Unterm Kindergarten

Foto "Unterm Kindergarten" von Cordula Treml
Foto "Unterm Kindergarten" von Cordula Treml
Foto "Unterm Kindergarten" von Cordula Treml
zitat

Auf seinem ersten Flug prallt ein kleiner Vogel gegen das Fenster des Kindergartens. Ein kleiner Junge begräbt ihn. Er fragt sich: Was mag noch im Boden unterm Kindergarten begraben sein? Es beginnt ein Spiel für zwei Schauspieler, die mit Zärtlichkeit, Witz und in lustigem Streit die Geschichte von verschiedenen Wesen erzählen: Von einem Wal und einer Giraffe, von einem Vater, der Angst um sein Kind hat, von Bäumen, die entwurzelt werden – und von einem Jungen, der einmal ein Vögelchen begraben hat. Dieser wird schließlich Architekt und entwirft Kindergärten, in denen sich kein Vogel mehr an den Scheiben das Genick brechen soll.

Eirik Fauskes Stücke sind oft mit einem konkreten Ort verbunden und aus diesem Ort heraus entwickelt. Damit eignen sie sich besonders für eine mobile Inszenierung, in der der Ort zum theatralen Ereignis wird. „Unterm Kindergarten“ ist ein Stück über die großen Fragen von Werden, Vergehen und neuem Leben – und die Verwandtschaft von allem Sein auf der Erde.

 

Mobil!

„Unterm Kindergarten“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Kitas für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

Wiederaufnahme-Premiere mit neuer Besetzung am 11.11. - Fotos folgen zeitnah

Veranstaltungskategorie
Von Eirik Fauske, aus dem Norwegischen von Geesche Wartemann

Wiederaufnahme-Premiere mit neuer Besetzung im Herbst 2022

Altersempfehlung
4 bis 6 Jahre

Dauer
60 Minuten

Mit
Janosch Fries
Michael Schröder

Inszenierung
Katharina Mayrhofer
Ausstattung
Fiona von Bose
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Anna Grüssinger
Regieassistenz
Otone Sato
Kostümmitarbeit
Peter Künzl
Annette Stöhrer
Figurenspieltraining
Helene Schmitt

Fotos
(c) Fabian Frinzel

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Glück im Doppelpack

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Schachteln sind kein Paket
Glück 1
Glück 2
Glück 3
Glück 4

Zwei Paketboten sollen eine große Sendung übergeben, leider fehlt der Adressaufkleber mit dem Code. Was tun, da sie das Paket so nicht aus dem Liefersystem auschecken können? Die singenden Paketboten versuchen mit viel Fantasie den unlösbaren Auftrag doch noch zu erfüllen und kommen dabei auf eine revolutionäre Idee.

Die turbulente Komödie über paradoxe Aufträge, sinnentleerte Regeln und manifeste Hierarchien kommt im Klassenraum dem Publikum hautnah. Der Meister der Komödie Marcelo Diaz, dessen Inszenierung „Hilfe, die Herdmanns kommen“ zwei Spielzeiten die Schauburg füllte, wird mit seinem jungen Team die große Ambivalenz von durchdachtem Regelwerk und gesundem Menschenverstand für Grundschulkinder erlebbar machen.

Mobil!

„Glück im Doppelpack“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 -61

 

Pressestimmen
"Eine kleine Feier der Anarchie in einer Zeit, in der alle von Regeln umzingelt sind, tut nicht nur Kinderseelen gut. „Glück im Doppelpack" ist eine herrlich paradoxe Komödie über ein großes Paket und sinnentleerte Regeln. [...] ein pantomimisches Bravourstückchen."
Süddeutsche Zeitung

Veranstaltungskategorie
Aus dem Niederländischen von Andrea Gronemeyer, Songs von Hardy Punzel
Eine Komödie für das Klassenzimmer von Sophie Kassies

Altersempfehlung
1. bis 4. Klasse

Dauer
45 Minuten

Mit
David Campling
David Benito Garcia

Inszenierung
Marcelo Diaz
Musik
Hardy Punzel
Ausstattung
Marie Jaksch
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos
Regieassistenz
Jakob Martin

Fotos
Fabian Frinzl

Aufführungsrechte
Theaterstückverlag Korn-Wimmer, München

Deutschsprachige Erstaufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus

Lauschangriff

Die Schauspieler Simone Oswald und Peter Hinz betrachten ein Messgerät
Simone Oswald erzeugt zusammen mit Schülern Geräusche mit Scheren
Die Schauspieler Simone Oswald und Peter Hinz lauschen auf dem Boden knieend einem Geräusch
Peter Hinz lässt Schüler Geräuschen lauschen
zitat

Zwei Mitarbeiter einer außergewöhnlichen Behörde entern das Klassenzimmer. Ohne Vorankündigung beginnen sie den Raum, seine Gegenstände, ja, selbst die sich darin befindenden Kinder auf ihre akustischen Phänomene und klanglichen Eigenarten zu untersuchen. Geräusche werden auf ihre Lautstärke, Klangfarbe und rhythmischen Eigenschaften geprüft. Es werden Stühle gerückt, mit Linealen werden Melodien erzeugt und Tafeln werden zum Quietschen gebracht. Nach und nach wird das Publikum in die Klangexperimente einbezogen.Der Klassenraum verwandelt sich in einen magischen Ort, in dem zum Ende des Musiktheaters alle gemeinsam musizieren. „Lauschangriff" öffnet die Ohren, sensibilisiert für die Klänge unserer unmittelbaren Umgebung und die musiktheatrale Verwandlung alltäglicher Gegenstände in Instrumente. Denn nichts klingt einfach so, wie es klingt, sondern alles klingt so, wie wir es hören und erleben wollen. Andrea Gronemeyer erschafft mit ihrem Ensemble einen verspielten Einstieg in die Welt des Musiktheaters für das Klassenzimmer. 

Mobil!

„Lauschangriff" ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information und Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de
Tel. 089 233 371 -61

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Leisigkeitsverständnis minimal.

frei nach einer Idee des Theaters Pilkentafel/Flensburg, mit Texten von Oskar Pastior
Klassenzimmeruntersuchung des Münchner Lauschgift-Dezernats

Altersempfehlung                                                                                                                                                                                                                                                 7+ (2. - 4. Klasse)

Dauer
45 Minuten

Mit
Peter Hinz/Till Rölle
Simone Oswald

Musikalisches Konzept
Johannes Gaudet
Inszenierung  
Andrea Gronemeyer
Raumausstattung
Stefan Schneider
Kostüme
Eva Roos
Dramaturgie
Johannes Gaudet
Theaterpädagogik
Xenia Bühler

Fotos
(c) Christian Kleiner

München Premiere
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Aus

Ein deutsches Mädchen

Ein deutsches Mädchen 1
Ein deutsches Mädchen 2
Ein deutsches Mädchen 3
zitat
Ein deutsches Mädchen 4
Ein deutsches Mädchen 5

Im Münchner "Speckgürtel" wächst Ende der 1990er-Jahre das Mädchen Heidrun in einer äußerlich unauffälligen Mittelstandsfamilie auf, in der sie und ihre Schwestern in der Ideologie des Nationalsozialismus großgezogen werden. Heidrun erlebt paramilitärischen Drill in den Ferienlagern dem mittlerweile verbotenen Verband "Heimattreue Deutsche Jugend". Sie lernt alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und die beiden ein Kind erwarten, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse.

Die Geschichte der jungen Aussteigerin aus der deutschen Neonazi-Szene zeigt durch den persönlichen Einblick eine hermetische Parallelwelt auf. Sorgsam plant und organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland in ihren Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft. Weil es Heidi Benneckenstein und ihrem Mann Felix dennoch gelungen ist, die Szene hinter sich zu lassen und heute selber Aussteiger*innen zu helfen, ist „Ein deutsches Mädchen“ auch ein Mut machender Bericht.

Mobil!

„Ein deutsches Mädchen“ ist eine mobile Inszenierung und kann von Schulen für eine Vorstellung vor Ort gebucht werden.

Information & Buchung:
nadja.dietrich@muenchen.de | Tel. 089 233 371 61

 

Veranstaltungskategorie
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein
Mein Leben in einer Neonazi-Familie

Altersempfehlung
13+ (8. bis 13. Klasse)

Dauer
65 Minuten

Mit
Lucia Schierenbeck

Inszenierung
Ulrike Günther
Ausstattung
Annika Lohmann
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Regieassistenz
Katharina Mayrhofer

Fotos
(c) Fabian Frinzel

Aufführungsrechte
Tropen, Stuttgart, 2017, 2019.
Aufführungsrechte vermittelt durch schaefersphilippen™, Theater und Medien GbR, Köln.

Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
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Aus