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Eisbachwelle     
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Ein Auftragswerk der Schauburg von Florian Wacker

An der Eisbachwelle in München treffen sich alle, auch Ronja, Rafik und Paula. Die Freunde haben viele Pläne für die Sommerferien, Hauptsache weg von hier. Dann bleibt Ronja plötzlich wirklich weg, und den Freunden fällt auf, dass sie nicht mal wissen, wo genau sie nach ihr suchen könnten.

Unsere städtische Gemeinschaft ist divers und vielfältig. Wer gehört dazu? Was teilen wir anderen von uns mit? Und was verheimlichen wir wem? Autor Florian Wacker begibt sich mit diesem Auftragswerk auf die Suche nach dem urbanen Lebensgefühl unserer Metropole. Wer ist mehr ein Münchner, eine Münchnerin: Der zufällig hier Geborene oder die bewusst hierher Geflüchtete? Die Eisbachwellen-Surferin oder der Schwimmer mit Isar-Card? Der berittene Polizist bei Tag oder der Taxifahrer mit Nachtschicht?

Der Autor Florian Wacker hat schon in vielen Städten Deutschlands gelebt. Sein Jugendroman „Dahlenberger“ wurde wiederholt ausgezeichnet. „Eisbachwelle“ ist sein erstes Schauspiel für junges Publikum.

Der in Stockholm lebende Theater-, Opern- und Filmregisseur Johannes Schmid kehrt mit dieser Uraufführung an die Schauburg und in seine Heimatstadt zurück. Für die Schauburg inszenierte er zuletzt 2007 „Eine Odyssee nach Homer“ von Ad de Bont. Für sein Film- und Theaterschaffen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.

Pressestimmen

"Dem Thema Eisbachwelle, das ja durchaus sonnige Assoziationen auslösen kann, verleiht Florian Wacker einen dunklen Krimi-Ton. [...] Nebenbei entstehen so schöne Figurenporträts, die Regisseur Johannes Schmid nun mit dem Schauburg-Ensemble auf die Bühne bringt. Während Lucia Schierenbeck, Janosch Fries und Helene Schmitt als Ronja, Rafik und Paula feste Rollen spielen und die Freundschaft untereinander so heiter etablieren, dass Ronjas Verschwinden dann wirklich eine Lücke schlägt, bevölkern David Benito Garcia, Simone Oswald, Hardy Punzel und Michael Schröder das Umfeld gekonnt mit diversen Figuren. [...] Zwischendurch setzen sie sich auch auf die aufsteigenden, aus Holz gebauten Publikumsränge, die Ausstatter Michael Kraus in einer Halb-Schlaufe um die Spielmitte arrangiert hat. Die Wärme, die dieser Abend verströmt, die verspürt man auch in direkter sinnlicher Präsenz, wenn neben einem eine Schauspielerin oder ein Schauspieler sitzt. [...] Alles ist im Fluss, die Stimmungen ändern sich ständig. Die Musik von Taison Heiß changiert zwischen sanfter Elektronik und härteren, urbanen Klängen, und auch die eingestreuten Videos von Lukas März und Anna Holter, die über den Zuschauerrängen projiziert werden, bleiben bewusst diffus. [...] Gegen Ende simuliert das Ensemble auf dem Boden, wie das aussieht, wenn man von einem Bach weggerissen wird. Toll sieht das aus. Und gefährlich. Um den Strömungen der Zeit nicht ausgeliefert zu sein, braucht es starken Zusammenhalt."(Abendzeitung)

"Eine Suche, die Regisseur Johannes Schmid einfühlsam und spannend gestaltet [...] ein berührendes, kunstvolles, nicht zu Ende erklärtes Stück, über das nicht nur die Zielgruppe (12 – 16 Jahre) trefflich diskutieren kann." (In München)

"Alles ist hier im Fluss und in Bewegung, die Jugendlichen, ihre Herkunft, ihre Identität. Wie im richtigen Leben [...] Mitreißende Energie wird freigesetzt, choreografiert von Anna Holter; Wasser strömt auch in den atmosphärisch dichten Tanz-Videos, die rundum an die Wände projiziert werden." (Süddeutsche Zeitung)

Uraufführung

Veranstaltungsort

Altersempfehlung:
12+ I 7. bis 10. Klasse

Dauer: 90 Minuten

Mit:
Lucia Schierenbeck (Ronja)
Janosch Fries (Rafik)
Helene Schmitt (Paula)
Simone Oswald
Hardy Punzel
Michael Schröder
David Benito Garcia
Im Video:
Renee Kuleš
Francesca Perrucci
Špela Remec

Inszenierung:
Johannes Schmid
Ausstattung:
Michael Kraus
Choreografie:
Anna Holter
Videodesign:
Lukas März
Anna Holter
Musik:
Taison Heiß
Dramaturgie:
Anne Richter
Theaterpädagogik:
Xenia Bühler
Fotos:
Judith Buss

Aufführungsrechte:
Verlag der Autoren, Frankfurt/Main
 

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