Boxed

tb
boxed 2
boxed

In „BOXED“ wird das Publikum Teil einer lebenden Skulptur in einer urbanen Umgebung. Durch Anweisungen über Kopfhörer wird das Publikum Teil einer Choreografie, in der es selbst Objekte bewegt, Strukturen bildet und den Raum formt. Wie entstehen gesellschaftliche Systeme? Welche Regeln kristallisieren sich dabei heraus und welchen Dynamiken folgt das entstehende Bild? Nach nur 30 konzentrierten Minuten haben alle Beteiligten erlebt, wie das Phänomen Gesellschaft zustande kommt. 

„BOXED“ ist ein typisches Beispiel für die Arbeit von Wired Studio, das seit Jahren erforscht, wie Choreografie als körperliches Mittel zur Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen dienen kann.

Veranstaltungskategorie
Wired Studio (DK), in englischer Sprache
Eine lebendige Skulptur im öffentlichen Raum
Veranstaltungsort


Konzept und Choreografie
Simone Wierød

Dramaturgie
Betina Rex

Musik
M€RCY

Szenografische Beratung
Stumper og Stykker

Video
Tim Panduro

Fotos
Karsten Piper

www.wired-studio.com

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Medien zum Stück

Rund um den Besuch

in englischer Sprache
 

begrenzte Teilnehmer*innenzahl

6. bis 13. Klasse
Dauer
30 Minuten

SOUND ON!

tb
BLZT
gef
Sound On 1
Sound On 2
Sound On 3
sound on

Zwischen Tanz und Konzert bewegt sich Anna Konjetzkys neues Stück für jugendliches Publikum. Ein Rap feministischer Stimmen – wild, nachdenklich, rebellisch, der aufruft: Ton an, trau dich, glaub an dich, steh für dich und deine Freund*innen ein! Drei Tänzer*innen und eine Sängerin suchen tastend ihren Platz in der Welt. Mit Körper, Live-Kamera, Beats und Stimme gehen sie auf die Suche nach Vorbildern, bilden Gemeinschaften, wollen gesehen und gehört werden und erlauben es sich, anders zu sein. Sie rütteln an Ungerechtigkeiten – und das mit Power und Freude. Zitate, Video und Musik werden gesampelt zu einer Collage des Protests, in der das Echo vieler und vielsprachiger Stimmen durch die Zeiten ins Heute hallt: It’s cool to be feminist!

Diese Veranstaltung/dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Eine Produktion von Anna Konjetzky in Ko-produktion mit der jungen Oper am Rhein gefördert durch das Kulturreferat der Stadt München.

Veranstaltungskategorie
Anna Konjetzky (D)
Ein Stück zwischen Tanz und Konzert
Veranstaltungsort


Choreografie, künstlerische Leitung
Anna Konjetzky

Musik
Sergej Maingardt

Tanz/Performance
Sahra Huby, Ammie Jammeh, Florence Mankenda, Cary Shiu

Video
Joscha Eckert

Fotos
Gabriela Neeb

www.annakonjetzky.com

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus
gehört zum Festival

Medien zum Stück

ab 6. Klasse
Dauer
50 Minuten

Limp

think big
limp
limp 2
limp 3
Mit großem Bedauern müssen wir Sie informieren, dass KWAAD BLOED alle Vorstellungen in München und die gesamte Gastspielreise von/mit „LIMP“ absagen muss. Gekaufte Karten nehmen wir an der Theaterkasse der Schauburg zurück. 

Belgian ballet dancer David Framba thought he would never dance again after losing a lower leg in a motorbike accident ten years ago. Meeting choreographer Ugo Dehaes seven years after the accident changed everything.

„Limp" ist der dritte Teil von Ugo Dehaes' Forced Labor-Zyklus, in dem er erforscht, wie man mit Robotern Tanz kreieren kann. Wie können Menschen und Technologie im Wechselspiel zwischen Begrenzung und Möglichkeit, Abhängigkeit und Unabhängigkeit, Freiheit und Kontrolle zusammenarbeiten, um Tanz zu schaffen?

Dehaes, der seit Jahren Computermodelle, Roboter und KI in seine Projekte integriert, choreografierte mithilfe eines speziell entwickelten Computerprogramms ein Duett für den einbeinigen Tänzer David Framba und einen dreiarmigen Roboter. Die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Technik werden zum künstlerischen Mittel. Zunächst scheint es, als wolle die Maschine dem Tänzer helfen, zu seinem früheren Tanzstil zurückzukehren. Dann wird der Roboter immer übergriffiger.

Der belgische Balletttänzer David Framba dachte, er würde nie wieder tanzen, nachdem er vor zehn Jahren bei einem Motorradunfall einen Unterschenkel verloren hatte. Die Begegnung mit dem Choreografen Ugo Dehaes, sieben Jahre nach dem Unfall, änderte alles.

Ugo Dehaes, geboren 1977 in Leuven/Belgien, begann mit 18 Jahren zu tanzen. Er nahm Unterricht bei David Hernandez, Benoît Lachambre und Saburro Teshigawara und Anne Teresa De Keersmaeker am P.A.R.T.S. und tanzte bei Meg Stuart/Damaged Goods. 2000 gründete er die Company kwaad bloed zusammen mit Charlotte Vanden Eynde. Seit 2018 arbeitet Ugo Dehaes als „Choreograf der Dinge” und konstruiert bewegliche Skulpturen. Als Mitglied der Flemish Young Academy hat er direkten Kontakt zu Wissenschaftlern und Forschern in Belgien. Er gibt Workshops und arbeitet für Künstler wie Gisèle Vienne & Etienne Bideau-Rey, Kataline Patkaï, Antonin De Bemels und Heine R. Avdal.

Produktion: kwaad bloed | Koproduktion: C-TAKT, Schauburg – Theater für junges Publikum, STUK, Perpodium in Zusammenarbeit mit: Schouwburg c o r s o | Vertrieb: Vincent Company | Unterstützung durch: de Vlaamse overheid en Tax Shelter van de Belgische federale overheid | kwaad bloed is structurally supported by VGC | Residencies: The AI Experience Centre, Axiles Bionics, De Factorij, Het Gasthuis, 30CC, Danserie, De Pianofabriek, Destelheide | Research with the support of: Participatieve Partnerprojecten van de Vlaamse Gemeenschap

www.kwaadbloed.com

 

{"preview_thumbnail":"/sites/default/files/styles/video_embed_wysiwyg_preview/public/video_thumbnails/900728309.jpg?itok=A3C_uEei","video_url":"https://vimeo.com/900728309","settings":{"responsive":1,"width":"854","height":"480","autoplay":0},"settings_summary":["Embedded Video (Responsive)."]}

Veranstaltungskategorie
Ugo Dehaes (BE)
Veranstaltungsort

Deutsche Erstaufführung

Dauer:
60 Minuten


Altersempfehlung
12+


Choreografie
Ugo Dehaes in Zusammenarbeit mit David Framba

Tanz
David Framba

Dramaturgie
Marie Peeters

Musik
Roeland Luyten und Auszug aus Maurice Ravels „Klavierkonzert für die linke Hand”

Licht
Arne Lievens

Video
Gertjan Biasino

Kostüme
Oona Mampuys

Computational Creativity
Prof. Wiggins (The AI Experience Centre - VUB)

Recherche
Alexander Craens

Fotos
© Ugo Dehaes

THINK BIG! #10
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus
gehört zum Festival

Regeln des Regens

BTJT
Theater Pfütze

Ich höre den Regen. Aber es regnet nicht. Eine Person steht unter einem Regenschirm und steht irgendwie verkehrt herum. Oben unten; unten oben; alles eine Frage der Perspektive.

Im Mittelpunkt der Produktion steht das Gefühl der Entfremdung: Wir fühlst du dich in einer Welt, in der du dich zurechtfinden musst, für die du aber nicht geschaffen zu sein scheinst, deren Regeln du nicht kennst oder verstehst? Auf der Grundlage von eigenen Texten und Szenen zeigt der Jugendclub des theater pfütze eine Reise durch eine absurd anmutende Welt… nur, wohin eigentlich?

Mit: Alexej Yurchak, Clara Hoenen, Elisabeth Maas, Helena Meixner, Jule Weber, Katja Orgisseck, Kiko Wieczorek, Luise Kittelmann, Maksim Agafonov, Marc van Emmerik, Marieke van Emmerik, Marlene Baumast, Mika Blos, Nina Herning, Paula Horn, Rajithan Pavalarajah

Tickets kosten 5 € und können unter kasse.schauburg@muenchen.de reserviert werden

Das Bayerische Theaterjugendclubtreffen ist das jährliche Treffen junger Nachwuchskünstler*innen aus ganz Bayern. Dieses Mal auf den Bühnen der Schauburg und der Münchner Kammerspiele

Vier Tage Zeit, um die Theatermacher*innen von Morgen kennenzulernen.

Im Zentrum des Festivals stehen die Produktionen der eingeladenen Clubs, die so vielfältig und unterschiedlich sind, wie die Städte und Theater, in denen sie erarbeitet wurden. Neben dem künstlerischen Austausch in Workshops und Gesprächsformaten geht es auch ums gemeinsame Feiern!

Mehr Infos zum Festivalprogramm in der Schauburg hier und Infos zum Programm in den Münchner Kammerspielen hier

Veranstaltungskategorie
Theater Pfütze Nürnberg
Gastspiel im Rahmen des Bayerischen Theaterjugendclubtreffen 2025
Veranstaltungsort


SPIELLEITUNG
Sheila Grießhaber

CHOREOGRAFIE
Lina Hartmann

SCHAUSPIEL-COACHING
Maria Magdalena Mund

TECHNISCHE BETREUUNG UND LICHT
Vicente Rubio

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

The Happy Few

Think Big! #9 Logo
The Happy Few 1
The Happy Few 2
The Happy Few 3
The Happy Few 4
The Happy Few 5

Fake News oder New Fakes? Heutzutage scheint jede:r alles sein zu wollen, und das vor allem gleichzeitig: Politiker*in, Akademiker*in, Konsument*in, Produzent*in, Aktivist:*in, Nihilist*in, Kapitalist*in, Terrorist*in, Idealist*in! Fünf Performer*innen verwandeln sich immer wieder aufs Neue und erfinden neue Identitäten, um das ultimativ optimale Persönlichkeitsangebot zu
entwickeln: für alle, die sich nicht den Luxus leisten können, zwischen der Realität und einem Instagram-Märchen wählen zu können. Sind sie Stand-up-Comedians? Märtyrer*innen? Versnobte Möchtegerne? Sind es übermenschliche Tanzvirtuosen oder wahnsinnige Unheilverkünder*innen? Fest steht nur eins: Vor allem sind es fünf großartige Verwandlungskünstler*innen, die ein Fest der Identitäten feiern.

BRONKS gilt als eines der führenden belgischen Theater und Produktionshäuser für junges Publikum. Regisseur, Tänzer, Choreograf und Schauspieler Randi de Vlieghe hat sich für „The happy few“ mit den trügerischen Verlockungen der Sozialen Medien beschäftigt, die ihren Nutzer*innen ermöglichen, ständig die Identität zu wechseln

Weitere Infos unter:
www.bronks.be

Produktion: BRONKS
Mit Unterstützung von taxshelter / Belgische Bundesregierung.

{"preview_thumbnail":"/sites/default/files/styles/video_embed_wysiwyg_preview/public/video_thumbnails/555177435.jpg?itok=dZIkPNlJ","video_url":"https://vimeo.com/555177435","settings":{"responsive":1,"width":"854","height":"480","autoplay":0},"settings_summary":["Embedded Video (Responsive)."]}

Veranstaltungskategorie
BRONKS / Randi De Vlieghe
(Belgien)
Veranstaltungsort

Termine bei THINK BIG! #9
6. Juli 2022 10 + 19 Uhr

Dauer
95 Min

Sprache
In englischer, deutscher, französischer und niederländischer mit deutschen Übertiteln

Choreografie & Regie
Randi De Vlieghe

Mit
Jotka Bauwens, Adnane Lamarti, Arne Luiting, Laurence Roothooft, Gaspard Rozenwajn | Musik: Michiel De Malsche

Kostüme
Valerie Le Roy

Künstlerische Beratung
Veerle Kerckhoven

Bühne
BRONKS, Jan De Brabander & Tom De With

Fotos
Clara Hermans

Spotify Playlist hier

Fotos
© Clara Hermans

Aufführung im Rahmen von THINK BIG!#9
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Tanz ist tolle rhythmische Bewegung zu Musik

Wunder .
Kurt 1
Kurt 2

Was passiert, wenn ein Club leer bleibt? Wenn alles perfekt für die Partynacht vorbereitet ist, aber keiner kommt?  Die extrem mitreißenden Elektrobeats von Toben Piel (Les Trucs), die superraffinierte Lightshow, die krass schwungvollen Outfits der abholenden Eltern – alles perfekt, aber keine jugendlichen Tänzer*innen sind gekommen. Keine*r will sich blamieren. Dann tanzt notgedrungen das, was da ist: der Raum und die Dinge darin.


„Hier tanzt alles (im Rahmen seiner Möglichkeiten natürlich), hier kann offensichtlich nichts den Beats von Torben Piel (Les Trucs) widerstehen. Nicht ein paar Stellwände und eine Kabelrolle. Nicht der Schal, die Kapuze, sogar die Brille und die Handy-Hülle flattern, wippen, klappen im Takt. (…) ein Tanz- Stück, das frech behauptet, kein Tanz-Stück zu sein. Das sichtbar macht, dass sich niemand (und: nichts) einem kräftigen Rhythmus entziehen kann.“ (Frankfurter Rundschau)
Jetse Batelaan zählt zu den einflussreichsten Regisseuren der jungen Generation von Theaterkünstlern in den Niederlanden. Quer durch alle Altersgruppen fordert er mit philosophischen Grundfragen, existenziellen Themen und klugem Humor sein Publikum heraus. Batelaans bewegende Stücke wurden vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem VSCD Mime Award (2005), dem Erik Vos Award (2006) und dem Gold Cricket Award (2006). Seit 2013 ist Batelaan künstlerischer Leiter des Theater Artemis in ‘s-Hertogenbosch. 2019 erhielt er den Silbernen Löwen der Biennale in Venedig und 2020 den Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI).

Eine Produktion von Jetse Batelaan/Theater Artemis und Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main, unterstützt durch die Freunde und Förderer des Mousonturm e.V. Die Tanzplattform Rhein-Main ist ein Projekt von Künstlerhaus Mousonturm und Hessischem Staatsballett. Sie wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt Rhein/Main und ist gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF-Bank-Stiftung, Crespo Foundation, Hans Erich und Marie Elfriede Dotter-Stiftung, Dr. Marschner-Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft.]
Theater Artemis wird gefördert durch das niederländische Ministerium für Kultur, die Provinz Nord-Brabant und die Stadtverwaltung von ’s-Hertogenbosch.

Mit freundlicher Unterstützung von

Tanz

Veranstaltungskategorie
Jetse Batelaan/Theater Artemis
(Niederlande)
Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
12+ (keine Sprachkenntnisse erforderlich)

Im Stück kommen stroboskopähnliche Lichteffekte und laute Musik zum Einsatz.

Termine
Montag, 7.11., 11 Uhr und 19 Uhr
Dienstag, 8.11., 10 Uhr

Regie
Jetse Batelaan
Spiel
Elias De Bruyne, Tjebbe Roelofs, Esther Snelder
Musik
Toben Piel
Bühne
Jetse Batelaan, Eva Koopmans
Kostüm
Liesbet Swings
Dramaturgie
Marcus Droß, Anna Wagner
Fotos (c) Kurt van der Elst

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Irreparabel

irreparabel 1
irreparabel 2
irreparabel 3
irreparabel 4
irreparabel 5
irreparabel 6

Ikarus und Francis sind ein ungleiches Paar. Ikarus ist laut und impulsiv, Francis der nachdenkliche Poet. Trotzdem werden sie während eines Krankenhausaufenthalts beste Freunde und helfen sich gegenseitig durch die Reha. Denn Ikarus sitzt im Rollstuhl und Francis hat eine degenerative Nervenkrankheit. Die beiden Jugendlichen durchleben ihre Pubertät in einer besonderen Situation und stellen sich gemeinsam brennende Fragen: nach Identität und Zugehörigkeit, nach Lieben und Geliebt-werden, nach Attraktivität und sexueller Entfaltung.

Humorvoll und tiefgründig zugleich, in inklusiver Besetzung und mit eigens komponierter Musik inszeniert das Junge Theater Augsburg die lauten und leisen Töne einer ebenso starken wie zerbrechlichen Freundschaft. Im Anschluss an die Vorstellung findet ein obligatorisches Nachgespräch statt.

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

Zwei Jungs haben die üblichen Probleme, die Teenager so haben. Aber leider tickt ihr Leben anders, denn sie lernen sich im Krankenhaus kennen. Sergej Gößner hat ein Stück über zwei liebenswerte Außenseiter, Aufschneider und Geschichtenerzähler geschrieben. Der besondere formale Reiz des Stückes liegt darin, dass alle Figuren von Ikarus und Francis gespielt werden und so das Erzählen der Geschichte(n) genauso wichtig wird, wie die Geschichte selbst. Das abstrakte Bühnenbild unterstützt die Konzentration auf das Erzählen. Gnadenlos gehen die beiden unzertrennlichen Feinde aufeinander los und buhlen um das Publikum, sodass immer der mit mehr Humor gewinnt. Die authentische Besetzung in einem Fall stellt direkt die Frage nach der Repräsentation von marginalisierten Gruppen auf unseren Bühnen.

{"preview_thumbnail":"/sites/default/files/styles/video_embed_wysiwyg_preview/public/video_thumbnails/eE9rGZ1YvT8.jpg?itok=A3s6DPq9","video_url":"https://www.youtube.com/watch?v=eE9rGZ1YvT8&embeds_euri=https%3A%2F%2Fwww.jt-augsburg.de%2F&feature=emb_imp_woyt","settings":{"responsive":1,"width":"854","height":"480","autoplay":0},"settings_summary":["Embedded Video (Responsive)."]}

Veranstaltungskategorie
Junges Theater Augsburg
Ein Stück von Sergej Gößner über die Stärke und Zerbrechlichkeit von Freundschaft
Veranstaltungsort

Mit:
Ferdinand Ascher, Joschka Kientsch

Inszenierung:
Wini Gropper

Musik und Video:
Bruno Tenschert aka „der Herr Polaris“

Ausstattung:
Franziska Boos

Regieassistenz:
Kristina Altenhöfer

Technik:
Kilian Bühler

Künstlerische Leitung:
Susanne Reng


Fotos:
Frauke Wichmann

Dauer:
ca. 80 Minuten

Altersempfehlung:
13+

Premiere: 01.10.2022, Junges Theater Augsburg

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus
Suedwind Übersichtsbild

BODYBUILD

btjt
bodybild
Bodybuild1
Bodybuild2
Bodybuild3

Der Jugendspielclub JUNGE ENTHUSIASTEN widmet sich mit dem Stück BODYBUILD Themen wie Körperbilder, Geschlechterstereotype, Selbstoptimierungswahn, Essstörungen, Bodyshaming und Bodypositivity, aber vor allem Selbstwahrnehmung, Akzeptanz und Annahme.  

In einer Welt voller Social-Media Posts und glitzernder Oberflächen stellen sich die Jugendlichen die Fragen: Wer bin ich? Wie will ich sein? Wie sollen die anderen sein? Reicht ein exakter Winkel bei der Krümmung der Zehen um akzeptiert zu werden? Wie finde ich zu mir selbst, wenn der Druck, perfekt zu sein, ständig wächst? Welche Bilder prägen unser Selbstbild und wie können wir die Schönheit in uns feiern? Die JUNGEN ETHUSIASTEN hinterfragen die gesellschaftlichen Normen, die uns sagen, wie wir aussehen sollten, um geliebt und geschätzt zu werden. Denn was ist schon „normal“? Sei dabei und erlebe eine Aufführung, die zum Nachdenken anregt und Mut macht! „And now i am gonna roll myself in glitter and roll down that hill.“  

Beteiligte: Julie Beck, Siyana Boneva, Aliena Hinrichs, Aneta Stanisic, Samuel Westerhoff, Sofija Zivkovic, Matteo Dörfler, Ria Mieszczanin, Magdalena Rieß, Antonia Reinsberg, Karyna Melnyk, Mathilda Küsel 

In der Inszenierung werden sensible Themen wie Bodyshaming, Periodenschmerzen, Suizidgedanken, Essstörungen und Mobbing behandelt.

TICKETS 
Die Tickets kosten 5 € und können unter kasse.schauburg@muenchen.de reserviert werden

Das Bayerische Theaterjugendclubtreffen ist das jährliche Treffen junger Nachwuchskünstler*innen aus ganz Bayern. Dieses Mal auf den Bühnen der Schauburg und der Münchner Kammerspiele

Vier Tage Zeit, um die Theatermacher*innen von Morgen kennenzulernen.

Im Zentrum des Festivals stehen die Produktionen der eingeladenen Clubs, die so vielfältig und unterschiedlich sind, wie die Städte und Theater, in denen sie erarbeitet wurden. Neben dem künstlerischen Austausch in Workshops und Gesprächsformaten geht es auch ums gemeinsame Feiern!

Mehr Infos zum Festivalprogramm in der Schauburg hier und Infos zum Programm in den Münchner Kammerspielen hier

Veranstaltungskategorie
Theater Hof
Gastspiel im Rahmen des Bayerischen Theaterjugendclubtreffen 2025
Veranstaltungsort


INSZENIERUNG, KONZEPTION, AUSTATTUNG
Jasmin Sarah Zamani

Fotos 
Aylin Kaip

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Rund um den Besuch

Achtung
In der Inszenierung werden sensible Themen wie Bodyshaming, Periodenschmerzen, Suizidgedanken, Essstörungen und Mobbing behandelt.

Underdogs

Think Big! #9 Logo
Underdogs 1
Underdogs 2
Underdogs 3
Underdogs 4
Underdogs 5
Underdogs 6
Underdogs 7

Die französische Choreografin Anne Nguyen gilt als Pionierin des Hip Hop. Sie hat den Urban Dance zur Bühnenkunst weiterentwickelt und zählt zur Avantgarde des Fachs. Anne Nguyen taucht tief in das kollektive Unbewusste der rebellierenden Außenseiter*innen unserer Gesellschaft ein: Wer sind sie, die als „Underdogs” zu Soul Music, die an das politische Klima der 70er Jahre in den USA erinnert, die Stadt aufmischen? Wie prägen ihre Körper das Stadtbild, wie sprengen sie Normen, die schon lange nicht mehr passen?

Eine Frau und zwei Männer verkörpern im Tanz das kollektive urbane Unterbewusste. Sie holen das gesellschaftliche, kulturelle Erbe ans Tageslicht, prallen aufeinander und entfernen sich wieder. In ihrer Körpersprache werden die verborgenen Erfahrungen sichtbar, welche die drei individuellen Bewohner*innen derselben Stadt miteinander verbinden.

Anne Nguyen kommt aus dem Bereich der Kampfkünste und des Breakdance, gründete 2005 ihre Kompanie Compagnie par Terre und hat seitdem zahlreiche Arbeiten entwickelt, mit denen sie erfolgreich weltweit auf Tournee war. 2015 wurde sie zum Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres ernannt. 2021 war sie assoziierte Künstlerin des Auditorium Seynod und des Centre d’Art et de Culture de Meudon. Anne Nguyen lebt und arbeitet in Paris.

Koproduktion: L‘Auditorium Seynod, Théâtre de Chevilly-Larue. Unterstützt durch: Centre d’Art et de Culture de Meudon, Le CENTQUATRE-PARIS, Mairie de La Courneuve – Houdremont centre culturel, Centre culturel l’Imprévu de Saint-Ouen-l’Aumône, CND Centre national de la danse – provision of studio, Ètablissement public du Palais de la Porte Dorée. Gefördert durch: mehrjährige Förderung des Ministeriums für Kultur / DRAC Île-de-France, Région Île-de-France für den Erhalt künstlerischer und kultureller Arbeit und die Produktionsförderung der Abteilung Val-de-Marne. Die par Terre / Anne Nguyen Dance Company ist assozierte Künstlerin des Centre culturel l’Imprévu de Saint-Ouen-l’Aumône 2021/2022, des L’Auditorium Seynod (74) und des Centre d’Art et de Culture de Meudon (92) 2021/2022 sowie
2022/2023. Unterstützt durch das Institut français.

Unterstützt durch das Institut français.

{"preview_thumbnail":"/sites/default/files/styles/video_embed_wysiwyg_preview/public/video_thumbnails/8YBCdXGxlfU.jpg?itok=JztE7Nbk","video_url":"https://www.youtube.com/watch?v=8YBCdXGxlfU","settings":{"responsive":1,"width":"854","height":"480","autoplay":0},"settings_summary":["Embedded Video (Responsive)."]}

 

Veranstaltungskategorie
par Terre Dance Company / Anne Nguyen
(Frankreich)
Veranstaltungsort

Termine bei THINK BIG! #9
4. Juli 19 Uhr + 5. Juli 10 Uhr

Dauer
50 Minuten

Choreografie
Anne Nguyen

Performer
Sonia Bel Hadj Brahim, Arnaud Duprat, Pascal Luce

Lichtdesign
Ydir Acef

Musikkomposition
Sébastien Lété

www.compagnieparterre.com

Spotify Playlist hier

Fotos:© Patrick Berger

Festivaleröffnung Think Big#9
Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus

Let them eat Iphigenie

iphigenie 1
iphigenie 2
iphigenie 4
iphigenie 3

Iphigenie ist gerade mal fünfzehn und schon lastet das Schicksal des ganzen Griechenvolks auf ihr. Denn als sie in der Küstenstadt Aulis ankommt, bietet sich ihr ein schrecklicher Anblick: Die Göttin Artemis hat die eitlen Griech*innen mit Hitze und Flaute bestraft. Die Felder sind verdorrt, das Meer ist eine warme Brühe und die Menschen leben im Elend. Und nun soll ausgerechnet Iphigenie das alles beenden. Nur wie? Und vor allem: wofür? Damit alles wieder so wird wie immer? Sinnlose Kriege um Ruhm und Ehre und noch mehr Leid auf der Welt?

Während die Griech*innen ihre vermeintliche Retterin wie einen Superstar feiern und immer weiter bedrängen, wird Iphigenie langsam klar: Sie muss sich selbst opfern, um ihr Volk vor dem Niedergang zu retten. Aber selbst, wenn sie durch Selbstaufgabe alle retten könnte – will sie sich wirklich der patriarchalen Ordnung fügen, um das bestehende System zu erhalten?

Mit „Let them eat Iphigenie“ haben Natalie Baudy und David Moser am Jungen Stadttheater Ingolstadt eine Überschreibung von Euripides’ antiker Vorlage „Iphigenie in Aulis“ entwickelt. Sie untersuchen Iphigenie als Figur, die ihre eigenen Werte finden will, abseits der unfreiwilligen Aufmachung zur Retterin der Gesellschaft. Irgendwo zwischen Britney Spears und Greta Thunberg gesellt sich Iphigenie zu einer großen Gruppe junger Frauen, die zwar Vorbild sind und sogar verehrt werden, deren Schicksal und das, wofür sie stehen, ihnen aber längst aus der Hand genommen wurde.

Das sagt die SÜDWIND-Jury:

„Papa braucht deine Hilfe“ – mit solch kindlichen Worten lockt Agamemnon seine Tochter Iphigenie nach Aulis, wo er die letzte Hirschkuh der Göttin Artemis getötet hat. Dieses bekannte Vergehen, für das Artemis ein Opfer, nämlich den Tod der Tochter Iphigenie, fordert, steht in der Überschreibung des Euripides-Stoff durch Natalie Baudy und David Moser sinnbildlich für einen Generationenkonflikt, der dringlicher kaum sein könnte. Die junge Generation soll das richten, was die Generationen vor ihnen seit Jahrhunderten verbockt haben: Sich gegenseitig abgeschlachtet, den Planeten unbewohnbar gemacht, die Frauen geopfert und eben die letzte Hirschkuh getötet. Auf feine und nicht weniger grundsätzliche Weise folgt „Let them eat Iphigenie“ dem Reflexionsprozess von Iphigenie, die sich sträubt, ihre Rolle als Opfer und zugleich Retter*in der Elterngeneration anzunehmen. „Wie viel muss ich opfern für eine ungewisse Zukunft? Für ein Volk, das einfach zu gierig oder zu behämmert ist, die nächste Gesellschaft ins Chaos zu stürzen?“, fragt sie variantenreich und in einer Sprache, die offensichtlich große Lust an der bildstarken Tragödienform hat und der zugleich auf spielerischer Weise der Anschluss an heutige popkulturelle Sprechweisen gelingt. Der Text wird getragen von einem spielfreudigen Ensemble, das von Szene zu Szene gekonnt zwischen den Figuren wechselt. David Moser setzt diese in eine atmosphärische Endzeit, in der sowohl klassisch chorisch rezitiert als auch der unmittelbare, intime Blick in die Kamera gesucht wird. Die Südwind Jury freut sich über diesen nachdenklich machenden und zugleich aufrüttelnden Abend, der zeigt, wie existenziell, historisch verankert und zugleich radikal gegenwärtig Theater für junges Publikum sein kann.

Veranstaltungskategorie
Junges Stadtheater Ingolstadt
von Natalie Baudy und David Moser, nach Euripides' "Iphigenie in Aulis"
Veranstaltungsort

Mit:
Enea Boschen, Steven Cloos, Clara Schwinning, Olivia Wendt und Lola Reichert/Selinay Bulgen/Luna Kröber

Regie und Text:
David Moser

Dramaturgie und Text:
Natalie Baudy

Ausstattung:
Stella Lennert

Musik:
Sebastian Jurchen

Spielort:
Große Burg

Dauer:
ca. 85 Minuten

Altersempfehlung:
14+

Fotos:
Jochen Klenk

Premiere: 17.12.2022, Stadttheater Ingolstadt/Junges Theater

Festival Vorschau Hintergrundfarbe
violet
Festival Vorschau Schriftfarbe
rot
Als Festival anzeigen
Aus
Suedwind Übersichtsbild