15+

EIN SOMMERNACHTSTRAUM     
15+

von William Shakespeare
Deutsch von Frank Günther, Fassung von Jan Friedrich

Hermia wird von ihrem Vater Demetrius zur Frau versprochen. Widersetzt sie sich, so steht ihr der Tod bevor. Doch Hermia protestiert: Sie liebt Lysander und dieser liebt auch sie. Und immerhin hofierte Demetrius bis vor kurzem noch eine andere: Helena, die noch immer um seine Gunst kämpft. Währenddessen ringt im Wald der Elfenkönig Oberon mit seiner Frau Titania, eine Truppe an Handwerker*innen versucht, ein Schauspiel zu proben und bei dem Versuch, die Lösung für alles zu zaubern, stiftet Puck das (Un-)Glück noch weiter an.

Hinter Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ steckt nicht nur ein sprachwitziges Verwirrspiel und eine verzauberte Erzählung über Macht. In dem Stück stecken auch Motive, Handlungen und Aussagen, die in aktuellen Debatten unserer Gesellschaft polarisieren.

Der Regisseur Jan Friedrich kehrt nach „Frühlings Erwachen“ und „Die Verwandlung“ an die Schauburg zurück und stellt mit dieser Inszenierung die Frage nach dem „Wie“ in der gegenwärtigen Achtsamkeitsdebatte. Welche Diskurse führen wir und welche sollten wir führen? Und wie verhält sich die Kunst zu alldem? Was darf auf die Theaterbühne, was soll, was muss und was nicht?

Im Rahmen des Flower Power Festival 2023

Achtung: Einsatz von Stroboskoplicht bei der Vorstellung

 

 

Pressestimmen

"In seiner energiegeladenen Version an der Schauburg überzeugt, ja überwältigt Friedrichmit allen Theatermitteln, von Schauspiel- über Puppenspiel-bis zu Videokunst: Pralle Dramatik, schön locker durchwürzt mit Komik, Erotik und einer Prise Horror. Dargeboten mit bisweilen artistischem Einsatz, wenn die Darstellenden auf hohen Plateauabsätzen einander auf der Bühne jagen und übereinander herfallen. Wahrhaftig – Shakespeare ist aktuell." Süddeutsche Zeitung

"Wer das Stück noch nie gesehen oder gelesen hat, tut sich zu Beginn möglicherweise ein bisschen schwer mit all den Verweisen. Aber spätestens, wenn sich alle im Dreck suhlen, um die Liebe raufen und ringen (kurz: ihren Shakespeare spielen und auf die Achtsamkeit pfeifen), entwickelt sich auf der Bühne ein irres Tempo, das Niveau sinkt, die Lacherquote steigt. Um es in Pucks Worten zu sagen: ´Es kam, wie's kam, und uns kam es zupass. Dies Schauspiel war ein Heidenspaß.`“ Abendzeitung

"
Regisseur Jan Friedrich, der für die Münchner Schauburg bereits ein großartiges „Frühlings Erwachen“ und eine sehenswerte „Verwandlung“ auf die Bühne gestellt hat, knüpft er mit seiner klug durchdachten Neufassung von „Ein Sommernachtstraum“ nahtlos an diese Erfolge an. Er legt in dem gut abgehangenen, komplexen Text mit viel Gespür und sprachlich clever modernisiert die aktuellen politischen Diskurse frei." Münchner Merkur

 

 

 


Veranstaltungsort:
Große Burg

Altersempfehlung
15+ I 10. bis 13. Klasse

Dauer:
90 Minuten
keine Pause

Mit
Sibel Polat (Lysander)
Janosch Fries (Demetrius)
Helene Schmitt (Hermia)
Anh Kiet Le (Helena)
David Campling (Oberon)
Simone Oswald (Titania)
Sabine Zeininger (Puck)
Lucia Schierenbeck (Niklaus Zettel)
Henning Grimpe (Elfe)
Leonie Maraska-Menzel (Elfe)

Inszenierung
Jan Friedrich
Bühne
Alexandre Corazzola
Kostüme
Jan Friedrich
Musik
Nicki Frenking
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Philipp Boos


Fotos
© Judith Buss

Aufführungsrechte
Hartmann & Stauffacher, Köln

Spielplan

26.06.

- 21:30 Uhr , Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
Ab 2.5. auf www.muenchner-kammerspiele.de buchbar

27.06.

- 20:30 Uhr , Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
ab 2.5. auf www.muenchner-kammerspiele.de buchbar

Juni

26

- Uhr
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
Ab 2.5. auf www.muenchner-kammerspiele.de buchbar

27

- Uhr
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
Münchner Kammerspiele, Schauspielhaus
ab 2.5. auf www.muenchner-kammerspiele.de buchbar