Mehrfachleben

Mehrfachleben 1
mehrfach
Mehrfachleben 2
Mehrfachleben 3

Acht Jugendliche begegnen sich in München. Sie gehen zur Schule, denken über einen zukünftigen Beruf oder den neusten Crush nach. So weit so normal. Aber sie erleben sich nicht als normal, nicht als die Norm, sondern als die anderen, denn ihre Wurzeln liegen im Jemen oder dem Irak, in El Salvador, Sizilien, der Ukraine oder in der sprichwörtlichen Walachei. Die Jugendlichen nehmen uns mit in ihren Alltag zwischen Küchentisch und Hausaufgaben, Ausländerbehörde und Hoffnung, Minijob und Heimweh. Ihr alltäglicher Wechsel zwischen den Sprachen, Kulturen und auch Staatsangehörigkeiten bereichert nicht nur ihren Alltag, er ist auch mehrfach anstrengend. Auf der Bühne teilen sie ihre Schicksale, ihre Erfahrungen, ihre Vorurteile und ihre Lieder miteinander und mit dem Publikum.

 

Die jungen Darsteller*innen gestalten in dieser partizipativen Theaterarbeit als Expert*innen ihres Alltags den Inhalt und auch die theatrale Form. Regisseurin Ulrike Günther inszeniert zum 5. Mal an der Schauburg. Vor allem mit Rechercheprojekten hat sie sich überregional einen Namen gemacht. Das „Mehrfachleben“ betrifft auch die in Belgien lebende Mutter. 

Veranstaltungskategorie
LABgoesGroßeBurg
Eine Frage der Identität mit Münchner Jugendlichen von Ulrike Günther
Veranstaltungsort


MIT
Nedo Alić
Karyos Kiete
Mohammed Kunani
Rafael Maletskyi
Lucas Luan Uzquiano Jokisch
Viktoriia Volkhovska
Oleksandra S. Zaruzhko
Delia Costanzo (im Video) 

INSZENIERUNG 
Ulrike Günther

BÜHNE 
Andreas A. Strasser

KOSTÜME
Marie Jaksch 

MUSIK 
Samuel Reißen

DRAMATURGIE 
Anne Richter

THEATERPÄDAGOGIK 
Yevgen Bondarskyy

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Rund um den Besuch

6. bis 13. Klasse
Einfache Sprache

MY SOCIAL ME[DIA]

fghfgh in fielfd

Anna Grüssinger

Josefine Rausch

Petra Vaskova

Sie fliegen mit dem Vibe der Euphorie und einen Moment später stürzen sie ab auf harten Boden – sie zählen ihre Likes. Es wird gescrollt, gepostet, gesnapped, geliked und gehatet. 14 Mädchen im Alter von 12 bis 15 Jahren beschäftigen sich mit den Dynamiken und Mechanismen von Bewertung im Kontext von Social Media. Entstanden ist eine Theaterperformance, die Begegnung mit ihrem Publikum sucht.
Like me now, like me much, like me better.

Veranstaltungskategorie
Girls LAB
Veranstaltungsort

Mit
Timea Coy
Emilia Diesinger
Maria Federmann
Sinah Fotiou
Eva-Maria Gaupmann
Kara Gottschling
Stella Hahn
Dalia Hammouda
Isabella Licari
Jonna Meßenzehl
Nina Petters
Naïma Simbeck
Ada Unverdorben
Carlotta von Lovenberg

Inszenierung
Anna Grüssinger
Josefine Rausch
Kostüm
Petra Vaskova

LAB-Präsentation
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Irreparabel

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irreparabel 5
irreparabel 6

Ikarus und Francis sind ein ungleiches Paar. Ikarus ist laut und impulsiv, Francis der nachdenkliche Poet. Trotzdem werden sie während eines Krankenhausaufenthalts beste Freunde und helfen sich gegenseitig durch die Reha. Denn Ikarus sitzt im Rollstuhl und Francis hat eine degenerative Nervenkrankheit. Die beiden Jugendlichen durchleben ihre Pubertät in einer besonderen Situation und stellen sich gemeinsam brennende Fragen: nach Identität und Zugehörigkeit, nach Lieben und Geliebt-werden, nach Attraktivität und sexueller Entfaltung.

Humorvoll und tiefgründig zugleich, in inklusiver Besetzung und mit eigens komponierter Musik inszeniert das Junge Theater Augsburg die lauten und leisen Töne einer ebenso starken wie zerbrechlichen Freundschaft. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein obligatorisches Nachgespräch statt.

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

Zwei Jungs haben die üblichen Probleme, die Teenager so haben. Aber leider tickt ihr Leben anders, denn sie lernen sich im Krankenhaus kennen. Sergej Gößner hat ein Stück über zwei liebenswerte Außenseiter, Aufschneider und Geschichtenerzähler geschrieben. Der besondere formale Reiz des Stückes liegt darin, dass alle Figuren von Ikarus und Francis gespielt werden und so das Erzählen der Geschichte(n) genauso wichtig wird, wie die Geschichte selbst. Das abstrakte Bühnenbild unterstützt die Konzentration auf das Erzählen. Gnadenlos gehen die beiden unzertrennlichen Feinde aufeinander los und buhlen um das Publikum, sodass immer der mit mehr Humor gewinnt. Die authentische Besetzung in einem Fall stellt direkt die Frage nach der Repräsentation von marginalisierten Gruppen auf unseren Bühnen.

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Veranstaltungskategorie
Junges Theater Augsburg
Ein Stück von Sergej Gößner über die Stärke und Zerbrechlichkeit von Freundschaft
Veranstaltungsort

Mit:
Ferdinand Ascher, Joschka Kientsch

Inszenierung:
Wini Gropper

Musik und Video:
Bruno Tenschert aka „der Herr Polaris“

Ausstattung:
Franziska Boos

Regieassistenz:
Kristina Altenhöfer

Technik:
Kilian Bühler

Künstlerische Leitung:
Susanne Reng


Fotos:
Frauke Wichmann

Dauer:
ca. 80 Minuten

Altersempfehlung:
13+

Premiere: 01.10.2022, Junges Theater Augsburg

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Suedwind Übersichtsbild

BODYBUILD

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Der Jugendspielclub JUNGE ENTHUSIASTEN widmet sich mit dem Stück BODYBUILD Themen wie Körperbilder, Geschlechterstereotype, Selbstoptimierungswahn, Essstörungen, Bodyshaming und Bodypositivity, aber vor allem Selbstwahrnehmung, Akzeptanz und Annahme.  

In einer Welt voller Social-Media Posts und glitzernder Oberflächen stellen sich die Jugendlichen die Fragen: Wer bin ich? Wie will ich sein? Wie sollen die anderen sein? Reicht ein exakter Winkel bei der Krümmung der Zehen um akzeptiert zu werden? Wie finde ich zu mir selbst, wenn der Druck, perfekt zu sein, ständig wächst? Welche Bilder prägen unser Selbstbild und wie können wir die Schönheit in uns feiern? Die JUNGEN ETHUSIASTEN hinterfragen die gesellschaftlichen Normen, die uns sagen, wie wir aussehen sollten, um geliebt und geschätzt zu werden. Denn was ist schon „normal“? Sei dabei und erlebe eine Aufführung, die zum Nachdenken anregt und Mut macht! „And now i am gonna roll myself in glitter and roll down that hill.“  

Beteiligte: Julie Beck, Siyana Boneva, Aliena Hinrichs, Aneta Stanisic, Samuel Westerhoff, Sofija Zivkovic, Matteo Dörfler, Ria Mieszczanin, Magdalena Rieß, Antonia Reinsberg, Karyna Melnyk, Mathilda Küsel 

In der Inszenierung werden sensible Themen wie Bodyshaming, Periodenschmerzen, Suizidgedanken, Essstörungen und Mobbing behandelt.

TICKETS 
Die Tickets kosten 5 € und können unter kasse.schauburg@muenchen.de reserviert werden

Das Bayerische Theaterjugendclubtreffen ist das jährliche Treffen junger Nachwuchskünstler*innen aus ganz Bayern. Dieses Mal auf den Bühnen der Schauburg und der Münchner Kammerspiele

Vier Tage Zeit, um die Theatermacher*innen von Morgen kennenzulernen.

Im Zentrum des Festivals stehen die Produktionen der eingeladenen Clubs, die so vielfältig und unterschiedlich sind, wie die Städte und Theater, in denen sie erarbeitet wurden. Neben dem künstlerischen Austausch in Workshops und Gesprächsformaten geht es auch ums gemeinsame Feiern!

Mehr Infos zum Festivalprogramm in der Schauburg hier und Infos zum Programm in den Münchner Kammerspielen hier

Veranstaltungskategorie
Theater Hof
Gastspiel im Rahmen des Bayerischen Theaterjugendclubtreffen 2025
Veranstaltungsort


INSZENIERUNG, KONZEPTION, AUSTATTUNG
Jasmin Sarah Zamani

Fotos 
Aylin Kaip

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Rund um den Besuch

Achtung
In der Inszenierung werden sensible Themen wie Bodyshaming, Periodenschmerzen, Suizidgedanken, Essstörungen und Mobbing behandelt.

AETERNA (THÉÂTRE DE MOUVEMENT, FRANKREICH)

Claire Heggen und Elsa Marquet Lienhart erzählen mit Figuren, Tanzelementen und Musik eine poetische, subtile, wortlose Mutter-Tochter-Geschichte über mehrere Generationen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durchdringen sich: Mütter sind Töchter sind Mütter, werden Großmütter, begegnen Geburt und Tod, lachend, mit aller Zeit, die ihnen zur Verfügung steht.

„Aeterna“ erzählt von Übergängen und von der Vergänglichkeit und feiert das Leben, als Ode an die Zärtlichkeit und die Zuneigung zwischen einer Mutter und ihrer Tochter, so erfunden wie real. Théâtre du Mouvement verbindet verschiedene künstlerische Sprachen, spielt mit Tanz und Musik, Masken und menschenähnlichen Puppen – und das ganz ohne Worte. Die Musik untermalt nicht nur das Bühnengeschehen, sondern stellt ein eigenständiges dramaturgisches Element dar und geht weit über den gewohnten Tonraum der Instrumente hinaus. In der Stille wird die Musik zur Geheimsprache der Frauen.

KOPRODUKTION: Festival Mondial des Théâtres de Marionnettes in Charleville-Mézières
MENTORING: Odradek / Compagnie Pupella Noguès
DANK AN: Romain Fohr, Ariane Martinez, Guy Freixe, Philippe Rodriguez Jorda, Yutaka Takei / PRODUKTION: Claire Heggen - Théâtre du Mouvement

Veranstaltungskategorie
Eine poetische Mutter-Tochter-Geschichte als bildschönes Tanz- und Figurentheater
Veranstaltungsort

Dauer: 55 Min
Ohne Worte
Altersempfehlung: 14+
KONZEPT & SPIEL: Claire Heggen & Elsa Marquet Lienhart
MUSIK: Elsa Marquet Lienhart, Irina Prieto Botella
KOSTÜME & BÜHNENBILD: Sandrine Rozier, Cécilia Delestre
PUPPENDESIGN & MASKEN: Einat Landais
LICHTDESIGN: Charlotte Gaudelus
AUSSENBLICK: Carine Gualdaroni /theatredumouvement.com
Foto: © David Schaffer

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Wer hat Angst vorm Bösen Wolf

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Als Reh auf einer Feier neue Freunde findet sieht es die Welt mit anderen Augen. Die neuen Möglichkeiten sind riesig. doch Freiheit bringt auch Gefahr. Als ein Wolfsangriff die Stadt überschattet, bricht Panik aus. Wie kann man sich vor einem Wolf schützen und woran erkennt man einen Wolf? In einer Reise zwischen Angst, Manipulation und Freundschaft stellt sich die Frage: Wie erkennt man Gefahr, wenn sie mitten unter uns ist?

Beteiligte: Elisa Hopperdietzel, Maja Grimm, Lotta Riediger, Alex Konovalov, Anandi-Diya Baishy, Konstantin Ott und das ETA Hoffmann Theater

Inhaltshinweise:
In der Inszenierung werden die Themen sexuelle Gewalt, Gewalt, Manipulation, Alkohol- und Drogenkonsum gezeigt bzw. thematisiert.

TICKETS 
Die Tickets kosten 5 € und können unter kasse.schauburg@muenchen.de reserviert werden

Das Bayerische Theaterjugendclubtreffen ist das jährliche Treffen junger Nachwuchskünstler*innen aus ganz Bayern. Dieses Mal auf den Bühnen der Schauburg und der Münchner Kammerspiele

Vier Tage Zeit, um die Theatermacher*innen von Morgen kennenzulernen.

Im Zentrum des Festivals stehen die Produktionen der eingeladenen Clubs, die so vielfältig und unterschiedlich sind, wie die Städte und Theater, in denen sie erarbeitet wurden. Neben dem künstlerischen Austausch in Workshops und Gesprächsformaten geht es auch ums gemeinsame Feiern!

Mehr Infos zum Festivalprogramm in der Schauburg hier und Infos zum Programm in den Münchner Kammerspielen hier

Veranstaltungskategorie
ETA Hoffmann Theater Bamberg
Gastspiel im Rahmen des Bayerischen Theaterjugendclubtreffen 2025
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Junges Ensemble Stuttgart (D): R.E.S.P.E.C.T.

Think Big 6 Respect (c) Alex Wunsch
Think Big 6 Respect (c) Alex Wunsch
Think Big 6 Respect (c) Alex Wunsch

„Respekt!” – vor dem Breakdancer auf der Bühne und der Mitschülerin, die über ihren Schatten springt. Respekt vor mutigen Fragen und den Antworten, die schmerzhaft sind. Respekt vor dir und deiner Geschichte, deiner Religion. Respekt vor dem Jüngsten, der Klügsten, den Eltern, den Andersdenkenden – aber was, wenn der Respekt fehlt? Was passiert, wenn wir den Respekt verlieren? Oder andere den Respekt vor uns?

„R.E.S.P.E.C.T.” zeigt neun Menschen und ihren unermüdlichen Versuch, miteinander zu leben – respektvoll, trotz aller Unterschiede. Fallen und wieder aufstehen. Trial and Error. Ein fortwährendes Aushandeln von Regeln und Werten. Denn irgendwie muss es doch gelingen, das gute Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Gemeinsam mit dem Regie- und Choreografie-Team Brigitte Dethier und Ives Thuwis-De Leeuw haben sich sechs Jugendliche, zwei Tänzer und eine Schauspielerin dem komplexen Thema Respekt gestellt. Über ein halbes Jahr hinweg wurde gemeinsam trainiert, geprobt und diskutiert. Jugendliche und Profis brachten nicht nur ihre Gedanken und persönlichen Geschichten, sondern auch choreografische und szenische Ideen in die Arbeit ein. Am Ende eines intensiven Prozesses stehen sie nun gemeinsam auf der Bühne und begegnen sich dort auf Augenhöhe.

Das Junge Ensemble Stuttgart (JES) ist das von Stadt und Land geförderte Kinder- und Jugendtheater Stuttgarts. Es wurde im Mai 2004 eröffnet und hat seine Spielstätte mit drei Bühnen im Kulturareal unterm Turm. Das Theater wurde von den Kritikern der Deutschen Bühne bereits zweimal zum besten Off-Theater gekürt.

www.jes-stuttgart.de

 

Danke

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

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Veranstaltungskategorie
Tanzperformance
Veranstaltungsort

Termine bei THINK BIG! #6
Freitag 20.7., 11:00 Uhr und 20:00 Uhr

Dauer
ca. 75 Minuten

Regie
Brigitte Dethier,
Ives Thuwis-De Leeuw

Choreografie
Ives Thuwis-De Leeuw

Schauspiel
Franziska Schmitz
Jonathan Beck
Najbeer Tarek Haji
Beverly Mukunjadze
Anna Mülders
Niklas Weise
Leah Wewoda

Tanz
Kelvin Kilonzo
Lin Verleger

Ausstattung
Ursula Leuenberger

Dramaturgie
Lucia Kramer

Theaterpädagogik
Sezin Onay

Fotos (c) Alex Wunsch

Aufführung im Rahmen von THINK BIG!#6
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L’Herbe de l’Oubli / The Forgotten Land

Wunder .
 Véronique Vercheval 1
 Véronique Vercheval 2
 Véronique Vercheval 3
Alice Piemme

Am 26. April 1986 explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl, mit einer Zerstörungskraft, die die Bomben von Hiroshima und Nagasaji 1945 weit übertraf. Die Point Zero Company fuhr 2018 nach Weißrussland und in die Ukraine, um Einwohner von Tschernobyl über ihre Erlebnisse, Erinnerungen und ihren heutigen Alltag zu befragen. Daraus entstand das Stück „The Forgotten Land”, angesiedelt zwischen Fiktion und Radioaktivität: Es beschäftigt sich mit dem „Natural Radiological Reserve”, als das die Gegend um den Reaktor heute bezeichnet wird, eine Zone, die vor allem aus Wald und ihren Bewohnern besteht, Luchse, Wölfe, Bisons, Wildpferde, ein paar alte Leuten, die zurückgekehrt sind. Pripyat, die verlassene Stadt, es könnte fast romantisch klingen. Wäre da nicht der verstrahlte Boden, auf dem das Gemüse wächst, von dem sich die Einwohner ernähren.

Die Compagnie Point Zéro nähert sich diesem bizarren Universum mit Schauspielern und lebensgroßen Puppen. Und auch wenn das Thema ernst ist, findet dennoch die Poesie Einlass in das Szenario, dank der Figuren von Ségolène Denis, Yoann Stehrs Videos und Pierre Jacqmins Musik. Point Zéro wurde 1993 in Brüssel gegründet und hat seitdem etwa 15 Stücke realisiert, die vielfach ausgezeichnet wurden und weltweit zu sehen sind. Die künstlerische Arbeit von Point Zero ist von der Frage geprägt, was die Beziehung zwischen dem Schauspieler und der Puppe ausmacht, zwischen Manipulator und Manipuliertem. Die Compagnie erforscht die schattigen Übergänge zwischen dem Objekt, das vermenschlicht und dem Menschen, der zum Objekt wird. Es geht um das tote Wesen, das durch Bewegung zum Leben erwacht, um den Körper als Symbol, den Körper als Puppe: das Fast- Menschliche und die monströse Figur.

Mit Unterstützung von

bassebasse 2

Veranstaltungskategorie
Point Zero Company & Théâtre de Poche
(Belgien)
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
14+ (Französisch mit deutscher Übertitelung)

Termine
Mittwoch, 19.10., 20:00 Uhr
Donnerstag, 20.10., 11:00 + 19:00 Uhr

Dauer
80 Minuten

Text, Regie, Einrichtung
Jean-Michel d’Hoop
Assistenz
François Regout
Spieler
Léone François Janssens, Léa Le Fell, Héloïse Meire, Corentin Skwara, Benjamin Torrini
Bühnenbild
Olivier Wiame
Lichtdesign
Xavier Lauwers
Sounddesign
Pierre Jacqmin
Videos
Yoann Stehr
Puppen
Ségolène Denis
Assistenz
Monelle Van Gyzegem
Fotos
©  Véronique Vercheval
©  Alice Piemme



Der Voice Over-Text basiert auf Interviews und Artikeln von Swetlana Alexiiewitsch.

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Endland

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Janosch Fries

Hardy Punzel

Sibel Polat

Tom Gerhartz

Simone Oswald

Marie Mastall

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Ticketpreise
ab 5€ / 7€ / 9€/ 16€
Alter bis

Die Wehrpflichtigen Anton und Noah bewachen die Grenzmauer, die Deutschland neuerdings umschließt. Anton findet die neue Regierungspartei und das nationale Selbstbewusstsein seines Landes gut. Noah ist das alles verhasst. Er findet es falsch, dass konservative Rollenbilder propagiert werden, Umweltschutz reduziert und Flüchtlingen kein Schutz mehr geboten wird. Flüchtlingen wie Nergiz: Sie flieht vor Hunger und Krieg. Im letzten verbliebenen Flüchtlingslager Deutschlands trifft Nergiz auf Anton. Die beiden freunden sich an. Als die Katastrophe droht, müssen die beiden entscheiden, wem sie glauben, und wofür und wogegen sie kämpfen.

Martin Schäuble ist 2017 ein spannender Roman gelungen, der die gesellschaftlichen Diskurse zu einer Dystopie verdichtete, die uns heute erschreckend realistisch erscheint. Der Autor recherchierte schon vor 15 Jahren in rechten Milieus. Er bereiste weltweit Armuts- und Krisenregionen. „Endland“ ist sein zweiter Jugendroman, weitere folgten. Mit und für die Schauburg entsteht seine Dramatisierung des
Jugendbuchs.

Katharina Mayrhofer hat an der Münchner Otto-Falckenberg-Schule Regie studiert und an der Schauburg assistiert. „Unterm Kindergarten“ war ihr Debüt, gefolgt von „Ich hab noch nie“ und „Tatort Schauburg“. Weitere Inszenierungen brachte sie in Esslingen und Ingolstadt heraus.

Auftragswerk für die Schauburg 

Hinweis

In der Vorstellung werden Lichteffekte und Videoprojektionen mit schnellen Schnitten genutzt, die bei Betroffenen ähnlich wie Stroboskoplicht wirken können.

Veranstaltungskategorie
Auftragswerk für die Schauburg
Die Doku-Dystopie von Martin Schäuble
Veranstaltungsort

 

MIT
Janosch Fries (Anton)
Hardy Punzel (Noah)
Sibel Polat (Nergiz)
Tom Gerhartz (Stahlke)
Simone Oswald (Frau Doktor)


INSZENIERUNG 
Katharina Mayrhofer


BÜHNE 
Flurin Borg Madsen


KOSTÜME
Sophia Schneider


VIDEO
Bülent Kullukcu

SOUNDSCAPE
Maksim Khrychev


DRAMATURGIE 
Anne Richter


THEATERPÄDAGOGIK 
Marie Mastall


REGIEASSISTENZ 
Tobias Radcke


AUSSTATTUNGSASSISTENZ
Sharon Smadja


INSPIZIENZ
Selina Klatt

FOTOS
Armin Smailovic

AUFFÜHRUNGSRECHTE
 © henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin


ROMAN
 © 2017 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Premiere
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Medien zum Stück

Rund um den Besuch

Was erwartet dich?

Freundschaft, Liebe, politische Fragen, beängstigende Situationen, Video, Licht-& Tonwechsel
 

Mehr Infos

 

WOW!
 

„Endland“ ist zum Heidelberger Stückemarkt 2026 eingeladen und somit unser Autor Martin Schäuble für den Jugendstückepreis 2026 nominiert.

 

Filterkategorie
8. bis 13. Klasse
Einfache Sprache
Dauer
1h 40 Min

Die Asche meines Vaters

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Daniel Pfluger

Simone Oswald

Sibel Polat

Annelie Straub

Janosch Fries

Hardy Punzel

Maya Haddad

Anh Kiet Le

Marie Mastall

Tom Gerhartz

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asche
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asche6
asche7
asche8
Ticketpreise
ab 5€ / 7€ / 9€/ 16€

Sasha bekommt überraschend eine Einladung zu einer Beerdigung. Von ihren beiden Müttern muss sie erfahren, dass der Verstorbene ihr Erzeuger und ein Multimillionär war. Zusammen mit ihrem besten Freund fährt sie kurzerhand zu der Beerdigung nach Sylt. Zu ihrer Überraschung sind ihre neuen Verwandten alles andere als arrogant, abgehoben oder unsympathisch. Doch das ändert sich schlagartig, als das Testament eröffnet wird, das Sascha zur Alleinerbin bestimmt. Was soll sie mit 48 590 560 Euro tun? Behalten? Ausgeben? Oder investieren? In Waffen? Oder in Windkraftanlagen? 

Und wenn sie es spendet: an wen? LGBTQI+ Organisationen? Geflüchtete? Konsequent und humorvoll zeigt die Komödie, dass gerade diejenigen, die viel ‚Asche“ haben, besonders verantwortungsvoll mit ihrem Geld umgehen müssen. Aber wie kann das gelingen? Und was macht wen wirklich glücklich?

Daniel Pfluger, Hausregisseur am Volkstheater Rostock, inszenierte zuletzt „ERIK*A“ und „Get Lost“ (Koproduktion mit der Bayerischen Staatsoper) an der Schauburg. Wiederholt hat er bewiesen, dass er gesellschaftlich relevante Fragen mit leichter Hand präsentieren kann.

Veranstaltungskategorie
Komödie von Soeren Voima
oder Plötzlich reich und unsympathisch
Veranstaltungsort

 

MIT
Simone Oswald (Pia, Tante Vroni)
Sibel Polat (Inga, Lilly)
Annelie Straub (Sascha)
Janosch Fries (Franz)
Hardy Punzel (Onkel Pitt)
Tom Gerhartz (Max)
Maya Haddad (Billy)
Anh Kiet Le (Dr. Sieverding)


INSZENIERUNG 
Daniel Pfluger

AUSSTATTUNG 
Katarina Ravlić

MUSIK
Philip Hutter

VIDEO 
Stephanie Meisl

DRAMATURGIE 
Anne Richter

THEATERPÄDAGOGIK 
Marie Mastall

AUFFÜHRUNGSRECHTE 
henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
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Festival Vorschau Schriftfarbe
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Medien zum Stück

Rund um den Besuch

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8. bis 13. Klasse
Einfache Sprache
Dauer
90 Minuten