Online

Digital [v]ermitteln

Das Projekt digital [v]ermitteln ist ein von der Kulturstiftung des Bundes gefördertes Projekt das verschiedene digitale Mittel und Anwendungen entwickelt und hinsichtlich ihrer Tauglichkeit für die Theater- und Theatervermittlungsarbeit überprüft.

Hierfür bildet sich das Team der Schauburg zum einen mit externen PartnerInnen weiter. Das Projektteam und die TheaterpädagogInnen des Schauburg LABs recherchieren zum anderen mit Kindern im Alter von 9-13 Jahren zu deren digitalem Verhalten und erarbeiten gemeinsam Ideen wie Theater im digitalen Raum stattfinden kann. Diese Ideen fließen in die Entwicklung von den drei Anwendungen ein, die im Herbst 2021 gelauncht werden und Premiere haben.


AR-App: Schauburg für die Hosentasche

Durch die Technologie der Augmented Reality (AR) wollen wir die physischen Grenzen des Theaters sprengen und die Wirklichkeit des öffentlichen Raumes durch szenische und spielerische Inhalte erweitern.

In dem Adventure Game „Excaliburg“ ist jedes einzelne Kind die Hauptfigur. Der Auftrag: Das Schicksal eines ganzen Königreiches zu retten. In ausgewählten Münchner Stadtteilen werden die Kinder Teil einer digitalen Schnitzeljagd. Dabei sammeln und interagieren sie mit leuchtenden 3D-Objekten, sie treffen auf seltsame Videofiguren oder lösen kniffelige Minigames. Aber vor allem sind sie Teil einer spannenden, magischen Geschichte, die sie selbst vorantreiben werden.

Interaktive Homepage: Das digitale Foyer

Das Theater im digitalen Raum? Wie einen so analogen Ort des Austauschs, der Wahrnehmung und der Begegnung in die digitale Welt versetzen? Unser digitales Foyer wird weitaus mehr können als die Informationen unserer Homepage für die Zielgruppe 9-13 Jahre passend und ansprechend aufzubereiten. Mit dem digitalen Foyer schaffen wir im Worldwideweb einen Ort an dem der Theater- und LAB-Besuch auch nach dem Verlassen der analogen Schauburg nachwirken kann, man Gleichgesinnte treffen kann und leicht Kontakt zu den Künstler*innen der Schauburg bekommt.


Tatort Schauburg: Der digitale Bühnenraum

Fokusführung oder Interaktion? Bei digitalem Theater stellt sich meist diese Frage. Streamings bieten die Möglichkeit ähnlich wie beim Film unterschiedliche Blickwinkel und Schnitte zu nutzen um den Blick der ZuschauerInnen gezielt zu führen, der Austausch zwischen den Zuschauenden und den Darstellenden ist jedoch außer eventuell über einen Chat nicht vorgesehen. Konferenztools wiederum bieten die Möglichkeit für den interaktiven, direkten Austausch auf mehreren Ebenen, jedoch sind die Mittel zur Fokusführung sehr begrenzt. Mit der Entwicklung des digitalen Bühnenraums wagen wir den Versuch diesen Widerspruch aufzulösen und ein Konferenztool auf die Bedürfnisse von Theaterarbeit anzupassen.
„Tatort Schauburg“ ist der Pilot für diese Anwendung. 10 ZuschauerInnen steuern einen Schauspieler undercover durch die Schauburg, um dort einen mysteriösen Kriminalfall zu lösen. Premiere hat der Tatort Schauburg im September. Der digitale Bühnenraum wird dann in 10 Vorstellungen erkundet und überprüft, um ihn für zukünftige Formate weiterzuentwickeln.


Projektteam:

Künstlerische Leitung: Bruno Franceschini, Katharina Mayrhofer
Produktionsleitung: Toni Müßgens
Künstlerische Mitarbeit und Mitarbeit Produktionsleitung: Otone Sato
Dramaturgie: Anne Richter

Softwareentwicklung: 84Ghz
Grafik: Parat CC

Video App:
Stephan Rosche und Eugen Langolf

Video Tatort Schauburg:
Eugen Langolf

Medienpädagogik:
Roman Schick

Theaterpädagogik:
Phillipp Boos, Xenia Bühler, Till Rölle

Partnerschulen:

Grundschule an der Würm, 4. Klasse

Grundschule Gertrud-Bäumer, Klasse 4e

Hermann-Frieb-Realschule, 5. Klasse

Mittelschule am Winthirplatz, Klasse 5a

Adolf-Weber-Gymnasium, Klasse 6c

Werner-von-Siemens-Gymnasium, Klasse 6a

Carl-Orff-Gymnasium, 7. Klasse

Anni-Braun-Förderschule, 7. Klasse

Dive in

Veranstaltungskategorie
Veranstaltungsort
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Schreimutter

(c) Christian Kleiner
(c) Christian Kleiner
Schreimutter (c) Christian Kleiner
Pressestimmen

"Wie die junge Schau- und Puppenspielerin Helene Schmitt in ihrem „Schreimutter“-Solo das gleichnamige Bilderbuch von Jutta Bauer erzählerisch weiterspinnt und dabei die vielfältigen Möglichkeiten des Figurentheaters auslotet, ist bezaubernd. Unabhängig davon, dass das Stück auch schon für Vierjährige funktioniert."
(Süddeutsche Zeitung, Oktober 2017)

„Eine wunderbare, eine berührende Entdeckungsreise, samt murmelndem Murmeltier und Rasta-Orang-Utan.“
(In München, November 2017)

Manchmal schreit selbst die beste Mutter der Welt. Da kann so ein kleiner Pinguin schon mal auseinanderfliegen. Aber die Mutter und Pinguins Füße begeben sich gleich auf den aufregenden Weg, sich wieder zusammenzuraufen. Fehler passieren und „Entschuldigung!” kann man nicht schöner sagen als in dieser Geschichte. Die Figuren- und Schauspielerin Helene Schmitt spielt und erzählt von den verrückten Erlebnissen, die Füße ohne Augen, ein Po ohne Beine und ein Schnabel ohne Bauch haben - und natürlich von dem wunderbaren Moment, wieder ganz vereint mit der Mutter in die Welt aufzubrechen. Die bedeutende Bilderbuchkünstlerin Jutta Bauer hat mit „Schreimutter” ein poetisches Buch über die ganze Welt geschaffen, welches als Grundlage für dieses warmherzige Figurentheater dient. Der Regisseur Taki Papaconstantinou lebt in seiner Heimatstadt Winterthur (Schweiz) und gründete dort 1989 zusammen mit Graham Smart das „theater katerland”. Es produziert Theater für Kinder und Erwachsene uns seit 1998 unter dem Namen „bravebühne” auch Theater und theatrale Experimente für Jugendliche und Erwachsene. Außerdem inszeniert er als Gast an vielen renommierten Bühnen Deutschlands für ein junges Publikum, unter anderem am Jungen Schauspiel Hamburg. Wow! „Schreimutter” wurde 2001 mit dem Deutschen Literaturpreis in der Kategorie ”Bilderbuch” ausgezeichnet.

Veranstaltungskategorie
Homepage Teaser Text

Hallo! Hier bin ich.

nach dem Bilderbuch von Jutta Bauer
Veranstaltungsort

Altersempfehlung
4+

Dauer
45 Minuten

Mit
Helene Schmitt

Inszenierung
Taki Papaconstantinou
Bühne 
Christian Thurm
Filme
Christian Thurm & Ensemble
Kostüm
Eva Roos
Puppen
Eva Roos & Heidi Buehl
Musik
David Pagan
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Josefine Rausch

Aufführungsrechte
Verlag der Autoren, Frankfurt am Main

Fotos
(c) Christian Kleiner

 

München Premiere
Als Festival anzeigen
Aus

Alarm im Streichelzoo(m)

Alarm im Streichelzoo(m)
Hardy Punzel als Tierpfleger mit Nager 1
Hardy Punzel als Tierpfleger mit Nager 2
Nager aus Alarm in Streichelzoom
Fraub Dr. Herzfeld steht neben den Nagern "Hermi" und "Bubbles" im Käfig
Nager "Hermi" sitzt im Zuschauerraum und wird durch einen Lichtstrahl erschreckt
Slogan: Freiheit oder Futter

Der Zugang zu unserer digitalen interaktiven Vorstellung „Alarm im Streichelzoo(m)“ ist entweder über die Zoom-App oder über einen Browser möglich. Bei den Apple-Geräten (IPads)  ist zu beachten, dass der Zugang über den apple-eigenen „Safari-Browser“ zu Problemen führen kann.  Auf den IPads ist deswegen angeraten, entweder die Zoom-App für Apple zu installieren oder einen anderen Browser z.B. Chrome oder Firefox zu installieren und zu benutzen. Die Veranstaltung ist nicht für Smartphones optimiert.

Der Tierpfleger Charly ist sehr stolz auf seine besonders großen Hamster und die Kunststücke, die er ihnen beigebracht hat. Er lädt alle Tierfreund*innen via Zoom auf eine Begegnung mit den besonderen Tieren in der Schauburg ein. Der überdimensionale Hamsterkäfig ist inzwischen mit Kameras ausgestattet und mit seinem Laptop ist er so gut vertraut, dass alle Zuschauer*innen mit ihren individuellen Zugängen direkten Kontakt zu den drei großen Nagern herstellen können. Leider sind die Hamster auch nicht dumm und Frau Dr. Herzfeld hat wichtigeres zu tun als Kunststückchen einzuüben. Mit den Zuschauer*innen beginnt eine spannende, theatrale Auseinandersetzung um Versorgen und Bevormundung, Macht, Verantwortung und Tierliebe.

Das Publikum bekommt zu jeder Vorstellung einen Zoom-Link zugeschickt. Wer in die digitale Theaterkonferenz aktiv einsteigen will, mit den Hamstern Kunststücke üben oder Charly helfen will, braucht eine Kamera an seinem/ihrem Endgerät. Passive Zuschauer*innen sind auch herzlich willkommen.

Gerne bieten wir immer ein Nachgespräch in dem Zoom-Account an, für Gruppen auch zu einem späteren Zeitpunkt.

"Alarm im Streichelzoo(m)" ist ein ungewöhnliches Stück. Es lässt Reflexionen über Haustiere und das Verhalten ihrer Besitzer zu über Tierliebe und Tierquälerei, aber dreht sich genauso um Macht und Manipulation, Verantwortung und Mut, Herdengehorsam und Rebellion." (Donaukurier online)

Ariel Doron, Regisseur von „Tür zu“, wird mit dem Ensemble alle Spielzüge zwischen Tier und Mensch erproben und verrückte Machtgefüge überprüfen.

WOW!

Die Inszenierung ist zu "Augenblick mal!" dem Festival des Theaters für junges Publikum 2021 in Berlin eingeladen.

Veranstaltungskategorie
Eine Ensembleproduktion
Eine tierisch digitale Konferenz
Veranstaltungsort

Altersempfehlung                                                                                                                                                                                            
8+ (3. - 6. Klasse)

Dauer
ca. 100 Minuten

Mit
Simone Oswald
Helene Schmitt
Hardy Punzel
Clara Palau y Herrero
Michael Schröder

Inszenierung
Ariel Doron
Dramaturgie 
Anne Richter
Theaterpädagogik
Till Rölle
Ausstattung
Anni-Josephine Enders

Fotos
Fabian Frinzel

Online-Premiere
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Tatort Schauburg

Tatort
undercover

Die Schauburg steht Kopf: Es verschwinden Sachen, ständig gibt es unerklärliche Überschwemmungen und manchmal erklingt mysteriöser Gesang. Die Intendantin ist verzweifelt, manche der Mitarbeiter*innen verdächtigen sich gegenseitig, andere denken, es würde spuken,
aber alle sind sich einig: So geht es nicht weiter. Deshalb lädt die Intendantin junge Zuschauer*innen der Schauburg ein undercover zu ermitteln. Durch einen Schauspieler in der Rolle des Geheimagenten digital eingeschleust befragen sie verdächtige Mitarbeiter*innen, nehmen Zeugenaussagen auf, stellen Spuren an den Tatorten sicher und decken (hoffentlich) die Ursachen der seltsamen Vorfälle auf.

Von zu Hause aus steuert das Publikum den Agenten wie einen Avatar durch die Gänge der Schauburg und erhält einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. „Tatort Schauburg“ entsteht im Rahmen unseres Projekts „digital [v]ermitteln“, entwickelt hat dieses interaktive digitale Backstage-Erlebnis die Regisseurin Katharina Mayrhofer, die an der Schauburg bereits „Unterm Kindergarten“ sowie die deutschsprachige Erstaufführung „Ich hab noch nie“ inszeniert hat.

Das Projekt „Tatort Schauburg“ wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.

Veranstaltungskategorie
Onlinekrimi von Katharina Mayrhofer
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
4. bis 7. Klasse

Es spielen alternierend
David Benito Garcia
Janosch Fries
Simone Oswald
Lucia Schierenbeck
und Kolleg*innen aus der Schauburg

Inszenierung:
Katharina Mayrhofer
Video:
Eugen Langolf
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Xenia Bühler
Medienpädagogik:
Roman Schick

Uraufführung
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus