der Fuhr
Choreograf. Assistenz:
María Bayarri Pérez
Vermittlung & Inspizienz:
Hannah Spielvogel
Dauer:
ca. 60 Minuten
Altersempfehlung:
8+
Fotos:
Tom Neumeier
Premiere: 23.10.2022, Theater Regensburg/Junges Theater
Movement Research
Ein Bewegungsexperiment von Kindern und erwachsenen Profitänzern
Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, sich auf sein Gegenüber einzulassen und den Versuch zu unternehmen, dessen Empfindungen, Emotionen und Gedanken zu verstehen. Wenn eine Weltgesellschaft immer stärker das Errichten sinnbildlicher und bildlicher Mauern verfolgt, gilt es gerade dann, Prozesse der Empathie-Bildung zu beleuchten. Das Experiment des Einfühlens wagen wir mit unserem Movement Research. Im Rahmen der generationsübergreifenden Bewegungsforschung „Mit.Bei.Zu.Einander“ treten Kinder und erwachsene Tänzer in Austausch und Dialog. Möglichkeiten, Chancen und Grenzen des Phänomens der Einfühlung werden auf tänzerisch-performativer Ebene untersucht. Der Fokus liegt auf dem Bewegungsausdruck und physischer Übersetzung von Prozessen von Sich-Identifizieren-Können, Einander- Ergänzen und Miteinander-Auskommen. Auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Ergebnisse aus der Empathie-Forschung sollen sich die erwachsenen Tänzer und die Kinder künstlerisch begegnen. Die künstlerische Leitung stellt für dieses Projekt ein Ensemble aus Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren und erwachsenen Profis zusammen. Die Ergebnisse des Movement Research werden im Rahmen einer Werkschau präsentiert. Bei Interesse zur Teilnahme an diesem Projekt merken wir dich gerne vor. Bewegungsfreude, Durchhaltevermögen und Bereitschaft für intensive Proben sind gefragt.
Alter
8+
Künstlerische Leitung
Anna Grüssinger & Josefine Rausch
Werkschau
So, 8. April 2018, 11:00 Uhr, LAB
Anmeldung zur Werkschau bis 4. April 2018 (begrenztes Platzkontingent)
kasse.schauburg@muenchen.de / Te. 089 233 371 -55
The Burg I & II
Es ist Donnerstagnachmittag, die Tür geht auf. Johannis & Mattis sind mal wieder die Ersten im Raum für ungezähmte Kreativität – im SCHAUBURG LAB. Erstmal Smartphone einstöpseln, Musik an und Instrumente aufbauen: Schlagzeug, Gitarre, Bass, Tasten und Mikrophone für Gesang. Inzwischen ist die Band vollzählig. Es kann losgehen.
Das Musik-LAB, THE BURG, hat Nachwuchs bekommen. Neben der Gründungskapelle „FOKUSS“ zeigen die Newcomer „FIREABEND“, was sie in neun Monaten an Musik einstudiert haben. Es mischen sich eigene Texte, Sounds und Popmusikfragmente mit Cover-Versionen von Lieblings-Songs der THE BURG-Teilnehmer*innen. Der Abend beginnt nicht wie ein klassisches Rock-Konzert. Eine Theaterperformance wird zwischen den Zeilen eine Rolle spielen. Lasst euch überraschen.
THE BURG I aka FOKUSS
Moritz Braun
Jonathan Dörfler
Leonie Engl
Pauline Heintz
Scarlett McGrath
Johannes von Mutius
Mattis Sturz
Elena Zohner
THE BURG II aka FIREABEND
Nick Laurens
David Hanisch
Jasper Janker
Vitus Mahr
Miró Rölle
Ennio Zohner
Künstlerische Leitung
Till Rölle
Ich war das nicht!
Das hat jede*r schon einmal erlebt: Einem wurde direkt ins Gesicht gelogen. In „Ich war das nicht“ ist niemand unschuldig, wird alles abgestritten, reden sich alle heraus, sind immer die anderen verantwortlich und fühlen sich alle unfair behandelt. Wem kann man hier noch trauen? Wer steht noch zu seinen Worten und Taten?
Drei Tänzerinnen untersuchen in diesem Stück, das als mobile Produktion angelegt ist, die Ursachen und Auswirkungen davon, wenn man etwas nicht zugeben kann oder will. Und sie zeigen spielerisch, dass die Wahrheit meist gar nicht so weh tut, wie man zunächst befürchtet. Der Tanz verschmilzt mit einer akustischen Ebene, in die als Soundcollage Stimmen Münchner Grundschüler*innen einfließen.
Das sagt die SÜDWIND-Jury:
Tanztheater für Einsteiger*innen, eine besondere Herausforderung: Mit dieser Arbeit gelingt den drei Tänzerinnen und Tanztheaterpädagoginnen ein wunderbares Werk, das sein Publikum (im Park oder der Turnhalle) abholt, behutsam mit der Tanzsprache durch situative Bewegungen vertraut macht und dann in die Abstraktion führt. Die titelgebende, alltägliche Frage nach dem/der Verursacher*in von Pannen, wird variiert, differenziert, tänzerisch abstrahiert und nie ganz aufgelöst. Denn im Zentrum steht die nonverbale Kommunikation und ihre Ästhetisierung, nicht die Schuldfrage! So gelingt ein kleines Kunstwerk, das für sich steht und als Einstieg in den Tanz allen die Hände reicht.
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Spielort:
mobil
Mit:
Sabine Karb, Lisa Lugo, Barbara Galli-Jescheck
Choreografie:
Sabine Karb
Bühne:
Johannes Sternagel
Licht:
Rainer Ludwig
Dauer:
ca. 40 Minuten
Fotos:
Sofia Pomeroy
Indoor-Bilder:
Johannes Sternagel
Trailer:
Stephanie Felber
Schnitt:
Stephanie Felber, Sabine Karb
Altersempfehlung:
8+
Premiere: 05.12.2020