Plakat von "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin"

8+

Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin     
8+

Von Roland Schimmelpfennig frei nach Hans Christian Andersen

Halb verbrannt sind sie, verdreckt und erschöpft. Doch der einbeinige Soldat und die Tänzerin leben, und das ist ein Wunder nach all den Gefahren. Dabei fing alles so schön an, als sie sich auf dem Fensterbrett im Kinderzimmer ineinander verliebten. Doch dann wirbelte ein kräftiger Windstoß die papierene Tänzerin in die Luft und fegte den Soldaten in die Tiefe. Sie konnten nichts dagegen tun, denn sie waren ja nur Spielzeuge: machtlos, hilflos und hoffnungslos, auf zwei Reisen ins Ungewisse in einer ichbezogenen Welt. Bis sie sich auf einmal wieder gegenüberstanden.

Nicht nur der Zinnsoldat, auch die Papiertänzerin hat von Roland Schimmelpfennig eine eigene, gleichberechtigte Stimme bekommen. Dieser poetische Reisebericht zweier Spielzeuge fordert berührend eindrücklich dazu auf, einander offen, hoffnungsvoll und hilfsbereit zu begegnen.

Roland Schimmelpfennig ist einer der führenden deutschen Dramatiker. Seine Stücke wurden in 40 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. "Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin" ist sein zweites Kinderstück.

Pressestimmen

Die beiden Schauspieler Nele Sommer und Michael Schröder entfalten auf anhieb eine Theaterkraft und [entzünden] in knapp achtzig Minuten […] einen mitreißenden Erzählstrom um einen steifen, einbeinigen Bleisoldaten und eine leichtfüßige Ballerina, beide Außenseiter in einem Kinderzimmer, aus dem sie alsbald vertrieben werden.

(Süddeutsche-Zeitung)

 

Mit Mitteln des Schattentheaters, klug eingesetzten Projektionen und wenigen Requisiten, […] erschaffen Gronemeyer und ihr Team ein ganzes Märchen-Universum und nehmen das Publikum Etappe für Etappe mit auf die zweifache Odyssee. [...] Dieser Abend [ist] ein reines, helles Vergnügen.

(Münchner Abendzeitung)

 

Nele Sommer und Michael Schröder entführen ihr Publikum in die zauberhafte Welt von Papiertänzerin und Zinnsoldat. […] Mit einfachsten Mitteln wie Schatten, Pantomime und Musik zaubert Regisseurin und Schauburg-Intendantin Andrea Gronemeyer ihrem Publikum bei der Premiere von „Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin“ Bilder in den Kopf. […] Ob es Wunder wirklich gibt? In der Schauburg jedenfalls ist gerade eines wahr geworden.

(Münchner Merkur)

Premiere

Veranstaltungsort

Altersempfehlung:                                                                                                                                                                                                                    8+ (3. - 5. Klasse)

Mit: Nele Sommer, Michael Schröder, Greulix Schrank
Inszenierung
Andrea Gronemeyer
Bühne & Kostüm 
Mareile Krettek
Dramaturgie
Anne Richter
Theaterpädagogik
Xenia Bühler
Musik: Greulix Schrank
Live-Elektronik: Taison Heiß
Video: Ayşe Gülsüm Özel
Dauer: 75 Minuten
Pressefotos: Cordula Treml

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