Ihr ritualisierter Tagesablauf besteht aus der Flucht in vergangene Lebensabenteuer sowie dem erfolglosen Versuch ihrer Gegenwart zu entkommen. Dabei sind ihnen vom Fratzenwettbewerb bis zum Teebeutelweitwurf alle Mittel recht. Und auch die Vision der schönen Dulcinea aus einem Kleiderschrank zieht die beiden immer wieder in ihren Bann.
Das ungleiche Paar verkörpert in 22 skurrilen, melancholischen und komischen Episoden die Gegensätze von Arm und Reich, Vergangenheit und Gegenwart, Don Quijote und Sancho Pansa, Traum und Alptraum.
Produziert vom Theaterhaus Stuttgart.
„Mit „Don Q.“ gelingt es dem Choreografen Christian Spuck, mit den Mitteln des Tanzes an einer kleinen, feinen Philosophie des Lebens, des Scheiterns und der Hoffnung zu spinnen. Ganz still. Fast wie nebenbei. Auch darum ein großer Wurf.“ (STUTTGARTER ZEITUNG)