Girls Boys Love Cash

Girls Boys Love Cash (c) Alex Wunsch

15+

Girls Boys Love Cash     
15+

Citizen Kane Kollektiv

Das ist mein Körper. Ich kann damit machen was ich will. Das ist dein Geld. Ich will es haben. Geld ist Macht, Zeit, Luxus. Aber wie komme ich an Geld, wenn ich nichts anzubieten habe? Was, wenn mein Körper zur Ware wird und meine Jugend zum Kapital? Was wärst du bereit zu tun? Wie weit würdest du gehen? Wo sind deine Grenzen?

Das Stück erforscht mit und für Jugendliche das Thema Prostitution als Spannungsfeld zwischen Körper und Konsum in einer kapitalistischen Welt.

Koproduktion mit dem JES - Junges Ensemble Stuttgart.

 

Eine Kooperation mit dem IETM Munich 2018, organisiert vom Meta Theater und dem IETM mit freundlicher Unterstützung durch das Programm Creative Europe, Flanders State of the Art, den Kulturfonds Bayern, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, den Bezirk Oberbayern und die Kulturstiftung der Stadtsparkasse München.

 

IETM Logoleiste

 

 

   

                           

Gastspiel im Rahmen von IETM Munich 2018

Veranstaltungsort

English Version

Sa, 3. November 2018
20:00-21:15 Uhr
Große Burg

Preise
Zuschauer unter 18 J.: 5€
Zuschauer ab 18 J.: 15€
Ermäßigt: 10€

Mit
Jürgen Kärcher
Sarah-Ann Kempin
Simon Kubat
Franziska Schmitz
Jonas Bolle
Andrea Leonetti
Emanuela Staicut

Inszenierung
Christian Müller
Austattung
Valentin Eisele,
Choreografie
Isabelle von Gatterburg
Musik
Jonas Bolle
Video
Cinty Ionescu
Dramaturgie
Lucia Kramer

Theaterchecker*innen

THEATER-CHECKER*INNEN

Die Theater-Checker*innen bewegen sich zwischen den Münchner Kammerspielen und der Schauburg. Sie checken Aufführungen, sprechen mit Schauspieler*innen, befragen Theater-Macher*innen und lernen Theater-Mitarbeiter*innen kennen. Sie schauen hinter die Kulissen und erfahren wie Theater gemacht wird.

Die Theater-Checker*innen treffen sich ab Herbst 2022 regelmäßig, lernen sich kennen und zeigen die Checks in kurzen Performances, mal live, mal im Video. Be part of the crew! Gesucht werden junge Menschen ab 15 Jahren, die Lust haben, den Dingen auf den Grund zu gehen und sich einzumischen. Es braucht keine Theatererfahrung. Im Juli 2023 werden die Theater-Checker*innen beim Südwind Festival aktiv dabei sein.

Termine und Infos unter: theatercheck@muenchen.de

KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Philipp Boos (Schauburg),
Elke Bauer (Münchner Kammerspiele)

Hier geht's zum Anmeldeformular

Theaterchecker*innen

15-25

schau

Schau Spiel LAB

Wie spielt man eine Rolle und was ist dabei zu beachten? Wie spreche ich auf der Bühne und was brauche ich für Handwerkzeugs? Wer kann es besser wissen als die, die es gelernt haben und viel Erfahrung auf der Bühne in ihrem Beruf als Schauspieler*innen gesammelt haben? Hier habt ihr die Möglichkeit, euch die Skills von den Profis direkt abzuholen. In gemeinsam en Schauspiel Übungen bekommt ihr das wertvolle Sprech-, Stimm- und Körpertraining mit viel Spaß vermittelt.

Künstlerische Leitung
Schauspieler*innen aus dem Schauburg Ensemble

Termine

Die Workshops finden verteilt über die Spielzeit statt.

Nächster Termin. folgt zeitnah

Anmeldung: schauburg.lab@muenchen.de

schau

15-25

Erik*a

15+

Erik*a     
15+

Eine Multimedia-Revue mit Texten von Theresa Seraphin

Das Geschwisterpaar Erika und Klaus Mann war cringe und zugleich cool – schon im europäischen Kulturbetrieb vor 100 Jahren. Auf der Bühne präsentierten sie sich als androgyn, homosexuell, politisch fordernd und komödiantisch scharfzüngig. Sie lebten gender diversity und die Durchmischung von Selbst-Inszenierung und Kunst in einer Weise, wie sie uns heute noch radikal vorkommt. Ausgehend von den „Mann-Twins“ nimmt diese Revue das Publikum mit auf den Laufsteg der queeren Performer*innen. Intime Szenen folgen auf Auftritte von Drag Queen und Drag King, Verkleidungskünstler*innen treten ebenso auf wie Expert*innen des Queer-Alltags. Alles scheint privat und öffentlich zu gleich. Verspielt taucht diese Revue in die LGBTQ*Welt der ach so vielen Möglichkeiten ein.

LGBTQ*-Themen sind privat, persönlich und öffentlich in einem. Lustvoll erspielt sich ERIK*A die Möglichkeiten jenseits der Heteronormativität – Erik*a auf dem Bildschirm und live in der Kleinen Burg.

WOW!

Die Uraufführung ist zu den Bayerischen Theatertagen 2024 in Ingolstadt eingeladen.

Pressestimmen

"Diese kleine "Multimedia-Revue" mit viel Musik ist mutig, aber vor allem ein wirklich weit gedachtes Stück Theater zum Thema LGBTQ. […] Lucia Schierenbeck und Janosch Fries schwärmen, streiten, singen und tanzen sich mit radikaler Körperlichkeit und in den sinnlichen Kostümen von Karen Modrei durch die enge, von den dicht herangerückten Zuschauern umgrenzte Arena mit aufgeräumtem Schachbrettmuster. […] Da kann der langweilige heterosexuelle Zuschauer nicht nur etwas dazulernen, sondern hat auch 80 Minuten intelligenten Spaß."
Abendzeitung

"Zwischen diesen Musik-Nummern, die Fries sogar noch mit einem virtuosen Handstandüberschlag in High Heels garniert, reflektieren die Geschwister ihre Situation - in Monologen und Dialogen, die eng an eine jugendliche Erfahrungswelt anknüpfen, lyrisch dicht und poetisch verpackt von der Münchner Autorin Theresa Seraphin […] Eine Premiere auch für diese Form der Präsentation in der Schauburg, die weit mehr ist als abgefilmtes Theater: Denn die Technik operiert mit mehreren Kameras, dazu filmen sich die Darsteller immer wieder selbst. Auf dem Bildschirm zu Hause entsteht so eine zweigeteilte Szenerie, mit intimen Nahaufnahmen am Schminktisch etwa und Einstellungen aus der Totalen."
Süddeutsche Zeitung


"Die beiden Ensemblemitglieder Lucia Schierenbeck und Janosch Fries sind der Knaller. Sie spielen die Gendergrenzen ihrer Rollen virtuos aus, gestalten Songs wie den „I want it all“ von Queen lippensynchron und einmal sogar […] live an der Gitarre. Beider Bühnenbeziehung ist so symbiotisch wie die von Erika und Klaus, vor allem die Tanzeinlagen […] sind gekonnt. […] Eine Show, der auch Menschen, die sich als binär, cis, straight, hetero definieren, einiges abgewinnen können, weil sie begreiflich macht: Wer eigene Wege geht, braucht Schutz durch die Toleranz der anderen und ist in dieser Suche nach dem „ich“ manchmal sehr einsam. Und das muss doch nicht sein, oder?"
Donaukurier Ingolstadt

Uraufführung

Altersempfehlung
10. bis 13. Klasse

Preise ab 5/ 7 /16 € hier

Dauer 75 Minuten

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
und im Video:
King Tenu
The Darvish
Lucia Lucas

Inszenierung
Daniel Pfluger
Lukas März
Bühne
Flurin Borg Madsen
Kostüme
Karen Modrei
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler


Fotos
© Cordula Treml

 

Get Lost

15+

Get Lost     
15+

Eine Odyssee durch die Nacht
Musiktheater von Claudio Monteverdi/Enik

Eine Nacht, die alles ändert. Eine Gruppe junger Menschen auf der Suche nach dem, was sie zusammenhält, was jede*n einzelne*n besonders macht, nach Freundschaft und Einsamkeit. Eine Odyssee, die an die Grenzen führt. Eine Reise, bei der das Risiko sich zu verlieren dazugehört.

In den verschachtelten Räumen des Kulturzentrums Backstage mischt sich Clubmusik mit der besonderen Klangwelt des Barocks. Motive der Odyssee verschmelzen mit einer heutigen Coming-of-Age-Geschichte. Dieses Musiktheater wird die Welt der Oper, des Schauspiels und der Subkultur zusammenbringen.
 

Get Lost-Afterparty!

Die Abendvorstellungen gehen in eine Party über.
Bleibt so lange im Backstage, wie ihr wollt!
Partyfreunde sind auch nach dem Get Lost-Erlebnis willkommen.
Tickets für die Afterparty (5€) sind ausschließlich an der Abendkasse des Backstage erhältlich.


Eine Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper und dem Kulturzentrum Backstage.

Backstage

Staatsaoper

Pressestimmen

"Auf einmal wird alles leicht, alles eins. Analoges und Virtuelles, Spiel und Leben. Was hier passiert, ist überraschend und aufregend, ja: verführerisch.
Die Texte der Spieler decken sich auf einmal mit dem Erleben des Publikums: „Ich weiß nicht, was ich erwartet habe.“ – „Jedenfalls nicht das.“ [...] Spätestens wenn alle zurückkehren in die Halle, wenn sich die Tanzfläche füllt, ist klar: Dieses Theater ist ein Fest. Eine Odyssee durch die Nacht.“
Abendzeitung

 

"Musikalisch ist das schön, weil akustische Instrumente oder klassische Stimmen über Elektronik immer eine tolle Reibung erzeugen. Harmonisch bleibt [...] das ein bisschen zu brav. Doch in der Musik, ob Barock oder Pop, liegt ein Potenzial, das der schauspielerische Part nicht hat. Denn das Absurde der Arien, die Kraft von Beats, das Außerweltliche der Oper, die seltsamen Kostüme - all das ist schräg, mitnehmend und bestaunenswert. Denn es lässt einen Dinge erfahren und spüren, die man nicht kennt. Und das ist Theater-, besser Opernzauber, im besten Sinn."
Süddeutsche Zeitung

Uraufführung

Veranstaltungsort

Eine Wiederaufnahme ist für die Spielzeit 2024/2025 geplant.

Altersempfehlung
9. bis 13. Klasse

Tickets
ausschließlich über die Bayerische Staatsoper: https://www.staatsoper.de/stuecke/get-lost

Mit
Janosch Fries
Lucia Schierenbeck
Helene Schmitt
Michael Schröder

Sänger*innen
Jasmin Delfs
Emily Sierra
Granit Musliu
Thomas Mole

Konzept
Katja Leclerc, Catherine Leiter, Daniel Pfluger
Inszenierung
Daniel Pfluger
Aus
stattung
Katarina Ravlic
Kostüme
Florian Buder
Licht
Mathias Kaschube
Video
Sarah Scherer
Musikalische Leitung, Komposition
Enik
Theaterpädagogik
Till Rölle
Fotos
W. Hösl

EIN SOMMERNACHTSTRAUM

15+

EIN SOMMERNACHTSTRAUM     
15+

von William Shakespeare
Deutsch von Frank Günther, Fassung von Jan Friedrich

Hermia wird von ihrem Vater Demetrius zur Frau versprochen. Widersetzt sie sich, so steht ihr der Tod bevor. Doch Hermia protestiert: Sie liebt Lysander und dieser liebt auch sie. Und immerhin hofierte Demetrius bis vor kurzem noch eine andere: Helena, die noch immer um seine Gunst kämpft. Währenddessen ringt im Wald der Elfenkönig Oberon mit seiner Frau Titania, eine Truppe an Handwerker*innen versucht, ein Schauspiel zu proben und bei dem Versuch, die Lösung für alles zu zaubern, stiftet Puck das (Un-)Glück noch weiter an.

Hinter Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ steckt nicht nur ein sprachwitziges Verwirrspiel und eine verzauberte Erzählung über Macht. In dem Stück stecken auch Motive, Handlungen und Aussagen, die in aktuellen Debatten unserer Gesellschaft polarisieren.

Der Regisseur Jan Friedrich kehrt nach „Frühlings Erwachen“ und „Die Verwandlung“ an die Schauburg zurück und stellt mit dieser Inszenierung die Frage nach dem „Wie“ in der gegenwärtigen Achtsamkeitsdebatte. Welche Diskurse führen wir und welche sollten wir führen? Und wie verhält sich die Kunst zu alldem? Was darf auf die Theaterbühne, was soll, was muss und was nicht?

Im Rahmen des Flower Power Festival 2023

Achtung: Einsatz von Stroboskoplicht bei der Vorstellung

 

 

Pressestimmen

"In seiner energiegeladenen Version an der Schauburg überzeugt, ja überwältigt Friedrichmit allen Theatermitteln, von Schauspiel- über Puppenspiel-bis zu Videokunst: Pralle Dramatik, schön locker durchwürzt mit Komik, Erotik und einer Prise Horror. Dargeboten mit bisweilen artistischem Einsatz, wenn die Darstellenden auf hohen Plateauabsätzen einander auf der Bühne jagen und übereinander herfallen. Wahrhaftig – Shakespeare ist aktuell." Süddeutsche Zeitung

"Wer das Stück noch nie gesehen oder gelesen hat, tut sich zu Beginn möglicherweise ein bisschen schwer mit all den Verweisen. Aber spätestens, wenn sich alle im Dreck suhlen, um die Liebe raufen und ringen (kurz: ihren Shakespeare spielen und auf die Achtsamkeit pfeifen), entwickelt sich auf der Bühne ein irres Tempo, das Niveau sinkt, die Lacherquote steigt. Um es in Pucks Worten zu sagen: ´Es kam, wie's kam, und uns kam es zupass. Dies Schauspiel war ein Heidenspaß.`“ Abendzeitung

"
Regisseur Jan Friedrich, der für die Münchner Schauburg bereits ein großartiges „Frühlings Erwachen“ und eine sehenswerte „Verwandlung“ auf die Bühne gestellt hat, knüpft er mit seiner klug durchdachten Neufassung von „Ein Sommernachtstraum“ nahtlos an diese Erfolge an. Er legt in dem gut abgehangenen, komplexen Text mit viel Gespür und sprachlich clever modernisiert die aktuellen politischen Diskurse frei." Münchner Merkur

 

 

 


Veranstaltungsort:
Große Burg

Altersempfehlung
15+ I 10. bis 13. Klasse

Dauer:
90 Minuten
keine Pause

Mit
Sibel Polat (Lysander)
Janosch Fries (Demetrius)
Helene Schmitt (Hermia)
Anh Kiet Le (Helena)
David Campling (Oberon)
Simone Oswald (Titania)
Sabine Zeininger (Puck)
Lucia Schierenbeck (Niklaus Zettel)
Henning Grimpe (Elfe)
Leonie Maraska-Menzel (Elfe)

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühne
Alexandre Corazzola
Kostüme
Jan Friedrich
Musik
Nicki Frenking
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos


Fotos
© Judith Buss

Aufführungsrechte
Hartmann & Stauffacher, Köln