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Die Verwandlung     
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Theater nach Franz Kafka

Franz Kafkas Erzählung von 1912 gehört unbestritten in den Kanon der Weltliteratur: Zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt, erwacht Gregor Samsa eines Morgens. Bei vollem Bewusstsein ist er zu keiner Kommunikation mit seinem sozialen Umfeld mehr in der Lage und kann seine Funktionen im System „Familie“ nicht mehr erfüllen. Nutzlos geworden lässt ihn bald seine gesamte Familie fallen, bis er schließlich zur einzigen Last geworden zu Grunde geht. Währenddessen verwandelt sich seine Schwester Greta Samsa vom hübschen Mädchen in eine junge Frau, auf der nun alle Hoffnungen der Eltern ruhen.

Regisseur und Autor Jan Friedrich stellt sich in der Münchner Bühnenfassung die Frage, für welche Formen der sozialen Isolierung das „ungeheure Ungeziefer“ heute stehen kann. Assoziativ umkreist er Möglichkeiten wie abrupte Krankheit und Arbeitsunfähigkeit, bis hin zu bewussteren Formen des sozialen Rückzugs wie Hikkikomori - und entlarvt damit Gregors Familie als das eigentlich parasitäre System. Bildmächtig und vielschichtig stellt Jan Friedrich mit dem gesamten Schauburg-Ensemble die Frage nach der Macht von Systemen auf den Einzelnen und der Macht des Einzelnen auf das System.

 

Pressestimmen

„In der Schauburg macht Regisseur Jan Friedrich aus Kafkas „Die Verwandlung“ einen starken Theaterabend [...] der Kafkas Verstörungskraft verlustfrei und mit bedrängender Intensität in Bilder und Klänge transformiert. […] Das Ensemble singt live traumhaft, beziehungsweise alptraumhaft schön in herzzerreißenden Arrangements.“ (Süddeutsche Zeitung) 

„In der Schauburg macht Regisseur Jan Friedrich aus Kafkas „Die Verwandlung“ einen starken Theaterabend,[…] der Kafkas Verstörungskraft verlustfrei und mit bedrängender Intensität in Bilder und Klänge transformiert. [...] Das Ensemble singt live traumhaft, beziehungsweise alptraumhaft schön in herzzerreißenden Arrangements“ (Abendzeitung)

„Diese „Verwandlung“ ist eine großartige Ensembleleistung, eine Parabel vom Anderssein, von Hilflosigkeit und der Abhängigkeit vom Wohlwollen anderer. Sie stellt Fragen nach den Grenzen des Menschseins, schöpft alle Mittel des Theaters aus und setzt sie zu einem überwältigenden Ganzen zusammen. Sie ist spielerisch, musikalisch, mutig, bildstark, beklemmend und anrührend. Man könnte glatt sagen: kafkaesk." (Münchner Feuilleton)

Premiere

Veranstaltungsort
Nächste Termine

31.03.

- 20:50 Uhr, Große Burg
Vorverkaufsstart 14.12.

März

31

- Uhr
Große Burg
Vorverkaufsstart 14.12.